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„Der unwerte Schatz“ von Tino Hemmann

Hier möchte ich euch die Mail posten, die ich gestern bekommen habe, mit der Bitte dem Buch eine Chance zu geben, denn ich finde es sehr interessant.

Zitat:

Hallöchen, mein Name ist Tino Hemmann, ich bin Autor und wohne im Muldentalkreis. Ich schreibe seit 24 Jahren und bin selbst Verleger eines kleinen Verlages. Am heutigen Tag erschien mein Roman „Der unwerte Schatz“, der nach meinem Empfinden bereits – eine für mich ungewohnt – hohe Aufmerksamkeit erregt hat. Die Kinder-Euthanasie während der NS-Zeit wird erstmalig nicht in einem Sachbuch beschrieben. Ich habe mich in den letzten Jahren ausführlich dem Thema gestellt. Ich verfolgte die Schicksale „verlorengegangener“ Kinder. Im Buch werden z.T. Klarnamen verwendet, auch von Ärzten, die nie verurteilt wurden, weil im Osten das MfS alle Akten einfror, um inzwischen im Gesundheitswesen „aufgestiegene“ Führungskader zu decken, und weil im Westen die Ärzte sich gegenseitig Atteste verschrieben und plötzlich verhandlungsunfähig waren.

Zwei Kommentare zum Buch:
A. Koziol (Rezensent Berlin): „… Ich kann nur hoffen, es findet eine möglichst größere Verbreitung. Seit meiner Jugend (in der ich viele Bücher über Naziverbrechen kennenlernte) habe ich so etwas Erschütterndes und Ergreifendes wohl nicht mehr gelesen.“

U. Herrmann (Bürgermeister Naunhof): „… Ihr Buch behandelt eine oftmals nur schwer zu ertragende Seite unserer deutschen Geschichte. Dennoch sollte uns dieser geschichtliche Abschnitt mit all seinen grausamen und menschenverachtenden Fassetten immer bewusst sein. Hierzu wird Ihr Buch mit Sicherheit beitragen. …“

Im Roman gehe ich auf das Einzelschicksal eines weder kranken noch behinderten Kindes ein, das letztendlich nur im Weg war, weil es als Bewohner eines sächsischen Waisenhauses staatliche Gelder kostete und weil ein Professor nach der Diagnose der multiplen Persönlichkeitsspaltung das Gehirn des Kindes zu Forschungszwecken entnehmen wollte.

Hier die offizielle Mitteilung des Verlages:

Pressemitteilung

Rezensionsexemplar bitte über info@engelsdorfer-verlag.de bestellen.

Am 1. September 2005 jährt sich zum 66. Mal der offizielle Beginn der Euthanasieaktion der Nationalsozialisten. Euthanasie heißt „Schöner Tod“, Hitler und sein Ärztestab verfolgten damit die Beseitigung deutscher Behinderter, Kranker und nachweislich auch verhaltensauffälliger Kinder. An diesem 1. September 2005 veröffentlicht der sächsische Autor Tino Hemmann seinen Roman „Der unwerte Schatz“, der sich an den nachgewiesenen Morden an unzähligen behinderten oder verhaltensauffälligen und gesunden Kindern aus der Unterrichts- und Pflegeanstalt des Gertrudenheims bei Oldenburg orientiert. Um Geld für den Krieg zu sparen, um Platz für Soldatenlazarette zu schaffen, ja um den Bedarf verschiedener Ärzte an menschlichem Material zu befriedigen, brachte die Gemeinnützige Krankentransport GmbH immer wieder deutsche Kinder in grauen Bussen mit lackierten Fenstern in die Vernichtungsanstalten des Deutschen Reiches. 13.720 Menschen wurden allein in der im Buch detailliert vorgeführten Pirnaer Vernichtungsanstalt „Sonnenstein“ vergast. Eines der betroffenen Kinder beschreibt Hemmann in seinem fesselnden Roman, atemberaubend die Kaltblütigkeit, mit der Ärzte und Pfleger vorgingen; ein Zeitdokument, das sich mit Geschehnissen befasst, die im Geschichtsunterricht kaum erwähnt werden und für die meisten unfassbar sind: Die Aktion T4. Hugo Hassel wird Heiligabend 1931 in Leipzig geboren, bald schon ist er Vorzeigebeispiel für die arische Rasse, blond und blauäugig und außergewöhnlich intelligent. Dass der Vater eine weitere Tochter wünschte, bekommt Hugo schnell zu spüren. Da ist Fritz, der Zwillingsbruder Hugos, der die Misshandlungen über sich ergehen lässt. Er ist Hugos bester Freund. Doch Fritz existiert nicht wirklich. Bei der obligatorischen Schuluntersuchung 1938 fällt Hugos ausgeprägte multiple Persönlichkeitsstörung auf. Fortan interessieren sich die Professoren der Leipziger Universität für Hugo, der wie die Gleichaltrigen seine Kindheit genießen will. Ein Professor der Abteilung für jugendliche Psychopathen hat jedoch anderes vor. Die Mutter muss das Kind an ihn abtreten. Das Ziel des Arztes, das Gehirn des kleinen Jungen nach dessen Vergasung zu untersuchen, um damit Berühmtheit zu erlangen, erreicht er durch die Manipulation eines Meldebogens im Rahmen der von Hitler vorangetriebenen Euthanasieaktion T4. Hugo Hassel gerät immer mehr in den Strudel nazistischer und ärztlicher Machenschaften, in den Wahnsinn einer Zeit, die bestimmt wird von Krieg und Korruption, und von der höchsten Form der Verachtung der Menschenwürde: der Vernic! htung „unwerten“ Lebens. Der Roman kennt keine Kompromisse, denn gegenüber den betroffenen Kindern gab es sie nicht. 1939 begann die Vernichtung „unwerten“ Lebens. Genannt wurde diese Aktion T4, nach dem Sitz der zentralen Dienststelle in Berlin, Tiergartenstraße 4. Dort wurden die Meldebogen durch drei Untergutachter ausgewertet, die aus der Ferne über Leben oder Tod des Kindes befanden. Nach 1941 kam es im deutschen Reich zu einer wilden Euthanasie. Unzählige Menschen ließ man verhungern oder half mit Überdosen von Medikamenten nach.

„Der unwerte Schatz“ erscheint am 1.9.05 im Engelsdorfer Verlag Leipzig unter der ISBN 3-938288-41-8, das Taschenbuch hat ca. 437 Seiten und kostet 16 Euro.

Textproben, Coverbild, Autorenbild und Rezensionsexemplare im Internet unter http://www.tino-hemmann.de bzw. direkt vom Autor über den Engelsdorfer Verlag, Telefon …. oder per Mail tino.hemmann@engelsdorfer-verlag.de

Vielleicht können Sie mir helfen, dass sich dieses Buch entsprechend verbreitet. Über jede Initiative bin ich glücklich, es gibt leider auch eine Menge Leute, die mich bei der Verbreitung des Buches behindern.

Mit freundlichen Grüßen Tino Hemmann

Kleiner Nachtrag : Heute hatte ich noch ein Telefonat mit dem Autor des Buches. Er hat mir erklärt, wie das Buch entstanden ist und welche Hintergründe das ganze hat. Ich fand seine Erklärungen sehr interessant und weiß jetzt 100 % das ich das Buch bestellen werde. Weiteres gibt es von mir, sobald ich das Buch gelesen habe. Vielleicht bekommen wir bis dahin auch noch ein Interview mit Herrn Hernmann zustande.

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