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„Ich bin mal kurz tot“ von Lance Rubin

Wie würden wir uns eigentlich verhalten, wenn wir genau wüssten, wann wir sterben? Wenn wir ein genaues Datum hätten und die einzige Unbekannte tatsächlich die Todesursache wäre? Würden wir unser Leben mehr genießen? Würden wir es genauso leben, wie wir es jetzt leben oder wäre alles total anders? Könnten wir unser Leben dann überhaupt noch genießen? Und wie sieht es mit den Erfahrungen und Fehlern aus? Würden wir Projekte beginnen, die wir spannend finden, die aber eigentlich totale Zeitverschwendung sind? Oder würden wir nur sinnvolle Dinge tun?

Amazon PartnerlinkIm Buch “Ich bin mal kurz tot” von Lance Rubin wissen die meisten Menschen, wann sie sterben werden. Sie wissen den Tag, wissen also auch, wie alt sie werden, wissen aber nicht, durch was sie sterben werden. Und so begleiten wir Denton durch seinen letzten Tag auf dieser Erde. Denton ist noch ein Teenager, doch sein Todestag steht kurz bevor. Eigentlich hat er sich auch schon damit abgefunden, alles ist vorbereitet, selbst seine Abschiedsfeier ist schon geplant. Und so beginnt für Denton das warten, doch während er auf das Ende seines Lebens wartet, passieren merkwürdige Dinge, die er sich nicht erklären kann. Und außerdem würde er sehr gerne noch mehr über seine Mutter erfahren, die während seiner Geburt verstorben ist. Und so beginnt für Denton nicht nur das warten auf seinen Tod, sondern auch eine Suche nach der Wahrheit und es beginnt ein Tag, an dem ihm viele merkwürdige Dinge widerfahren, die sich erst nach und nach zu einem Bild zusammen setzen.

Mein Fazit

Ich habe nicht das Buch gelesen, sondern das Hörbuch auf Spotify gehört. Zuerst war es verwirrend für mich, einem Jungen zuzuhören, wie er über seine letzten Stunden auf dieser Erde erzählt. Das sich daraus eine spannende Geschichte entwickelt, die am Ende auch einige Überraschungen bereit hält, konnte ich zu diesem Zeitpunkt nicht wissen. Denton benimmt sich eigentlich wie ein normaler Teenager, ein Teenager der weiß, dass er bald sterben wird und der schon auch Angst davor hat. Ein Teenager, der verliebt ist und diese Gefühle nicht richtig einordnen kann. Ein ganz normaler Teenager halt, der allerdings versucht, so viel wie möglich richtig zu machen und dabei schon ein wenig vergisst zu leben.

Nachdem der Anfang ziemlich verwirrend für mich war und ich überlegt hatte, dass Hörbuch nicht bis zum Ende zu hören, steckte es mich irgendwann an. Irgendwann wollte ich wissen, wie es mit Denton weiter geht, wahrscheinlich wollte ich auch wissen, wie er stirbt, aber auch, wie er mit seinen Gefühlen umgeht und ob es nicht doch ein Happy End gibt. Ob es ein Happy End gibt, erfahrt ihr, wenn ihr das Buch lest oder das Hörbuch hört. Von mir bekommt das Buch 4 von 5 Sternen.

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