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Umwege erhöhen die Ortskenntnis von Markus Seidel

Ein seltsames Leseerlebnis habe ich soeben hinter mich gebracht. Gefesselt an einen Buch, was ich, wenn ich nur von der Geschichte ausgehen wurde, nicht unbdingt durchgelesen hätte. Ein Buch was mich festhielt mit Spannung, obwohl das Ende schon irgendwo am Anfang klar war und doch war da etwas was sagte, „Hey, les jetzt weiter, ich will wissen was er noch zu erzählen hat.“ Ich habe ein Buch voller alltäglichkeiten gelesen, die gar nicht so alltäglich sind.
Es war ein spannendes Buch, obwohl es langweilig ist, ein fröhliches Buch obwohl es traurig ist, ein Buch voll mit Trauer, obwohl es Glücklich ist. Wiegesagt, ein seltsames, aber aufregendes Leseerlebnis.

Im Buch selber geht es um einen jungen Mann der irgendwie den Faden im Leben verloren hat. Er ist seid Tagen nicht mehr er selbst, eigentlich seid Jahren, seid dem er in Berlin lebt, in dieser unwirklichen, wirklichen Stadt. Er hat Sehnsucht, sehnsucht nach etwas, was er nicht weiß was es ist. So entschließt er sich, um den Faden wieder zu finden, nach Wien zu reisen, dort, wo er vor zwei Jahren noch glücklich war, wo er gelebt und geliebt hatte. Und hier beginnt eine Reise mit Umwegen ins ungewisse.

Es ist ein, wie oben schon gesagt, seltsames Leseerlebnis, aber es ist ein lohnenswertes Leseerlebnis. Nicht oft fallen einen solche Bücher in die Hand wo man sich dann danach selber fragt : Bin ich nun eigentlich Glücklich oder Traurig. Und für manschen kann dieses Buch vielleicht auch ein Weg zurück ins Leben sein.

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