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Schneenockerleklat von Pierre Emme

Das Buch welches ich euch heute vorstelle habe ich von Kristine von der Krimikiste bekommen. Ich habe dort das Buch auch als Gastpodcaster in einen Podcast vorgestellt und darum heute erst hier der Vorstellung.

Zum Podcast kommt ihr hier: Pierre Emme „Schneenockerleklat“

Kommen wir jetzt zum Buch. Schneenockerleklat ist der neunte Fall von Mario Palinski. Wer oder was Palinski wirklich ist erfährt man in diesen neunten Band nicht wirklich. Er ist auf jeden Fall kein Polizist, aber anscheinend auch kein richtiger Detektiv. Er beschäftigt sich zwar mit Kriminalistischen Ermittlungen, aber warum genau er das macht, stellt sich im neunten Band nicht so raus, vielleicht sollte man dafür die ersten acht Bände noch lesen.

In diesen neunten Band hat Mario Palinski jedenfalls den 50. Jahresversammlung der European Federation of Investigative Criminalists organisiert. Die Handlung des Buches läuft während der 5 Tage dauernden Jahresversammlung statt. Allerdings ist es nicht nur ein Handlungsstrang, sondern zwei. Auf der einen Seite geht es um die Entführung von Albert, einen Cousin seiner langjährigen Lebensgefährtin Wilma, mit welcher er nicht verheiratet ist. Dieser Albert wird während der Handlung 2 1/2 mal entführt, wie das geht solltet ihr dann am besten selber lesen.

Die zweite Handlung spielt dann auf der Jahresversammlung. Hier haben zwei, von einander unabhängige Gruppen, einen Mordanschlag auf ein hohes Mitglied der EFIC geplant. Bei der Ausführung dieser Pläne geht allerdings einiges schief, sodass es hier und da schon einmal eine Leiche gibt, die aber nicht wirklich jemanden interessiert, jedenfalls niemanden der an der Jahresversammlung teilnimmt.

Mario Palinski ist natürlich darauf bedacht den Fall um die Entführung von Albert zu lösen, Engagiert hierfür aber ein Detektiv-Duo, welches auch mit dafür verantwortlich ist, dass die Entführung immer noch etwas komplizierter wird. Neben der Entführung muss sich Mario natürlich auch um den Ablauf der Jahresversammlung kümmern und so pendelt er in den fünf Tagen andauernd zwischen Wien, den Wohnsitz von Mario und Wilma und deren Familie und den Semmering, den Veranstaltungsort, hin und her. Deswegen kommt er zu sehr wenig Schlaf……

Genug zur Geschichte, ich glaube man kann sich jetzt vorstellen worum es geht. Nun zu meiner Meinung. Ich finde das sich dieses Buch nicht wirklich Krimi nennen sollte, denn das was man von einen Krimi erwartet wird hier nicht wirklich erfüllt. Ermittlungen sind Mangelware und die Fälle erledigen sich eigentlich so nebenbei. Ich weiß nicht wie man das wirklich erklären soll, man ist immer mittendrin, aber man darf nicht mit Ermitteln. Man ist immer live dabei, aber wobei ist man da eigentlich?

Auch aufgefallen ist mir, dass man die Täter immer schon erkennt, wenn man eine Tat noch nicht begangen wurde. Oder aber man weiß halt sofort wer die Tat durchgeführt hat. So fehlt irgendwie die wirkliche Spannung im Buch. Die kann auch nicht dadurch aufgebaut werden, dass man den Auftraggeber des Mordes an ein Ranghohes Mitglied der EFCI erst am Ende des Buches entlarvt.

Auf der anderen Seite hat es aber auch Spaß gemacht das Buch zu lesen, auch wenn die Handlung mit 418 Seiten viel zu lang ist. Der für sich doch schon wieder recht charmante Humor und die Person des Palinskis helfen einen durch das Buch und machen es einen nicht einfach es zur Seite zu legen.

Ich möchte diesmal keine Empfehlung abgeben, ob man das Buch lesen sollte, weil ich weiß es selber nicht. Bereuen tue ich es jedenfalls nicht, dass ich es gelesen habe.

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