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Max Frisch

Am 15. Mai 1911 wurde in Zürich-Hottingen ein Sohn eines Architekten geboren. Dieser ging dann von 1924 bis 1930 auf das Realgymnasium in Zürich und erreichte an dieser auch seine Hochschulreife. Danach studierte dieser junge Mann Germanistik an der Universität seiner Vaterstadt. Leider musste er dieses Studium nach dem Tod seines Vater unterbrechen, da ihm nicht mehr die finanziellen Möglichkeiten zur Verfügung standen. Er Arbeitete deshalb als freier Journalist für die Neue Züricher Zeitung. Im Jahre 1936 nahm er dann erneut ein Studium auf und zwar als Architekturstudent an der Eidgenössischen Technischen Hochschule. Dieses Studium schloss er im Jahre 1941 mit Diplom ab. Von 1939 bis 1945 leistete er seinen Militärdienst ab.

Im Jahre 1942 gründete er sein eigenes Architekturbüro in Zürich und heiratete im selben Jahr auch seine Partnerin Constanze von Meyenburg. In den nächsten Jahren lebte er dann als Architekt und freier Schriftsteller und wird Vater von 2 Kindern, einen Sohn und einer Tochter. Diese Ehe hält bis in das Jahr 1959, in welchen er sich dann von seiner Frau scheiden lässt.

Im Jahre 1954 löste er sein Architekturbüro auf und arbeitete fortan nur noch als freier Schriftsteller in Zürich. Einiger seiner Werke sind:

1934 Jürg Reinhart
1937 Antwort aus der Stille
1940 Blätter aus dem Brotsack
1943 Bin oder die Reise nach Peking und Santa Cruz
1949 Als der Krieg zu Ende war
1957 Homo Faber
1961 Andorra
1964 Mein Name sei Gantenbein

In seinen Leben unternahm er viele Reisen. Er besuchte Deutschland kurz nach dem Ende des Krieges, war in den USA, lernte die UDSSR kennen, verbrachte Zeit in Israel, lebte in Italien und war auch in Spanien. Die Rede ist hier natürlich von Max Frisch, der in seinen Werken immer das Bildnis von sich selbst und von anderen, welches man sich laut der Bibel ja nicht machen soll. So sucht er in seinen Werken zwar immer nach Zweisamkeit, landet aber meistens in der Einsamkeit.

Max Frisch starb am 4.April 1991 in Zürich.

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