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Montagsfrage: „Gibt es ein Buch, das du aus Prinzip nicht gelesen hast?“

Heute mal wieder eine Antwort auf die Montagsfrage, weil ich sie interessant finde und weil es tatsächlich Bücher gibt, die ich aus Prinzip nicht lese.

Biographien von Promis

Dazu gehören die Biographien von irgendwelchen Promis. Mich interessiert nicht, wie ein Bohlen seine Millionen gemacht hat und mich interessiert auch nicht, was ein Lahm in den ersten 30 Jahren seines Lebens erreicht hat, oder auch nicht. All diese Bücher brauche ich nicht! Wirkliche Biographien können erst am Ende eines Lebens entstehen und sie sind für mich auch nur dann interessant, wenn es Biographien von wirklich interessanten Persönlichkeiten sind.

Bücher von Promis, die meinen, unbedingt ein Buch veröffentlichen zu müssen.

Hinzu kommen dann noch die Bücher von Promis, die eigentlich nur so bekannt geworden sind, weil sie von einem Promi geschrieben wurden. Die muss ich auch nicht unbedingt lesen, wobei ich hier schon unterschiede mache. Wenn der Promis wirklich gut schreiben kann und das Buch auch lesenswert wäre, wenn er nicht schon ein Promi wäre, dann lese ich es auch. Wenn es allerdings nur ein Buch ist, was die Welt nicht braucht und was nur deswegen auf dem Markt ist, weil ein Promi seinen Namen drauf geschrieben hat, dann lese ich auch solche Bücher nicht.

Hetze und populistischer Müll

Und dann sind da ja noch die Bücher, die von Menschen geschrieben werden, um gegen andere Menschen zu hetzen. Also die Sarrazin-Bücher zum Beispiel, die nur existieren, weil sie die populistischen Vorurteile breiter schichten der Gesellschaft bestätigen. Auch solche Bücher können mir gestohlen bleiben, denn solche Hetze gegen Minderheiten muss ich mir einfach nicht antun.

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