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Fantasy : Illusionen der Macht
Geschrieben von Stefan_Lamboury am 25.08.2010 10:00 (74 x gelesen)
Fantasy

Der Autor:

Stefan Lamboury wurde 1982 im Ahauser Krankenhaus geboren, nach der Schule ging er in ein Berufsbildungswerk, wo er an einem Förderlehrgang F1 teilnahm. Im Jahre 2002 begann er mit einer Ausbildung zur Bürokraft, welche er im Jahre 2005 erfolgreich abschloss. Nach der Ausbildung begann er ein Fernstudum bei Schule des Schreibens im Bereich Belletristik ,welches im Jahr 2007 erfolgreich beendete. Seitdem hat Stefan Lamboury mehrere Ebooks sowie Gedichte und Kurzgeschichten in diversen Zeitschriften veröffentlicht. Zuletzt erschien sein Werk Magic of Death bei BOD.

Zum Inhalt:

Als Chain nach einer langen Reise in sein Heimatland zurückkehrt, muss er feststellen, dass alle Einwohner Cantanas entweder tot oder durch feindliche Truppen als Sklaven verschleppt worden sind. Durch einen Brief seines Vaters erfährt Chain, dass hinter dem Angriff Elvaroons gefallene Tochter Alexa steckt. Ohne Umschweife begibt sich Chain nach Kaemrock, einem Magier, der Alexa vor vielen Jahren mit Hilfe von fünf magischen Ringen in die tausendjährige Verdammnis befördert hat. Er ist der Einzige der weiß wo die Ringe zu finden sind. Und so begibt sich Chain auf eine gefährliche Reise, in der eine mysteriöse Glaskugel eine verhängnisvolle Rolle spielt.

Leseprobe:

Chain ritt weiter Richtung Osten, vorbei an Bergen und Tälern, irgendjemand schien ihn zu beobachten, wie aus weiter Ferne. Aber wer war es? War es Zentusar? Chain glaubte nicht, dass es Zentusar war, weil das Gefühl ein anderes war, nicht wie das welches er bei Kaemrock gehabt hatte, es war zwar ein ähnliches Gefühl, aber trotzdem irgendwie anders. Er konnte es sich nicht erklären, aber irgendetwas war anders. Hatte jemand anderes das Auge des Bösen in seinen Besitz gebracht? Vielleicht sogar Alexa? Der Gedanke, dass sich die Herrin der Finsternis eventuell die magische Kugel geholt hatte, gefiel ihm nicht, denn mit Hilfe der Kugel, wäre es für sie ein leichtes herauszufinden, was er vor hatte. Und sie würde mit Sicherheit nicht einfach nur tatenlos zusehen, wie er sich die Ringe aneignete. Gegen Abend erreichte Chain das Tal der Chimären, die Berge sahen in der Tat so aus, als wären sie mit Schnee bedeckt. Die Vegetation in diesem Gebirge war wesentlich besser als im Tal der Drachen, es gab verschiedene Gräser, Pflanzen und Sträucher, auch Moos schoss zwischen einigen Felsspalten hervor. Als die Dunkelheit ihre Schwingen über das Land ausbreitete, erreichte Chain eine Höhle, die aussah als wäre sie direkt in den Fels gehauen worden. Das musste der Eingang sein, den Kaemrock bei ihrem Gespräch erwähnt hatte. Eine Augenblick überlegte Chain ob er bis zum nächsten Morgen warten sollte. Die Dunkelheit hätte den Vorteil, dass er für das Wesen, welches in dieser Höhle hauste nicht so leicht zu erkennen war, oder waren die Augen der Chimäre bei Dunkelheit genauso scharf wie bei Tageslicht? Vielleicht sogar noch schärfer? Chain entschied sich dafür, die Nacht hier in der Nähe zu verbringen und bei Tagesanbruch zu zuschlagen, da waren die Chancen wahrscheinlich ein wenig ausgeglichener. Nachdem er einen geeigneten Platz gefunden hatte, nahm er noch einen Schluck Wasser aus seiner Wasserflasche, gab seinem Hengst noch einen Schluck , reichte ihm ein paar Datteln und begab sich zur Ruhe. Am nächsten Morgen wurde Chain durch Vogelgezwitscher geweckt. Noch etwas verschlafen rieb er sich die Augen streckte seine Glieder und begab sich zu Shi. Chain nahm die letzten Datteln aus der Satteltasche und reichte sie ihm. Anschließend stieg er in den Sattel und begab sich langsam ins Innere der Höhle. Chain zog sein Schwert hervor, denn es war besser vorbereitet zu sein, falls es der Chimäre gelingen sollte sie zu überraschen. In der Höhle war es so finster, dass Chain nicht mal die Hand vor Augen sehen konnte. Shi begann zu schnaufen, ihm war die Höhle ebenso wenig geheuer wie seinem Herrn. Vorsichtig drangen sie tiefer in die Höhle vor. Chain vernahm ein unheilvolles Knacken, es hörte sich an wie Knochen, die unter ihrem Gewicht zermalmt wurden. Plötzlich machte sich ein schauderhafte Gedanke in seinem Kopf breit. Handelte es sich dabei um menschliche Knochen? Vielleicht von Leuten die auf der Durchreise gewesen waren und der Höhle Schutz gesucht hatten? Hatte das Wesen welches hier hauste die Leute getötet? Oder waren es nur Knochen von Tieren? Plötzlich zerschnitt ein unheilvolles Brüllen die Stille, welches dem Krieger durch Mark und Bein fuhr. Irgendwo vor ihnen musste das Wesen sein, welches sie suchten. Das Herz schlug ihm bis zum Halse, wie lange würde es wohl dauern, bis sie dem Ungeheuer gegenüberstanden? Chain hatte den Gedanken gerade zu Ende gesponnen, da erklang erneut dieses Brüllen und es schien dieses Mal deutlich näher zu sein als noch vor ein paar Sekunden. Chain drang weiter ins Innere der Höhle, als er erneut das Fauchen dieses Wesens vernahm, es musste sich jetzt fast unmittelbar vor ihnen befinden. Es konnte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis es vor ihren Augen auftauchen würde. Plötzlich kamen wie aus dem Nichts sechs leuchtende Augen in der Dunkelheit zum Vorschein.

Mehr unter: http://www.buch24.de/1282580142-14045 ... t=&h=&kid=0&klid=2&sid=35

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Anthologie : Magic of Death
Geschrieben von Stefan_Lamboury am 24.08.2010 17:13 (71 x gelesen)
Anthologie

Der Autor:

Ich wurde 1982 im Ahauser Krankenhaus geboren, nach der Schule ging ich in ein Berufsbildungswerk, wo ich an einem Förderlehrgang F 1 teilnahm. Im Februar 2002 absolvierte ich dort erfolgreich meine Ausbildung zur Bürokraft. Nach der Ausbildung begann ich ein Fernstudium im Bereich Belletristik bei Schule - des- Schreibens, welches ich Ende letzten Jahres erfolgreich abschloss. Seitdem habe ich mehrere Ebooks veröffentlicht. Außerdem wurde eine Kurzgeschichte von mir in der Zeitschrift kurzgeschichten.biz abgedruckt. Zuletzt erschien sein Gedicht deine Träume sind gestorben in der Zeitschrift Gedichtkarrussell.net.

Zum Buch:

Ein Ehemann kommt gerade von der Arbeit nach Hause, als er sieht, wie seine Frau sich festlich zurechtgemacht hat und ein Dinner serviert, welches sie normalerweise nur zu besonderen Anlässen essen. Als sie das Dinner gerade beendet haben. Merkt er, dass dieses Dinner keinesfalls ein Liebesbeweis ist.

Ein Mann erhält ein anonymes Paket, von dem ein seltsamer Geruch ausgeht, als er von der Arbeit nach Hause kommt, wartet er auf den Anruf seiner Frau die sich auf einer Geschäftsreise befindet. Um Punkt sieben klingelt wie mit ihr abgesprochen das Telefon. Doch am anderem Ende befindet sich nicht seine Frau, sondern ein Unbekannter, der ihm eine makabere Botschaft übermittelt.

Marie will nachdem sie sich von ihrem Ex-Mann Günther getrennt hat, ein neues Leben anfangen, doch schon bald lauert Günther ihr auf und bereit ihr die schwersten Stunden ihres Lebens.

Leseprobe:

Das Dinner 2

Der Tisch war gedeckt, ich stand in der Küche und rührte gerade die Soße um. Der Fisch stand bereits auf der Tafel. Ein wenig Weißwein fehlte noch, dann war die Soße perfekt. Auf dem Tisch standen allerlei Leckereien, Muscheln in Weißweinsoße, Krabbencocktail und zu guter Letzt eine Lachsforelle, die ich gerade eben erst aus dem Backofen genommen hatte. Meine Frau würde Augen machen. Ich trug meinen besten Anzug, dazu schwarze Lederschuhe und ein weißes Hemd. Kurz darauf vernahm ich das Geräusch eines Autos. Das konnte eigentlich nur meine Frau sein. Heute war unser Hochzeitstag, wir hatten einvernehmlich abgesprochen, dass wir uns zu unserem diesjährigen Hochzeitstag nichts schenken würden. Auch hatten wir nichts besonderes für diesen speziellen Tag geplant. Die Überraschung war somit perfekt. Als meine Gattin kurze Zeit später in die Küche kam, blieb sie für einen Moment wie angewurzelt stehen. Ich sah ihr in die Augen, sie war sprachlos, was bei ihr sehr selten vor kam.

"Schatz, was machst du da?", fragte sie.

Ich ging auf sie zu, nahm sie in die Arme und erwiderte: "Liebling heute ist unser Hochzeitstag, ich wollte dich überraschen."

"Das ist dir gelungen, danke. Ich zieh mich nur schnell um okay?"

"Tu das, das Essen ist auch gleich soweit."

Als mein Liebling nach unten kam, verschlug es mir die Sprache, sie trug ein schwarzes Cocktailkleid, welches mit glitzernden Punkten verziert war, dazu schwarze Nylonstrümpfe und Lackschuhe. Um den Hals trug sie eine teure Kette, welche ich ihr vor fünf Jahren mal zu Weihnachten geschenkt hatte.

Sie hatte roten Lippenstift aufgetragen und in ihrem Haar befand sich eine silberne Brosche. Ich ging auf sie zu, nahm sie in die Arme und gab ihr einen Kuss. Anschließend führte ich sie wie ein Gentleman an ihren Platz.

Nachdem ich selbst Platz genommen hatte, ergriff ich ihre Hand und sagte: "Liebling heute ist unser Hochzeitstag, ich möchte dass du weißt, dass ich dich liebe vom ganzen Herzen."

Meine Frau war sichtlich gerührt, sie brauchte eine Weile, bis sie erwiderte: "Ich weiß dass du mich liebst und ich danke dir für diesen Abend."

Das Essen war köstlich und auch meiner Frau schien das Essen zu munden. Nachdem Dinner reichte ich meiner Frau die Hand und sagte: "Hast du Lust zu tanzen Liebling?"

"Ja, Schatz.", erwiderte sie.

Ich hatte klassische Musik aufgelegt und so tanzten wir Walzer, wir schwebten übers Parkett, wie zwei Engel. In den Augen meiner Frau konnte ich wieder dieses Feuer erkennen. Das Feuer, welches sagte, dass sie mehr wollte, mehr als einfach nur tanzen und einen netten gemeinsamen Abend zu verbringen. Sie wollte mehr, viel mehr. Kurz darauf wurde ihr schwindelig, sie fing an zu taumeln und rang nach Luft. Ihre Augen traten aus den Höhlen hervor und aus ihrem Mund drangen erstickende Laute an mein Ohr. Sie sank auf die Knie, während ich auf sie herab sah und fragte: Liebling was ist los?"

"Ich fühl mich irgendwie nicht wohl, hol mir ein Glas Wasser."

Doch ich tat nichts dergleichen, im Gegenteil, ich genoss es zu sehen, wie sich ihre Muskeln verkrampften, wie sie nach Atem rang wie sie versuchte wieder auf die Beine zu kommen. Ich genoss es zu sehen wie langsam der Letzte Funken Leben aus ihrem Körper wich.

Ich beugte mich zu ihr herunter, drückte ihr einen Kuss auf den Mund und sagte: „Ich liebe dich."


Das Paket

Es war so gegen halb zehn, als es bei mir an der Tür klingelte. Als ich öffnete, stand vor mir der Postbote und keuchte: "Guten Morgen, ich habe ein Paket für Sie. Würden Sie bitte hier unterschreiben."

Ein etwas süßlicher Geruch stieg mir in die Nase, als ich den Empfang quittierte. Als ich das Paket entgegen nahm, fiel mir auf, dass es ausgesprochen schwer war, es musste wohl um die 65 bis 70 Kilogramm wiegen. Das Paket enthielt keinen Absender, was mich ein wenig stutzig machte, aber ich hatte keine Zeit mir darum nähere Gedanken zu machen, da ich spät dran war. Ich stellte das Paket im Flur ab und ging hinaus.

Als ich gegen Abend von der Arbeit nach Hause kam und die Tür öffnete wurde mir übel, der süßliche Geruch war stärker geworden. Wollte sich jemand einen Scherz mit mir erlauben? Falls ja so war dieser Scherz alles andere als lustig. Ich nahm das Paket und ging in die Küche. Bis zu meinem Geburtstag war es noch ein wenig hin, auch hatte ich nicht bei eBay oder sonstigen Auktionsplattformen etwas bestellt. Eine Zeit lang spielte ich mit dem Gedanken das Frachtgut einfach ungeöffnet in den Müll zu befördern, denn der Gestank, der von diesem Paket ausging, war fast nicht auszuhalten.

"Was wohl meine Frau sagen würde, wenn ich Ihr von dem Paket erzählen würde? Wahrscheinlich würde Sie glauben, dass ich Sie aufs Korn nehmen wolle."

Aber es war nun einmal Fakt, dass dieses Paket bei uns eingetroffen war. Sie war gerade auf Geschäftsreise. In den letzten Tagen hatte ich mehrfach versucht bei Ihr anzurufen, aber entweder war besetzt oder aber es ging niemand ans Telefon. Jedoch machte ich mir darum nicht allzu viele Gedanken. Wahrscheinlich hatte Sie einfach sehr viel um Ohren. Ich nahm ein Messer aus der Schublade und begann langsam das Klebeband des Frachtguts zu zertrennen. Als ich den Deckel beiseite geschlagen hatte, sprang ich wie von einer Tarantel gestochen auf und rannte zur Toilette. Dieser Gestank war einfach nicht mehr normal. Es roch nach verwesendem Fleisch. Hatte mir jemand ein totes Ferkel zukommen lassen oder was? Es war egal ich wollte gar nicht mehr wissen was sich im Innerem des Pakets befand. Mit dem festen Vorsatz das Paket einfach in den Müll zu werfen ging ich zurück zur Küche. Kurz darauf klingelte das Telefon.

Als ich den Hörer abnahm, meldete sich am anderem Ende eine Stimme und sagte: "Ist Ihre Ehefrau gut angekommen?"

Lyrik:

In memory

Ich hab die Brücke überquert,
ich weiß dein Herz es wird dir schwer.

Bleiben kann ich leider nicht,
ich geh den Weg zurück ins Licht.

Im Herzen bleiben wir vereint,
niemand kann uns je entzwein.

Halt meine Hand stets über dich,
egal was ist ich verlas dich nicht.

Gemeinsam ham wir viel gelacht,
Späße und Scherze gemacht.

Haben viel zusammen erlebt,
und dabei manchen Sturm besiegt.

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Anthologie : Leben und Tod Kurzgeschichtensammlung
Geschrieben von Stefan_Lamboury am 23.08.2010 18:39 (71 x gelesen)
Anthologie

Der Autor:

Stefan Lamboury wurde 1982 im Ahauser Krankenhaus geboren, nach der Schule ging er in ein Berufsbildungswerk, wo er an einem Förderlehrgang F 1 teilnahm. Im Feburar 2002 absolvierte er dort erfolgreich seine Ausbildung zur Bürokraft. Nach der Ausbildung begann er ein Fernstudium im Bereich Belletristik bei Schule - des- Schreibens, welches er Ende letzten Jahres erfolgreich abschloss. Seitdem hat Stefan Lamboury mehrere Ebooks veröffentlicht. Außerdem wurde eine Kurzgeschichte von ihm in der Zeitschrift kurzgeschichten.biz abgedruckt.

Zum Werk:

Die Greenwoods ziehen mit ihrem Sohn in ein geheimnisvolles Schloss, schon bald wird ihr Sohn von einem bösartigem Geist heimgesucht, der ihn an den Rand der Verzweiflung treibt.

Sally ist schwer krank, ihr Mann steht ihr während der schweren Zeit zur Seite, doch die Stunde ihres Todes rückt näher.

Karin erhält von einem Unbekannten markabere Päckchen und schon sehr bald muss sie feststellen, dass es sich um mehr als nur einen bösartigen Scherz handelt.

Hanna ist wegen Verbrechen während des Nationalsozialismus zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden, als sie unerwartet wegen guter Führung vorzeitig entlassen werden soll, fasst sie einen folgenschweren Entschluss.


Als Mike von seiner Firma entlassen wird, sinnt er auf Rache in seiner Wut begeht er einen folgenschweren Fehler.

Als Nadine an einem kalten Novemberabend von einer Freundin zurück nach Hause fährt, wird sie von zwei Fremden angesprochen, die sie nach dem Weg fragen. Ihre Hilfsbereitschaft wird ihr Leben für immer verändern.

Leseprobe:

Ein geheimnisvoller Unbekannter

Es kam mit der Morgenpost: ein ganz normal aussehendes Paket in braunem Packpapier und verschnürt mit derber Doppelschnur. Es unterschied sich in nichts von den Tausenden anderer Pakete, wie sie die Postboten tagtäglich austragen. Mit diesem aber hatte es eine besondere Bewandtnis – eine ganz besondere. Das Paket erhielt keinen Absender, lediglich Karins Name und Adresse waren angeben.
Karin war anfangs ein wenig verdutz, sie konnte sich keinen Reim darauf machen, wer ihr ein Paket schicken könnte? Sie holte ein Messer aus der Schublade und begann langsam die Schnur zu zertrennen. Nachdem die Schnur zertrennt war, öffnete Karin aufgeregt das Frachtgut. Hastig klappte sie die Deckel zur Seite. Sie konnte vor Aufregung sogar ihren Herzschlag spüren. Im Inneren befand sich ein DINA4 Blatt, welches säuberlich zusammengefaltet war. Karin nahm den Zettel heraus, und faltete ihn auseinander. Auf dem Papier stand in roter Schrift:

Überraschung!

Sie legte den Zettel beiseite und sah hinein, doch was Karin erblickte versetzte sie in Entsetzen. In dem Paket befand sich eine tote Ratte. Karin hielt sich die Hand vor dem Mund, um einen Schrei zu unterdrücken, anschließend nahm sie das Paket wie auch den Zettel und warf alles in den Müll. Als Karin, wieder ins Haus ging, klingelte das Telefon.
Nachdem sie den Hörer abnahm, meldete sich am anderen Ende eine Stimme, die sagte:„Warum wirfst du mein Geschenk in den Müll?“
Karin war nach dieser Nachricht ein paar Sekunden wie gelähmt, dann antwortete sie: „Wer sind Sie und was wollen Sie von mir? Ich werde die Polizei rufen.“
Karin hörte aber nur ein monotones Tuten am anderen Ende des Hörers. Sie legte auf und wählte ein paar Sekunden später die Nummer der Polizei
Kurz darauf meldete sich auf der andren Seite eine Stimme, die sagte:
„Polizei Notruf was kann ich für Sie tun?“
„Karin Bauer mein Name, ich werde belästigt.“
„In wie fern werden Sie belästigt?“
„Ich habe heute ein anonymes Paket erhalten. Da- da drin befand sich eine tote Ratte mit einem Zettel, auf dem Überraschung stand.“
„Hat Sie jemand angegriffen?“
„Nein aber nachdem ich das Päckchen wie auch die Ratte entsorgt hatte, bekam ich einen anonymen Anruf, irgendjemand beobachtet mich. Er hat mich gefragt warum ich sein Geschenk in den Müll geschmissen hätte?“
„Hat man Sie körperlich angegriffen?“
„Nein.“
„Dann können wir leider nichts unternehmen.“
„Bitte Sie müssen mir helfen, bitte schicken Sie mir ein paar Beamten vorbei.“
„Ohne eine konkrete Straftat können wir Ihnen niemanden schicken.“
„Draußen läuft ein Verrückter rum und Sie wollen mir erzählen Sie können nichts unternehmen?“
„Solange keine Straftat vorliegt nein.“
„Vielen Dank für Ihre Hilfe und dann heißt es immer die Polizei dein Freund und Helfer.“
Mit diesen Worten knallte Karin den Hörer auf.
Am nächsten Morgen erhielt sie erneut ein Paket ohne Absender. Wieder öffnete Karin langsam mit einem Messer das Paket, auch in diesem befand sich ein weißer Zettel. Auf diesem stand:

Deine Zeit läuft ab.

Die Nachricht ließ Karin das Blut in den Adern gefrieren. Unter dem Zettel befand sich eine Puppe, die aussah wie sie selbst. Man hatte der Puppe die Haare abgeschnitten und das Gesicht war anscheinend von einem Messer oder ähnliches völlig entstellt worden.
Ein Auge war ausgestochen worden. Karin nahm die Sachen und warf sie in den Müll. Einen Augenblick später klingelte erneut das Telefon. Als sie den Hörer abnahm, meldete sich eine Stimme die sagte: „Warum wirfst du mein Geschenk in den Müll? Dafür wirst du bezahlen.“
Panik stieg in Karin auf, sie zitterte am ganzen Körper, fing an zu weinen und rief: „Ich werde die Polizei rufen!“
Doch am anderen Ende war niemand mehr. Plötzlich hörte sie ein Klirren. Karin drehte sich um, jemand hatte das Wohnzimmerfester eingeschlagen. Scherben und Glassplitter lagen quer verteilt auf dem Fußboden. Ein großer Mann von kräftiger Statur stand in ihrem Wohnzimmer, er war schwarz gekleidet, sein Gesicht hatte er mit einer Skimaske verhüllt. In der rechten Hand hielt er ein Messer.
„Jetzt bist du dran du Schlampe.“ , sagte der Mann.
Für einen Moment war Karin wie gelähmt, ihr Gesicht wurde kreidebleich, doch dann rannte sie in Richtung Haustür. Ihr Herz raste in der Brust, sie schrie um Hilfe, während der Einbrecher ihr folgte. Karin schaffte es die Haustür zu erreichen, kalter Angstschweiß lief ihr von der Stirn. Ihr Verfolger erreichte sie, packte sie mit einer Hand an den Haaren und zog sie an sich heran. Karin stand Todesängste aus, ihre Kehle war wie zugeschnürt, ihr Herz schien für einen Moment auszusetzen. Er setzte ihr das Messer an den Hals. In Sekundenbruchteilen lief Karin ihr gesamtes Leben noch einmal wie in einem Film vor Augen ab. Irgendwie gelang es ihr dem Täter einen Tritt gegen das Schienbein zu verpassen. Der Mann ließ das Messer vor Schmerz fallen. Wie im Trance griff Karin nach der Waffe und jagte es ihm mit voller Wucht in die Brust. Er fing an zu taumeln, gab einen schmerzenden Laut von sich, bis er mit einem dumpfen Aufprall zu Boden fiel, wo er regungslos liegen blieb.

Mehr finden Sie unter http://www.buch24.de/1282580142-14045 ... &t=&h=&kid=0&klid=2&sid=1

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Neuerscheinungen : Kontakte statt Kulisse. Miteinander gut leben statt nur viel haben.
Geschrieben von Saiger am 24.07.2010 22:19 (133 x gelesen)
Neuerscheinungen

Ich stelle Ihnen als Autor mein neues Buch persönlich vor:

Sind wir, was Zusammenhalt und Miteinander angeht, zum Entwicklungsland geworden? Der Freiburger Zukunftsforscher Helmut Saiger zeigt in seinem neuen Buch "Kontakte statt Kulisse. Miteinander gut leben statt nur viel haben", wie eine neue Kontaktgesellschaft der reichen Beziehungen und Gemeinschaften aussehen kann. Ein Buch, das zur Diskussion anregt und vor allem: zur unbekümmerten Kontaktaufnahme.

Die These: Eine neue Kontaktgesellschaft ist eine positive Zukunftsperspektive angesichts der Grenzen des Wachstums und knapper werdender Umweltressourcen.

Auf der changeX.de Bestenliste Juli 2010.

Leserreaktionen u.a. von Meinhard Miegel, Alida Gundlach, Anselm Bilgri, Textauszüge, Gliederung:
Buch Kontakte statt Kulisse

180 S. ISBN: 9783839167472

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Rund ums Lesen : Blogparade bei der Fantastischen Bücherwelt
Geschrieben von Teufel100 am 17.07.2010 19:03 (170 x gelesen)

Im Blog der fantastischen Bücherwelt findet gerade eine Blogparade statt. Ihr sollt hier einfach nur folgende fünf Fragen beantworten und könnt dann sogar was Gewinnen. Aber hierfür schaut am besten selbst einmal auf den Blog (Link oben)

Zitat:

1. Wer sind deine Lieblingsautoren?
2. Warum sind sie das, was gefällt dir besonders an ihren Werken?
3. Wie bist du auf sie gestoßen?
4. Welches Buch magst du besonders, oder gibt es da keine großen Unterschiede?
5. Wann wird bei dir ein Autor, den man gerne liest, zu einem Lieblingsautor?


Hier einmal meine Antworten auf die Fragen


1. Mein derzeitiger Lieblingsautor ist Wolf Haas. Mehr habe ich derzeit nicht, was wohl auch daran liegt das ich mir die Autoren kaum merken kann und mich meist nur an die Bücher erinnere. Aber da fällt mir ein, Dean Koontz ist auch noch ein Favorit von mir.
2.Ich weiß nicht was mir so besonders gut an den Werken gefällt, ich lese sie einfach gerne. Mir gefallen die Thriller von Dean Koontz einfach, ich habe sie Verschlungen und freue mich auf jedes Buch von ihn, welches ich lesen kann. Bei Wolf Haas ist es wohl die Schreibweise, mit gefällt das Kumpelhafte, wie er die Fälle vom Brenner beschreibt.
3.Bei Dean Koontz hatte ich plötzlich ein Buch in der Hand und habe es gelesen. Auf Wolf Haas bin ich durch die Krimikiste gekommen, die damals das Buch vorgestellt hat und mir dann auch zur Verfügung gestellt hat.
4.Da gibt es keine Unterschiede, mir gefallen alle.
5.Dann, wenn ich alle Bücher von ihn oder ihr lesen möchte, dann wie er oder sie zum Lieblingsautor.

Das waren meine Antworten, ich hoffe auch eure bald lesen zu dürfen, wenn ich mich in der fantastischen Bücherwelt durch die Kommentare klicke

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Thriller : Die Bruderschaft Christi von Ulrich Hefner
Geschrieben von Teufel100 am 09.07.2010 00:27 (231 x gelesen)

Mit "Die Bruderschaft Christi" von Ulrich Hefner habe ich mich diesmal ganz tief in die Kirche begeben Besser gesagt, die Kirche ist sehr tief in dieses Buch verwickelt, aber fangen wir mal von vorne an....

Die Story


In Israel findet eine Ausgrabung statt, eine alte, römische Garnison soll in der Wüste, an der Straße nach Jericho, freigelegt werden. Doch der Grabungsleiter ist nicht hinter der Garnison her, sondern hinter einer alten Gruft, in der ein Tempelritter seine letzte Ruhe gefunden hat. Als Thomas Stein, einer der Archäologen die an der Grabung beteiligt sind, zufällig in diese Gruft einbricht und den Tempelritter findet, wird aus einer friedlichen Ausgrabung, ein spannender Thriller in welchen viele der beteiligte den Tot finden, die Frage ist aber warum? Thomas Stein und drei seiner Kollegen machen sich auf der Suche nach den Gründen und nach den Grabungsleiter, der Spurlos verschwunden war.
Auch in Deutschland wurden zwei Menschen ermordet. Die ermittelten Polizisten finden schnell heraus das beide Morde zusammen gehören, sie wissen aber noch nicht den Grund, da beide Tote Angehörige der Kirche waren. Doch der ermittelnde Polizist kommt schnell auf die Spur der Verbrecher, braucht aber bis zum Schluss, um die Zusammenhänge aufzuklären.

Fazit

Das Buch springt immer wieder zwischen den verschiedenen Handlungssträngen hin und her. Mal ist man in Deutschland, dann wieder in Israel und auch die Kirche ist in den Handlungssträngen verstrickt. Dadurch wird das gesamte Buch wirklich sehr spannend und man braucht etwas länger um zu verstehen, warum es auf einmal so viele Tote gibt und wer wirklich hinter all dem steckt. Deswegen hat mir das Buch auch so sehr gefallen und ich kann es eigentlich nur jeden weiter empfehlen. Diesmal war mir die Handlung auch nicht zu sehr ausgebaut, jedes Detail fand ich diesmal wichtig, auch wenn man den Schluss, also die letzten 10 Seiten, vielleicht hätte weglassen können, aber es ist eben auch ein sehr interessantes Detail.

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Neuigkeiten : Ihr braucht Lesestoff für den Urlaub?
Geschrieben von Teufel100 am 29.06.2010 14:11 (205 x gelesen)

Ihr braucht Lesestoff für euren Urlaub? Dann ist vielleicht das Gewinnspiel von Lovelybooks und dem Aufbau Verlag etwas für euch. Hier könnt ihr eines von drei Büchern gewinnen. Um am Gewinnspiel Teilzunehmen müsst ihr auch gar nicht viel tun. Geht einfach auf die folgende Seite und hinterlasst dort einen Kommentar. Und zwar nicht irgendeinen, sondern es sollte drin sein welches Buch ihr Gewinnen möchtet und warum ihr es als Urlaubslektüre lesen möchtet.

Das Gewinnspiel läuft bis zum Donnerstag den 01.Juli.

Ich wünsche euch beim Teilnehmen viel Spaß und viel Glück.

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Romane : Die Geliebte des Gelatiere von Daniel Zahno
Geschrieben von Teufel100 am 08.06.2010 14:00 (305 x gelesen)

"Die Geliebte des Galatiere" von Daniel Zahno. Ein Buch das ich unbedingt lesen wollte, aber ein wenig enttäuscht bin ich doch.

Die Story

Im Buch erzählt uns ein Mann seine Geschichte. Er erzählt uns wie er aufgewachsen ist, wie er zu seinem Beruf des Galatiere kommt und wie er seine große Liebe findet und diese am Ende wieder verliert. Es geht um die Lehre, um das suchen nach etwas was fehlt.
Die Geschichte spielt zum größten Teil in Venedig. Hier wird der Ich-Erzähler der Geschichte geboren, hier geht er zur Schule und hier wird er erwachsen. Ebenfalls in Venedig studiert er, lernt seinen Beruf und baut später seine Eisdiele auf. Doch das ist nicht alles in seinem Leben, ihm fehlt ein Mädchen, welches er als Kind kennen gelernt hatte und welches dann wieder zurück in die USA gegangen ist.

Mehr darf man nicht mehr erzählen, sonst lohnt es sich nicht mehr das Buch zu lesen.

Fazit

Wenn ich jetzt auf das Buch zurück schaue, muss ich sagen, dass die eigentliche Geschichte auch auf 50 bis 80 Seiten hätte beschränken können. 194 Seiten sind für diese Geschichte einfach zu viel und viele Dinge hätte man sich auch sparen können. Deswegen wird das Buch in der Zwischenzeit, bis es dann zum großen Finale kommt, auch ziemlich langweilig. Ich musste es mehrere Tage aus der Hand legen, bevor ich mich wieder zum lesen überreden konnte. Ich würde das Buch deswegen nicht wirklich weiter empfehlen, aber wer auf Liebesgeschichten steht, der kann es sich gerne einmal anschauen.

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Krimi : Silentium von Wolf Haas
Geschrieben von Teufel100 am 06.06.2010 23:35 (286 x gelesen)

Silentium, dass ist der vierte Fall vom Simon Brenner, einen sympathischen Detektiv aus Österreich.

Die Story


Diesmal befindet sich der Brenner in einem kirchlichen Internat. Er soll hier einen Vorwurf eines früheren Schülers nachgehen, welcher behauptet von einem früheren Lehrer sexuell Missbraucht wurden zu sein. Dieser Vorfall liegt schon einige Jahrzehnte in der Vergangenheit und der betroffene Lehrer soll jetzt zum Bischof ernannt werden. Deswegen will der jetziger Leiter der Schule herausfinden, ob an dieser Geschichte etwas dran ist oder nicht, weswegen er den Brenner beauftragt.

Doch bevor der Brenner richtig anfangen kann zu ermitteln, wird der ehemalige Schüler ermordet und zerstückelt in der Schule versteckt. Als Mörder wird erst ein Obdachloser verdächtigt, der ebenfalls in der Schule gefunden wird, nachdem er dort Selbstmord begangen hat. Aber der Brenner ermittelt natürlich weiter, da er ja immer noch beweisen soll, ob an dem Missbrauchsfall etwas dran ist. Dabei stößt er auf eine ganz andere Geschichte durch welche noch mehrere Menschen sterben werden.

Fazit


Auch dieser Fall ist wieder sehr interessant aufgebaut und wie auch in den anderen Fällen vorher ist der Roman wieder von einem Erzähler erzählt, der einen selber sofort sympathisch wird. Gerade deswegen macht es Spaß dieses Buch zu lesen, denn auch hier wird man wieder kaum professionelle Ermittlungsarbeit finden, sondern eine Geschichte welche sich wieder einmal wie von selber löst, auch wenn der Brenner sie natürlich wieder in seinem Kopf zusammensetzen muss. Natürlich ist das Buch wieder nicht für Menschen geeignet die auf eine gehobene Deutsche Sprache wert legen.

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Krimi : Komm, süsser Tod von Wolf Haas
Geschrieben von Teufel100 am 30.05.2010 20:42 (277 x gelesen)

Komm, süsser Tod von Wolf Haas ist der dritte Roman in der Brenner Reihe.

Die Story

Und wieder ist etwas passiert. Nachdem der Brenner seinen letzten Fall gelöst hatte, hat er sich Beruflich neu Orientiert. Es hat ihn zu den Rettungssanitätern geführt. Doch dann werden der Chef der Blutbank und eine Krankenschwester ermordet. Beide durch die selbe Kugel. Kurz darauf bekommt der Brenner von seinem Chef bei den Kreuzrettern den Auftrag herauszufinden ob der Rettungsbund den Funk der Kreuzretter abhört. Der Brenner übernimmt den Auftrag, obwohl er nicht mehr als Detektiv arbeiten wollte. Er konnte ja nicht ahnen das beide Fälle miteinander zu tun haben. Also die Morde und der Auftrag für den Brenner. Als dann kurz darauf, anscheinend durch die Ermittlungen vom Brenner verursacht, auch noch ein Kollege vom Brenner ermordet wird, dämmert es den Brenner langsam und es beginnt sich ein interessanter Fall zu entwickeln.

Fazit

Auch in diesem Buch gelinkt es dem Haas wieder mit seinem einmaligen Schreibstil den Leser zu fesseln. Er schaft es wieder eine Kumpelhafte Beziehung zwischen dem Leser und dem Autoren aufzubauen, weswegen man sich auch fast gar nicht traut das Buch aus der Hand zu legen. Für Brenner Fans wieder ein wirklich Klasse Buch. Für Deutsch-Fans wahrscheinlich wieder ein Buch was auf dem Index gehört


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Krimi : Der Knochenmann von Wolf Haas
Geschrieben von Teufel100 am 27.05.2010 10:22 (209 x gelesen)

Die Story

Der Knochenmann von Wolf Haas ist der zweite Fall vom Detektiv Brenner. Diesmal werden in einem Hähnchenrestaurant Knochen von einem Menschen gefunden. Diese wurden zwischen den Knochen der Hähnchen versteckt und sollten hier mit in der Knochenmehlmaschine landen, damit der Mord nicht an das Tageslicht kommt.
Die Wirtin vom Hähnchenrestaurant will aber, dass dieser Fall gelöst wird, weswegen sie den Brenner um Hilfe bittet. Als der Brenner allerdings im Restaurant eintrifft, ist die Wirtin verschwunden und nur der Besitzer, der Schwiegervater der Wirtin, kann den Brenner in diesen Fall einweisen. Als dann nach und nach immer mehr Menschen verschwinden wird der Brenner immer Neugieriger und macht sich, obwohl er seine Auftraggeberin nie kennen lernt, daran in diesen Fall zu ermitteln.

Das Buch

Wolf Haas schreibt auch dieses Buch wieder aus der Sicht eines drittens. Dieser erzählt uns alle Schritte die der Brenner unternommen hat und zwar genau so, als ob man mit diesem Erzähler in einer Kneipe sitzt und er dir diese Geschichte bei einem Glas Bier erzählt. Das macht aber auch den Charme von diesem Buch aus, dass ist auch der Grund, warum das nun schon das dritte Buch aus der Brenner Reihe gewesen ist, welches ich gelesen habe. Hier und da stört einen zwar doch die übertriebene Umgangssprache, die hier verwendet wird, aber im großen und ganzen ist es eben genau diese Umgangssprache, welchen den Erzähler und den Brenner so sympatisch machen.

Insgesamt kann man also sagen, dass dieses Buch auch wieder sehr lesenswert ist, natürlich nur, wenn man keinen Wert auf die verwendete Sprache legt.

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Thriller : Hochzeitsnacht
Geschrieben von engelchen0812 am 11.04.2010 17:19 (334 x gelesen)
Thriller

Als ich dieses Buch vor kurzem gelesen habe, war ich begeistert.Es überzeugte mich und die Spannung hielt bis zum Schluss.Es ist eine Mischung aus Liebesroman und Thriller.
Die Autorin Gary Devon erzählt hier die Geschichte der Filmschauspielerin Callie McKenna.Diese übernimmt die Rolle ihres Lebens und heiratet ihren Traummann, den gutausehenden und charmanten Malcolm Rhodes.Das Malcolm nicht über seine Vergangenheit sprechen will,stört Callie nicht.Im Laufe ihrer Ehe-so glaubt sie- wird sie noch genügend Zeit haben, ihn kennen zu lernen.Wiie sollte sie auch ahnen, dass schon in der Hochzeitsnacht ihre Stunden gezählt sind. Zum Schluss kommt es dann doch zu einer Wendung.

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lesensiegut.de : HuHu ihr da draußen.....
Geschrieben von Teufel100 am 10.04.2010 20:14 (505 x gelesen)

Diese Seite gibt es ja nun schon einige Jahre und ich würde sie eigentlich gerne noch ein paar Jahre weiter führen, aber irgendwie macht es keinen Sinn wenn keiner mitmacht. Ich weiß nicht woran es liegt, aber den eigentlichen Sinn dieser Seite, nämlich das hier jeder der will Bücher vorstellen kann und wir gemeinsam lernen, was man bei einer Buchvorstellung besser machen könnte und was nicht mehr verbessert werden muss, wird nicht wirklich umgesetzt. Vielleicht gibt es für viele für euch nicht wirklich einen Grund hier Buchvorstellungen zu schreiben, weil ihr alle einen eigenen Blog habt, aber dass sehe ich natürlich etwas anders .
Jeder der hier schreibt hat ein eigenes Profil wo man auch die eigene Webseite angeben kann, außerdem könnt ihr im Profil eine Signatur anfügen, welche dann im Forum angezeigt wird. Auch in dieser könnte man die eigene Seite Bewerben und dann gibt es natürlich auch die Möglichkeit in den Buchrezensionen selber auch auf seinen eigenen Blog hinzuweißen, also unter dem Eintrag, oder als Einleitung zum Beitrag. Das ganze könnte man ja dann einfach unter Gastbeiträge ablegen und es besteht halt die Möglichkeit, dass man sich untereinander auch ein wenig austauscht, über die Rezensionen spricht, was man besser machen würde, was einen fehlt und man könnte somit auch für seinen eigenen Blog ein wenig was lernen.

Wer Angst hat das die Daten die hier erhoben werden irgendwie weiter gegeben werden, der irrt. Ich würde Buchvorstellungen auch ohne Registration zulassen, wenn da nicht das Spam Problem wäre, weswegen ich mich entschieden habe die Registrierung als Pflicht zu nehmen. Diese Daten werden aber nicht weiter gegeben, ich selbst schaue mir nur die Webseiten an, die E-Mails oder sonst irgendwas interessieren mich nicht und andere haben keinen Zugriff auf diese Daten.

Ich würde mich wirklich freuen wenn der ein oder andere von euch hier mal eine Buchvorstellung schreiben würden, den ein oder anderen Kommentar da lassen würden und im Forum die ein oder andere Diskussion starten würde.

Natürlich ist die Seite auch für Bücher-Ratten gedacht die keinen eigenen Blog haben, aber vielleicht doch ein- zwei mal im Monat ein Buch vorstellen möchten.

Traut euch, ich würde mich freuen und ich versuche natürlich auch weiterhin die Seite so bekannt wir möglich zu machen, damit auch jeder etwas davon hat hier zu schreiben.

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Steckbrief : Dörte Schipper
Geschrieben von falk am 15.03.2010 18:00 (463 x gelesen)
Steckbrief

Dörte Schipper

Dorothea Schipper, Jahrgang 1960, ist TV-Journalistin, recherchiert und filmt u. a. für die Reihe ARD-exklusiv. Ihr ist ein bemerkenswert spannendes und überraschendes Buch gelungen über das Sterben – und das Geheimnis eines erfüllten Lebens. Dem Buch vorausgegangen ist eine Fernsehdokumentation in der ARD, für die die Autorin mit dem Erich-Klabunde-Preis ausgezeichnet wurde.
Die Autorin lebt in Hamburg.

Im Foyer des Hospizes "Leuchtfeuer" hängt der Leitspruch des Hauses: "Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben." Ruprecht Schmidt, früher Küchenchef in einem Nobelrestaurant, hat diese Maxime zutiefst verinnerlicht. Er weiß, dass er das Leben der Sterbenden nicht verlängern kann, aber er kann es lebenswerter machen. Der Hospizkoch erfüllt jeden kulinarischen Wunsch und schenkt seinen Gästen nicht nur Geschmackserlebnisse, sondern auch Erinnerungen an glücklichere Zeiten.


"Den Tagen mehr Leben geben", Lübbe Verlag, ist als Hardcover im Buchhandel und über Internet erhältlich.

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Neuerscheinungen : Buchvorstellung "Den Tagen mehr Leben geben" von Dörte Schipper - Lübbe Verlag
Geschrieben von falk am 15.03.2010 11:46 (670 x gelesen)
Neuerscheinungen

Dörte Schipper
DEN TAGEN MEHR LEBEN GEBEN
Über Ruprecht Schmidt, den Koch, und seine Gäste
253 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7857-2385-2

"Ich definiere mich als Koch nicht mehr darüber, wie viel gegessen wird, sondern, ob ich die Menschen damit erreiche." Früher war Ruprecht Schmidt Küchenchef in einem Nobelrestaurant. Heute kocht er im "Leuchtfeuer", einem Hamburger Hospiz. Die meisten seiner Gäste haben Krebs im Endstadium.
Ob Steak, Labskaus, Coq au Vin oder eine aufwändige Torte, Ruprecht, der Koch, erfüllt jeden kulinarischen Wunsch. Tagtäglich erlebt er aufs Neue, wie wichtig es den Bewohnern im Hospiz ist, noch einmal ihre Lieblingsgerichte genießen zu können. Kräuter, Gewürze, den individuellen Geschmack zu treffen, ist für den Koch nicht immer leicht. Oft geht es nur um Nuancen, und er braucht mehrere Anläufe.

"Wenn ich es schaffe, ein Essen genau so zu kreieren, wie ein Sterbenskranker sich das vorgestellt hat, kann ich mich jedes Mal aufs Neue darüber freuen."

Seit der Gründung des Hospizes vor elf Jahren ist Ruprecht Schmidt sein eigener Chef de Cuisine in einem Zuhause für Todkranke. Mitten in St. Pauli bietet das Hospiz Platz für elf Bewohner. Die meisten leben hier nicht länger als ein paar Wochen. In der Eingangshalle hängt in großen Buchstaben der Leitspruch des Hauses: "Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben." Diese Worte hat der Koch verinnerlicht. Das Leben der Kranken verlängern kann er nicht, es versüßen schon. Als Ruprecht Schmidt vor elf Jahren den Job annahm, wurde er öfters gefragt, ob es nicht absurd sei, für Todkranke zu kochen. Er selbst hat sich diese Frage nie gestellt. Die Bedeutung, die Essen haben kann, ist ihm durch die Arbeit im Hospiz immer klarer geworden. Seine Erkenntnis klingt so einfach, fast banal: "Essen heißt, ich lebe noch!"
Der Job von Ruprecht Schmidt ist einzigartig, seine Motivation auch. Viele Jahre hat er in der gehobenen Gastronomie gearbeitet. Als Spitzenkoch hätte er weiter Karriere machen können ... Doch seine Arbeit hat ihn nicht befriedigt, er vermisste den Kontakt zu den Menschen, die er bekochte. Im Hospiz zu arbeiten ist für ihn wie ein Sechser im Lotto – nicht finanziell, aber menschlich betrachtet.

Rolf Führing hat Bauchspeicheldrüsenkrebs. Nach wochenlanger Appetitlosigkeit im Krankenhaus, wird er schon am ersten Tag im Hospiz Ruprechts hungrigster Gast.

Seitdem Horst Reckling im Hospiz ist, möchte er immer nur seinen Lieblingsquark. Erst seit neun Jahren ist er mit seiner geliebten Beate verheiratet. Die Beiden hätten sich so gerne noch etwas mehr Zeit miteinander gewünscht.
"Es mag verrückt klingen", sagt Gudrun Fischer, "aber ich verbringe jetzt am Ende meines Lebens Ferien wie in einem Grandhotel. Mit fast allem, was Freude bereitet." Ausgerechnet ihr, die sie ihr Leben lang gut und gerne aß, drückt ein riesengroßer Tumor auf den Magen.
Vor vier Monaten zog es Renate Sammer den Boden unter den Füßen weg: Lungenkrebs im Endstadium. Ihr Leben lang hatte sie sich alleine durchgeboxt, jetzt plötzlich ist sie von anderen abhängig. Den Koch schließt sie ins Herz. Sein Steckrübenmus ist ein Gedicht.
Für eine kurze Zeit werden die Todkranken für den Hospizkoch vertraute Gesichter.
Er erfährt einen kleinen und gleichzeitig letzten Ausschnitt ihres Lebens. Die Bewohner erzählen von sich, ihrer Vergangenheit, ihrem Umfeld, ihren Sorgen, Ängsten und Freuden. Über das Essen wird Ruprecht Schmidt ihr Vertrauter, ein außergewöhnlicher Sterbebegleiter.

Mit dem Einzug ins Hospiz rückt für die sterbenskranken Menschen das Endgültige immer näher. Vorbei mit: "Das kann ich noch nächstes Jahr machen." Es gilt nur noch das Heute und Jetzt. So unterschiedlich, wie sie gelebt haben, gehen die Menschen auch mit der Gewissheit um, bald sterben zu müssen.
Viele fühlen sich wie zu Hause und gut aufgehoben in der familiären Atmosphäre des Hospizes. Einige fühlen sich abgeschoben und lassen ihren Frust genau an den Menschen aus, die sie am meisten lieben. Für die einen ist der Tod ein Tabu, andere reden pausenlos über das Sterben – mit schwarzem Humor, Ironie, oder abgeklärt und nüchtern. Manche finden Trost in der Religion, manche im Sarkasmus.
Begriffe wie Harmonie und Dankbarkeit werden plötzlich wichtig. Zwischenmenschliche "Baustellen", die schon seit Jahren gären, sollen unbedingt noch schnell bereinigt werden. Es können sich aber auch neue auftun.
Verhalten, Wünsche und Gedanken der Menschen verändern sich, je näher der Tag rückt. Wer heute noch Scherze macht, kann morgen unendliche Angst haben, verbittert sein oder umgekehrt.
Trotz der extremen Gefühlsschwankungen, zeigt sich bei den Bewohnern eines durchgehend: Auch wer unwiderruflich weiß, seine Tage sind gezählt, kann noch genießen, lachen und Momente des Glücks erleben.

Lebensbejahend, wie die Atmosphäre im Hospiz, ist auch das Buch. Es erzählt über einen außergewöhnlichen Koch und die Lebensgeschichten seiner Gäste.



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