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Auf der Suche nach dem Sommerbuch…

Wie ihr wisst, mache ich ja ab und an mal bei der „Montagsfrage“ mit, immer dann, wenn ich zu der Frage auch etwas mitzuteilen habe. Heute wird gefragt, welches mein liebstes Sommerbuch ist und da musste ich schon ein wenig schmunzeln. Die Frage für mich ist nämlich, was ist ein „Sommerbuch“?

Ist es die Farbe?

Woran erkenne ich ein Sommerbuch? Ist es vielleicht die Farbe des Covers? Sind es freundliche, helle Farben, die ein Buch zu einem Sommerbuch machen? Und sind schwarze und graue Bücher dann automatisch „Herbstbücher“? Wahrscheinlich eher nicht, denn die Farben sagen ja nicht viel über die Geschichten aus, die im Buch zu finden sind.

Der Inhalt?

Und wenn ich von den Geschichten im Buch schreibe, dann frage ich mich natürlich, welche Geschichten können überhaupt ein „Sommerbuch“ sein? Liebesgeschichten? Die spielen ja meist im Sommer, zumindest die positiven Aspekte der Geschichte. Wenn ich allerdings ehrlich bin, dann lese ich Liebesgeschichten doch lieber im Herbst, dann, wenn die Abende länger werden und die Bäume bunt (vor Glück). Liebesgeschichten kann man also nicht pauschal zu „Sommerbüchern“ machen. Andere Genres aber auch nicht, denn bestimmte Dinge lesen sich im Winter einfach besser. Wenn das Gefühl im Buch eher so grau ist – ich weiß natürlich, das Grau kein Gefühl ist – dann ist es einfach schöner das Buch zu lesen, wenn es draußen auch grau ist – also im Winter. Aber ebenso kann es im Winter auch angenehm sein, ein schönes, buntes Buch zu lesen, um aufkeimende Depressionen zu bekämpfen.

Das Gefühl?

Aber ich glaube, mit dem Gefühl können wir uns so einem „Sommerbuch“ wohl am ehesten nähern. Es ist wohl das Gefühl, was ein Buch zu einem Sommerbuch werden lässt. Wobei ich nicht sagen kann, welches Gefühl das ist. Vielleicht das Gefühl der Leichtigkeit? Ich persönlich weiß es nicht, ich bin ein wenig sprachlos, denn wenn ich es mir genau überlege, kann es auch gut sein im Winter Bücher zu lesen, die positive Gefühle vermitteln, damit sich in einem Selbst ebenfalls diese positiven Gefühle aktivieren.

Was ist nun mein Sommerbuch?

Die Frage kann ich euch nicht beantworten. Wie soll ich ein Sommerbuch festlegen, wenn ich nicht einmal weiß, wie so ein Sommerbuch definiert ist? Das Kriterium kann sicher nicht nur sein, dass ich das Buch im Sommer gelesen habe, weswegen ich euch mit der Frage nach dem Sommerbuch zurücklassen muss.

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