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Wer bin ich und wenn ja, wie viele? von Richard David

Diesmal möchte ich euch ein philosophisches Buch vorstellen und zwar das Buch „Wer bin ich und wenn ja, wie viele?“. Das Buch ist von Richard David Precht.

Richard David Precht wurde 1964 in Solingen geboren und promovierte 1994 an der Universität in Köln. Bisher schrieb er zwei Romane und drei Sachbücher. Neben den hier vorgestellten Buch auch noch „Lenin kam nur bis Lüdenscheid“ und „Die Kosmonauten“.

Mit seinen Buch „Wer bin ich und wenn ja, wie viele?“ versucht er uns einen Einblick in die Welt der Philosophie zu geben. Das tut er, indem er philosophische Größen wie z.B. Kant der Hirnforschung gegenüber stellt und damit versucht die Thesen die von den Philosophen aufgestellt wurden mit Hilfe der Hirnforschung zu untermauern oder zu wiederlegen. Auf 377 Seiten stellt er Fragen die er versucht zu beantworten, lässt uns am Ende dann aber doch alleine, indem er keine wirkliche Antwort gibt. Er erklärt zwar vieles anhand der Hirnforschung, aber wie er schon selber sagt, versucht hier das Gehirn sich eigentlich selber zu erforschen, und ob hier nicht Grenzen in der menschlichen Wahrnehmung vorhanden sind, die uns darin hintern das Gehirn zu verstehen und somit mit der Hirnforschung zu klären ist, warum wir hier sind, dass kann auch er nicht eindeutig beantworten. Und so bleibt festzuhalten, dass das Buch zwar einen schönen Einstieg in die Philosophie gibt, es aber keine Fragen beantwortet, sondern uns nur das Wissen zur Verfügung stellt um selber genauer darüber nachzudenken.

Wer sich mit Richard David Precht auf die Reise durch die Philosophie begibt, kann seine Gedanken über das „Ich“ mitverfolgen, darf lesen, warum wir Fleisch essen dürfen, oder warum nicht. Kann erfahren, wie unterschiedlich der Mensch aktives und passives Handeln einordnet, findet sich auf dem Speiseplan von Außerirdischen wieder, klärt was für und was gegen Klonen spricht, erfährt was Glück ist und noch sehr viel mehr.

Es ist ein gelungener Einstieg in die Philosophie, aber nur für Menschen die sich dafür auch interessieren. Für die anderen ist es wohl ein einfaches Fachbuch, was mit langweiligen Wissen und Fragen daherkommt. Für angehende Philosophen wirklich zu empfehlen, für Menschen die offen für neues sind auch, der Rest sollte aber vielleicht einen großen Bogen um dieses Buch machen.

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