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Das Geheimnis von Aabatyron – Die letzte Stufe der Evolution

Das Geheimnis von
Aabatyron

Buch 03
Die letzte Stufe der Evolution
Kapitel 01 Die Plünderer 76 Seiten.
Kapitel 02 Die Retter 25 Seiten.
Kapitel 03 Die neue Spezies 46 Seiten.
Kapitel 04 Der Überlebensbund 42 Seiten.
Kapitel 05 Die Allianz 34 Seiten.
Kapitel 06 Die Befreiung 115 Seiten.
Kapitel 07 Die Forscher 112 Seiten.
Kapitel 08 Der Ursprung 26 Seiten.
Kapitel 09 Der Mächtige 35 Seiten.
Kapitel 10 Missbrauch der Mächte 35 Seiten.
Kapitel 11 Kampf der Unbesiegbaren 37 Seiten.
Kapitel 12 Der Nostradamuseffekt 38 Seiten.
Kapitel 13 Preis der Erkenntnis 32 Seiten.
Kapitel 14 Die Macht des Geistes 94 Seiten.
Kapitel 15 Unendlichkeit der Zeit 120 Seiten.
Kapitel 16 Die Kraft der Schöpfung 158 Seiten.

Manuskript

Das Geheimnis von Aabatyron (Teil 3)
Die letzte Stufe der Evolution

Kapitel 01 Die Plünderer

Christina Freiberg war im ersten Moment, als sie glaubte, Alexander hätte sich wirklich mit einer ihr unbekannten Krankheit angesteckt, sehr erschrocken. Bei seinem körperlichen „Metabolismus“ hätte kein Arzt dieser Welt auch nur ansatzweise eine Krankheit bei ihm heilen können. Dass sich Alexander anscheinend Hals über Kopf in ein Erdenmädchen verliebt hatte und deshalb von den Gefühlen selbst völlig aus dem Gleichgewicht gebracht wurde, erschien ihr als eine „Krankheit“ die er wahrscheinlich schneller zu ertragen lernte, als er momentan glaubte.

Jessica, so hieß die junge Dame, schien ein anständiges und intelligentes junges Mädchen zu sein. Sie zeigte sehr gute Umgangsformen und schon bald hatte sie jeder auf dem Hofgut ins Herz geschlossen. Christina konnte es sich nicht verkneifen, die beiden manchmal dabei zu beobachten, wie Alexander Jessica richtig anhimmelte und auch diese jetzt nach ihrer schweren Zeit, die sie erlebt hatte, wirklich wieder die Freude am Leben gefunden zu haben schien. Die Eltern von ihr waren sehr oft zu Besuch auf dem Gut. Christinas Eltern tat es gut, sich mit ihnen über ihre Lebenserfahrungen und früher erlebten Abenteuer austauschen zu können.
Obwohl die Eltern von Christina mehr als modern eingestellt waren, war es für sie doch auch einmal richtig entspannend, sich mit Freunden ihrer Altersgruppe über Dinge unterhalten zu können, bei denen man nicht danach ein Lexikon brauchte, um sie sich erklärbar zu machen.

Dass die Gefahr durch die Rauuzecs momentan gebannt schien, ließ Christina trotzdem nicht vergessen, immer sehr aufmerksam alle eingehenden Informationen durch ihre Beobachtungsstationen sorgsam jeden Tag zu kontrollieren und auszuwerten.
Der Bau von Schiffen für den interstellaren Raumflug hatte momentan zu einem gesamtwirtschaftlichen Aufschwung nie erwarteter Größenordnung geführt. Die Arbeitslosigkeit war drastisch zurückgegangen und machte eher dem Problem Platz, die benötigten Fachkräfte schnell genug für die neuen Technologien auszubilden oder umzuschulen.

Ein kleiner Wermutstropfen dieser rasch fortschreitenden technologischen Entwicklung war leider die Tatsache, dass gerade kleinere Firmen, die sich diesem Wandel nicht schnell genug anpassten, ihre Mitarbeiter an andere Arbeitgeber verloren, die eine höhere Bezahlung boten. Christinas Finanzierungsgesellschaft hatte noch nie seit Bestehen ihres Konzerns so viele kleine Firmen aufgekauft und in ihrem Unternehmen integriert. Viele von ihnen konnten weitgehendst sogar vom „alten“ Chef mit modernisierten Strukturen eigenständig oder nur teilweise durch ihre Verwaltung weitergeführt werden.

Das Interesse an völlig neu geschaffenen Berufsgruppen wurde durch die Aussicht, viel Geld zu verdienen, immer stärker. Noch vor ein paar Jahren wäre keiner auf die Idee gekommen, sich zum Beispiel für eine Ausbildung zum Bergbauingenieur auf fremden Planeten zu interessieren, oder hätte ernsthaft die Ausbildung für das Kapitänspatent zur Führung einer Raumflugmaschine für interstellaren Flug angestrebt. Die Entwicklung in der Energietechnik erreichte geradezu eine astronomische Steigerung.

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