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Ossis, rettet die Bundesrepublik von Renate Holland-Moritz

Ossis, rettet die Bundesrepublik, dieses Buch ist mir in der Bibliothek in die Hände gefallen. In Buchhandel bekommt man dieses Buch schon gar nicht mehr zu kaufen, aber auf diversen Gebrauchtbücher Plattformen kann man es noch finden.

In kurzen Kapiteln nimmt die Autorin das damalige Leben in der DDR und das Leben in der BRD kurz nach der Wende, bzw. in der DDR nach der Revolution 1989, wieder. Da wird das Kaufhallenpersonal aufs Korn genommen oder die Stasimitarbeiter, die immer die Post gelesen haben. Sie erzählt von ihrer Arbeit bei der Zeitung, als sie noch jung war, ihre Erfahrung mit ihrem Sohn, als dieser seine Ausbildung machte oder aber ihre Erfahrung mit den Krankenkassen kurz nach der Wende.

Die Satire im Buch ist gelungen, wird aber sicher eher von Menschen verstanden die sich mit dem damaligen Leben in der DDR auskennen. Hier kommt es nicht unbedingt aufs alter an, sondern eher auf die Bildung die man vorweisen kann für diese Zeit.

Meiner Meinung nach ist es schon eine interessante, leichte Lektüre, geschmückt mit einigen schönen Wörtern, die so heutzutage wohl niemand mehr benutzt. Eine Reise in die Vergangenheit und vielleicht auch mal ein kritischer Blick auf die Wende und was es den „Ossis“ denn wirklich so alles gebracht hat. Aber wie gesagt, es sollte eine Gewisse Vorbildung zur DDR vorhanden sein und wenn ich sage Vorbildung, dann meine ich auch Bildung und nicht Vorurteile. Deswegen finde ich, ist das Buch nur unter bestimmten Voraussetzungen lesenswert.

Wer es also in der Bibliothek entdeckt, oder auf einen Trödelmarkt, kann es sich gerne ausleihen oder kaufen, wenn er denn Wissen über das Leben in der DDR hat, ansonsten lieber nicht.

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