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Pub`n`pub: Transmediales Storytelling

Am Mittwoch war ich bei meinem ersten Pub`n`Pub-Treffen hier in Berlin. Es ist eine Veranstaltung, auf der sich Menschen, die etwas mit Büchern zu tun haben, vernetzen können. Zusätzlich gibt es am Anfang noch einen kurzen Vortrag zu einem bestimmten Thema, zu welchem dann auch eine Diskussion möglich ist. Entdeckt habe ich die Veranstaltung rein zufällig, weil sie mir auf Facebook angezeigt wurde.

An diesem Mittwoch, dem 05.03.2014, ging es um das Thema „Transmedia Storytelling“. Ich hatte davon vorher noch nicht wirklich was gehört und ich muss auch ehrlich sein, ich bin damit noch nicht einmal wirklich in Kontakt gekommen. Wobei ich glaube, dass das, was Zoe Beck einmal gemacht hatte, schon in die Nähe davon kam. Sie schickte mir damals eine kleine USB-Speicher-Karte zu, auf der eine Audio-Datei zu finden war. Solche Karten verschickte sie nicht nur an mich, sondern an viele andere Leute, sodass am Ende mehrere Audio-Dateien im Internet zu entdecken waren, welche Lust auf das damals neue Buch von Zoe Beck machen sollten. Ich glaube, dass das schon in die Richtung ging.

Auf Wikipedia gibt es folgende Definition zum „Transmedia Storytelling“:

„Das Konzept des transmedialen Erzählens bezeichnet in der Medienwissenschaft eine Strategie, einen bestimmten Inhalt über mehrere Medien hinweg zu erzählen. Bei dem von Henry Jenkins geprägten Begriff handelt es sich um ein Erzählphänomen der Medienkonvergenz.“

Quelle: Wikipedia Artikel „transmediales Erzählen“

Wenn ich es richtig verstanden habe, so ist das auch Ungefähr das, um was es im Vortrag ging. Allerdings wird auf den verschiedenen Medien nicht immer derselbe Inhalt wiedergegeben, sondern es wird eine Geschichte erzählt, welche im Zusammenhang mit dem steht, was vermarktet werden soll. Nehmen wir einen Roman, dann könnten es Geschichten von Orten oder Personen sein, die auf den verschiedenen sozialen Medien erzählt werden können. Ziel ist es, dass die „Fans“ mitwirken können, damit sie sich noch stärker mit dem Buch identifizieren können.

So habe ich das zumindest verstanden, was natürlich eine interessante Art ist, für ein „Produkt“ einen Markt zu schaffen, bzw. Werbung für das „Produkt“ zu machen. Ich hoffe, dass ich das so richtig verstanden habe, wenn nicht, einfach in den Kommentaren schimpfen .

Nachdem der kurze Vortrag zum Thema gehalten wurde, durfte dazu noch diskutiert werden, bevor es dann mit dem Netzwerken weiter ging. Ich habe dort jemanden getroffen, den ich auf Twitter schon lange kenne. Schon deswegen hat es sich gelohnt, auf diese Veranstaltung zu gehen. Leider hatte ich keine weiteren Ansatzpunkte, um die anderen Leute dort auch kennenzulernen. Ich bin halt doch ziemlich schüchtern .

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