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Rund ums Lesen : Interview mit Jörn von Ebook-Fieber.de - eBooks in Deutschland
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| Eingetragen von Sven An 31.01.2012 12:34:32 (495 Lesen) |
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Am Samstag habe ich (Sven) mich mit Jörn vom eliterator-Blog getroffen, um mich mit ihm über sein „neues“ Projekt, nämlich den ebook-fieber.de-Blog, zu unterhalten. Herausgekommen ist dabei folgendes Interview: Ich habe mir deine Seite ja schon mal ein wenig angesehen. Und bist du jetzt schon ein E-Book-Fan geworden? Bisschen, ich habe doch immer noch lieber das Buch in der Hand. Ich habe mir deine 10 Thesen für das E-Book durchgelesen, aber habe das Buch immer noch lieber. Okay, ich habe mir deine Seite ja jetzt ein wenig angesehen, die es ja nun schon seit März 2011 gibt, und nun interessiert mich natürlich, wie du auf die Idee für diese Seite gekommen bist? Ich hatte Zeit im März für ein weiteres Projekt, und da ich auf dem eliterator-Blog immer mal wieder über E-Books geschrieben habe, dachte ich mir, dass es ein interessantes Feld ist, welches auf meinem Blog zwischen den ganzen anderen Themen untergehen würde. Deswegen habe ich mich dann auch mehr mit dem Thema auseinandergesetzt, und habe schnell gemerkt, dass dieser Bereich interessant ist und dass man darüber täglich schreiben kann. Im März letzten Jahres habe ich es dann mit einem eigenen Blog für dieses Thema probiert, welcher dann auch ziemlich schnell angenommen wurde und so hat sich das über die Zeit entwickelt. Inzwischen beschäftige ich mich mit dem ebook-fieber.de-Blog schon mehr, als mit meinem Eliterator-Blog. Im ersten Artikel, den ich auf ebook-fieber.de gelesen habe, ging es um die Mehrwertsteuer. Für E-Books werden in Deutschland 19 Prozent fällig, für normale Bücher allerdings nur 7 Prozent. Aber ist das wirklich ein Innovationshindernis? Immerhin fallen für E-Books keine Kosten für Papier und für den Druck an, weswegen die Gewinnspanne doch mindestens genauso groß sein müsste für die Verlage. Ich glaube, dass es ein gedanklicher Nachteil ist. Die Frage ist, warum ein E-Book, was in Deutschland genauso behandelt wird wie ein Buch – Stichwort Buchpreisbindung -, warum dann die Mehrwertsteuer nicht auch bei 7 Prozent ist. Ein weiterer Nachteil für die deutschen Verlage ist auch, dass zum Beispiel Amazon nur 3 Prozent Mehrwertsteuer für E-Books zahlen muss, weil Amazon seinen Firmensitz in Luxemburg hat. Dadurch hat Amazon natürlich einen höheren Gewinn, als die deutschen Verlage, was vielleicht auch ein Grund dafür ist, dass es in Deutschland so wenige Innovationen auf dem E-Book-Markt gibt. Aber können die Verlage diesen Gewinn nicht durch die eingesparten Materialkosten ebenfalls erwirtschaften? Ich meine, nehmen wir ein Buch mit 600 Seiten und einer Auflage von 10.000 Stück. Die Materialkosten, welche bei einem E-Book ja wegfallen würden, würden doch die Gewinnspanne für die Verlage positiv beeinflussen, auch bei 19 Prozent Mehrwertsteuer. Es ist mehr ein ideologischer Nachteil. Allerdings stellt sich dann auch die Frage, warum sind E-Books fast genauso teuer wie normale Bücher, obwohl die gesamten Materialkosten wegfallen? Das mit der Mehrwertsteuer ist wohl mehr so ein Ungerechtigkeitsgedanke, warum muss man für E-Books eine höhere Umsatzsteuer zahlen als für normale Bücher, obwohl ein E-Book am Ende auch nur ein Buch ist? Wenn ich mich an meine Schulzeit erinnere, haben wir früher Bücher immer getauscht, nachdem sie fertig gelesen waren. Das ist mit E-Books nicht möglich, oder doch? Ich finde auch, dass der Verleih oder der Tausch von Büchern dazugehört, aber die Verlage haben das eben noch nicht erkannt. Allerdings gibt es z.B. beim Kindle schon die Möglichkeit, Bücher zu verleihen, dazu muss allerdings auch der andere ein Kindle haben. Auch in der Bibliothek kann man sich E-Books leihen. Am besten wäre ein einheitliches eBook-Format, welches von jedem Reader gelesen werden kann, welches kopiert werden kann und welches man weitergeben kann. Allerdings wäre das wohl für die Verlage nicht gut, da dann eventuell die Verkaufszahlen für E-Books einbrechen würden. Wenn man aber die Möglichkeit einräumen würde, dass man zum Beispiel die Datei auf mehrere verschiedene Geräte laden kann, würde das vielleicht einige mehr anziehen. Wo wir gerade bei den Geräten sind, fast jeder größere Buchhändler bietet inzwischen ein eigenes Gerät an. Wie sieht es aber mit den Angeboten an E-Books für diese Geräte aus? Untereinander kompatibel sind die Geräte ja nicht, bedeutet, ich kann bei Amazon keine E-Books für ein Hugendubel Gerät kaufen, oder umgekehrt. Wenn man von den aktuellen Büchern ausgeht, dann haben wohl fast alle dasselbe Sortiment. Wenn es aber um ältere Bücher geht, da hat Amazon wohl mehr Titel als andere Anbieter. Allerdings kann man für das Hugendubel-Gerät auch E-Books bei anderen E-Book Anbietern kaufen, die das e-pub-Format anbieten. Bei E-Books, die man bei Amazon kauft, sieht das allerdings anders aus. Diese können nur auf dem Kindle legal gelesen werden, bzw. auf Geräten, auf welcher die Kindle-App läuft. Wo wir das legale Lesen von E-Books schon ansprechen, einer deiner letzten Artikel drehte sich um den illegalen Austausch von E-Books. Ist die Hemmschwelle nicht niedriger, sich eine 500 KB große Datei zu klauen als bei einem Buch mit 500 Seiten? Ich meine, wenn ich in eine Buchhandlung gehe, um dort ein Buch zu klauen, wäre die Gefahr, sofort erwischt zu werden, viel größer, als bei einer Datei, die ich irgendwo im Internet herunterlade. Genau da sehe ich auch das Problem. Vielen ist es nicht bewusst, dass sie eine Straftat begehen, wenn sie im Internet illegal ein Buch herunterladen. Außerdem wissen die meisten nicht, dass sie auch dem Urheber damit schaden, und am Ende sogar dem Verbraucher, der durch höhere Preise die illegalen Kopien mitbezahlen muss. Ich sehe es genauso, dass die Hemmschwelle, im Internet eine Datei herunterzuladen, niedriger ist, als in einer Buchhandlung ein Buch zu klauen. Es liegt vielleicht auch am Internet, welches den Jugendlichen, die damit aufgewachsen sind, eine Kostenlos-Kultur vorgelebt hat. Für viele Jugendliche gibt es eben die Möglichkeit, alles im Internet kostenlos zu bekommen, und diese Möglichkeit nutzen sie dann auch – egal ob sie das E-Book am Ende nun lesen, oder nicht. Ist das vielleicht auch eine Hemmschwelle für die Verlage? Mit Sicherheit. Viele Verlage haben Angst davor, dass die E-Books am Ende illegal geladen werden. Auf der anderen Seite bleibt natürlich die Frage, ob es hier Umsatzeinbrüche für die Verlage gibt, denn nicht jeder, der sich ein E-Book illegal herunterlädt, hätte sich das Buch auch gekauft. Aber die Folgen könnte man abfedern, wenn man sofort bestimmte Angebote schafft, welche die Musikindustrie nach langem Kampf geschaffen hat. Zum Beispiel Flatrate-Angebote für E-Books, die es ermöglichen, für einen fixen Preis im Monat eine bestimmte Anzahl von Büchern zu lesen. Oder dass man die Möglichkeit schafft, nur einzelne Artikel zu kaufen, was bei Fachbüchern durchaus sinnvoll sein könnte. Was auch fehlt, ist die Möglichkeit, die E-Books wieder zu verkaufen. Wenn ich mir zum Beispiel ein Fachbuch kaufe, dann gehört es mir und ich kann es am Ende wieder verkaufen, wenn ich es nicht mehr brauche. Könnten E-Books das Ende für das gedruckte Buch sein? Nein, das gedruckte Buch wird es immer geben, aber der Massenmarkt könnte wegfallen. Es könnte passieren, dass Taschenbücher, die man nur einmal liest, dann eher als E-Books gelesen werden und Lieblingsbücher dann als Hardcover-Bücher für das Regal gekauft werden.
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Fachliteratur : "Heilige Scheiße: Wären wir ohne Religion wirklich besser dran?" von Stefan Bonner und Anne Weiss
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| Eingetragen von Sven An 27.01.2012 16:33:37 (77 Lesen) |
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 Wie wäre wohl eine Welt ohne Glauben? Wäre sie besser oder wäre sie schlechter? Wie würden die Menschen wohl leben, so ganz ohne Glauben? Ist der Glaube nicht der Grundstein dafür, dass die Welt so funktioniert, wie sie heute funktioniert? Das ist ein Auszug an Fragen, die ich mir schön öfter einmal gestellt habe, auf die ich aber bisher noch keine Antworten bekommen habe. Das Buch „Heilige Scheiße: Wären wir ohne Religion wirklich besser dran?“ hörte sich da sehr interessant an, versprach es doch Antworten zu geben, zumindest teilweise. Der Inhalt - Kirche, Staat und Glauben Immer mehr Menschen treten aus der Kirche aus, zum Teil, weil sie nicht mehr an das Glauben, was dort gepredigt wird, zum anderen, weil die Kirche in den letzten Jahren sehr negativ aufgefallen ist. Im Buch beschäftigen sich die beiden Autoren mit diesem Phänomen und Fragen, ob wir die Religion überhaupt noch brauchen. Dazu gehen sie auf die Geschichte der Kirche ein, zeigen, dass sich die Bibel in vielen Teilen widerspricht, zeigen auf aktuelle Entwicklungen, die sich mit den Wissenschaften nicht vereinbaren lassen, stellen Ersatzreligionen vor und sie bringen viele Statistiken, die gegen die Kirche sprechen. Außerdem gehen die Autoren auf die Kirchenfinanzierung in Deutschland ein und sie Fragen, ob die vielen staatlichen Gelder, welche die Kirche in Deutschland erhält, gerechtfertig sind. Auch wird auf die soziale Arbeit eingegangen, die für viele noch ein Grund ist, ihre Kirchensteuern zu bezahlen. Fazit – viele Fragen werden gestellt aber nur wenige wirklich beantwortet. Ich glaube, oben so etwas das Themenspektrum im Buch zusammengefasst zu haben. Sicher habe ich das ein oder andere vergessen, aber es wurden eben auch viele Fragen gestellt. Dabei wurden auch interessante Fakten serviert, die einen zum Nachdenken anregen sollten. Aber die Fragen, die ich oben gestellt habe, konnte mir auch dieses Buch nicht beantworten. Das Buch ist ein Einstieg, ein Einstieg um über die Kirche als moralische Instanz nachzudenken. Aber es kann eben die Frage nach dem Glauben nicht beantworten. Dennoch bekommt das Buch 4 von 5 Punkten von mir, denn das Buch regt zum Nachdenken über die Rolle der Kirche an. Und Nachdenken und Hinterfragen ist der erste Schritt, um die Welt wieder ein Stückchen besser zu machen. Weitere Leseeindrücke zum Buch:
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Romane : "Linksaufsteher – Ein Montagsroman" von Matthias Sachau
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| Eingetragen von Sven An 21.01.2012 21:03:06 (182 Lesen) |
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 Den Montag kann wohl keiner wirklich leiden, es sei denn, es sind gerade Ferien oder man hat Urlaub. Montags beginnt für viele die neue Arbeitswoche, auf einige warten nervige Kollegen, auf die anderen nervige Standard-Arbeiten, die sich jeden Tag wiederholen. Nicht wirklich viel, worauf man sich freuen kann, wenn man nicht gerade seinen Traumberuf ausübt. Im Buch „Linksaufsteher – Ein Montagsroman“ von Matthias Sachau geht es auch um Montage, aber nicht nur. Die Story Es ist schon wieder Montag und Oliver hat erneut eine Nacht hinter sich, in welcher er von seltsamen Träumen heimgesucht wurde. Schuld daran sind zwei seiner Auftraggeber, für welche er Werbespots fürs Radio einspricht. Oliver verdient damit zwar gutes Geld, aber es nervt ihn, diese sinnlosen Werbesprüche einzusprechen und vor allem nerven ihn diese beiden Auftraggeber. Auf dem Weg ins Tonstudio trifft Oliver auf Lena, oder vielmehr trifft der Schuh von Lena auf den Fuß von Oliver, der daraufhin Lena beschimpft und seine schlechte Laune an ihr auslässt. Diese Begegnung bleibt natürlich nicht ohne Folgen, denn Oliver kann die Frau nicht mehr vergessen. So entschließt er, sich auf die Suche nach dieser Frau zu begeben, da er sie unbedingt kennenlernen möchte. Warum er am Ende einen I-Koffer verfolgt, auf Youtube mehrere erfolgreiche Videos hat und auch auf Facebook plötzlich sehr beliebt ist, das erfahrt ihr, wenn ihr das Buch lest.... Mein Fazit Beim Buch „Linksaufsteher – Ein Montagsroman“ handelt es sich um einen Liebesroman. Das gibt er zwar nicht sofort zu, aber nach und nach kommt der geneigte Leser darauf. Aber daneben ist auch ein wenig Kritik an das Web 2.0 versteckt und auch der Apple-Hype bekommt im Buch seinen Platz. Das Buch möchte keine hohe Literatur sein, es möchte keinen tieferen Sinn vermitteln, nein es möchte nur das Leben etwas humorvoller machen, es möchte dem Leser ein Grinsen ins Gesicht zaubern und es möchte eine Liebesgeschichte erzählen. So wird aus einem einfachen Hosenkauf gleich ein Event, bei dem am Ende ein quotenstarkes Youtube-Video entsteht. Es ist wieder ein typisches Buch, was man lesen kann, wenn man sein Gehirn nicht wirklich anstrengen möchte. Das ist nicht negativ gemeint, aber es handelt sich eben nicht um anspruchsvolle Literatur, möchte es aber sicher auch gar nicht sein. Insgesamt hat es Spaß gemacht das Buch zu lesen, weswegen ich ihm auch 3,5 von 5 Punkten gebe.
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Rund ums Lesen : E-Books und E-Reader
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| Eingetragen von Sven An 18.01.2012 12:59:20 (203 Lesen) |
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E-Books und E-Book-Reader werden in letzter Zeit immer häufiger auf Twitter und Facebook erwähnt. Ich habe mich bisher noch nicht wirklich mit diesem Thema auseinander gesetzt, aber spätestens als amazon am Anfang des Jahres E-Books verschenkt hatte, stieg mein Interesse. Schnell wurde mein Smartphone zum Kindle und inzwischen habe ich auch schon zwei Bücher darauf gelesen. Passend dazu habe ich jetzt einmal eine kleine Umfrage erstellt, die ihr, wenn ihr Lust habt, noch um eure Antworten ergänzen könnt . powered by tricider
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Lese-Momente : Auch Nicole ist eine Leseratte und beantwortet unsere Fragen
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| Eingetragen von Sven An 12.11.2011 13:24:15 (259 Lesen) |
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Nicole liest auch und stellt in ihrem Blog Bücher vor. Sie möchte an der Aktion auch gerne teilnehmen und hat mir deswegen ihre Antworten geschickt. Das freut mich und hier findet ihr jetzt Nicoles Reaktionen auf die Fragen  Seit wann lest ihr? So richtig wohl seit meinem 9. Lebensjahr. Da wurde ich zur Kommunion mit meinem ersten Buch angefixt :) davor ab es zwar auch schon ein paar Bücher in Schreibschrift, aber meinen ersten "Roman" hab ich so mit 9 gelesen. Euer erstes Buch? (soweit ihr das noch wisst) Der erste Band von Dolly von Enyd Blyton :) Seid ihr Schnellleser oder Genießer? Eigentlich ein Genießer, aber wenn es ein sehr spannendes Buch ist, kann es mir gar nicht schnell genug gehen :) Wie viele Bücher habt ihr zu Hause die euch gehören? Puh keine Ahnung - 350 vielleicht ... Was war oder ist euer schönster Lesemoment? Mein schönster Lesemoment... hm ... ist ... es ist Samstag Nachmittag, draußen regnet es und ich habe nichts vor, die Hausarbeit ist fertig ... Mann und Kind sind aus dem Haus ... ich mache mir einen Kakao ... ein paar leckere Kekse dazu ... auf das Sofa ... eine Kuscheldecke dazu ... und dann.... LESEN! Wo lest ihr? Meistens im Bett, wenn mein Sohn endlich schläft :) Wann lest ihr? Abends Wie viel lest ihr? So ca. 15 Bücher im Monat denke ich ... Was wolltest du zum Thema lesen schon immer mal gesagt haben? Macht es einfach! Wer selbst mitmachen möchte, kann dies gerne tun. Hier findet ihr die Informationen zur Aktion. Ich freue mich auf jeden, der hier mitmacht.
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Romane : Kerena zu Pferde von Brigitte Schubert-Oustry
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| Eingetragen von Sven An 09.11.2011 15:52:28 (608 Lesen) |
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Früher war alles besser – diesen Spruch hört man öfter. Doch war es das wirklich? Was wissen wir denn über Früher? Und wann war dieses Früher überhaupt? Im Buch „Kerena zu Pferde“ geht es auch um Früher, genauer gesagt geht es um die 1940er Jahre in einer Kolchose in Kasachstan. Es ist eine Erzählung über das Leben in dieser Zeit, über einen Jugendlichen, der aus einer anderen „Welt“ in diese Kolchose kommt. Schnell wird einem klar, das Früher doch nicht alles Besser war, aber eben auch nicht schlechter, nur anders eben. Die Story aus „Kerena zu Pferde“ Nurjan hat keine Eltern mehr, seine Mutter ist vor kurzem gestorben und so entschließt sich sein Onkel, den Jungen in seine Kolchose zu holen. Hier ist das Leben natürlich vollkommen anders als in der Stadt. Eine vernünftige Schule gibt es nicht, die meisten Bewohner des Dorfes können nicht Lesen und Schreiben, es geht im Dorf nur ums Arbeiten und überleben. Jeder muss seinen Teil der Arbeit erledigen, denn nur so ist das Leben in der Kolchose möglich. Natürlich herrscht in der Kolchose kein Überfluss, sondern im Gegenteil, alles muss streng rationiert werden. Für Nurjan ist das natürlich eine totale Umstellung. In der Stadt konnte er zur Schule gehen, war hier auch einer der Besten. Ebenso liebt Nurjan die Musik, er kann Instrumente spielen, was ihn im Dorf ein wenig zum Außenseiter macht. Im Dorf ist es wichtig zu Arbeiten, Bildung und Kunst wird als Zeitverschwendung angesehen. Daran muss sich Nurjan natürlich erst einmal gewöhnen und genau dabei „beobachten“ wir ihn in diesem Buch. Und dann ist da noch das geheimnisvolle Mädchen, welches regelmäßig im Dorf auftaucht, und von dem niemand weiß, wer sie wirklich ist. Mein Fazit – eine interessante Erzählung aber ohne viel Spannung Ich habe das Buch genossen. Es war mal etwas anderes, nachdem ich davor einen Thriller gelesen hatte und mal etwas ohne Mord und Totschlag brauchte. Wirklich viel Spannung bringt die Erzählung natürlich nicht mit, vielmehr lernt man einiges über das Kolchose-Leben in den 1940er Jahren. Hinzu kommt noch eine kleine Liebesgeschichte und wir erleben, wie Nurjan sich an das Leben in einer Kolchose gewöhnt. Wir lernen aber auch die Wünsche und Hoffnungen von Nurjan kennen und nehmen Einblick in das Leben eines Dorfes. Auch wenn es kein Krimi oder Thriller ist, ist das Buch dennoch lesenswert. Deswegen bekommt es 3,5 von 5 Sternen von mir.
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Romane : Draußen nur Männchen von Käthe Lachmann
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| Eingetragen von Sven An 08.11.2011 16:16:38 (563 Lesen) |
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Was liegt zwischen dem Ende einer Beziehung und dem Beginn einer neuen Beziehung? Genau, das Singleleben und somit die Zeit, in der Mann oder Frau auf der Suche nach einem neuen Partner ist, denn wirklich allein ist niemand gerne. Genau um diese Zeit geht es auch im Buch „Draußen nur Männchen“, in welchem eine Frau auf der Suche nach dem richtigen Mann ist. Die Story Sara ist über 30 und auf der Suche nach einen neuen Lebenspartner. Aus diesem Grund hat sie sich ein Profil bei einer Single-Börse im Internet angelegt, um dort nach dem passenden Mann Ausschau zu halten. Schnell bemerkt sie allerdings, dass die Männer nicht das hielten, was sie in ihrem Profil versprachen und so hat Sara an jeden Mann, den sie trifft, etwas auszusetzen. Der eine schwindelt beim Alter, der andere ist sparsam und immer so weiter. Sie findet an jedem etwas, was ihr nicht gefällt und so sind die Dates meist schon nach dem Essen vorbei. Natürlich versucht sie sich auch auf Partys und bei anderen Gelegenheiten Männer kennen zulernen, aber anscheinend gibt es dort draußen keinen, der ihren Geschmack trifft. Das Ganze führt natürlich dazu, dass wir Sara zu mehreren Dates begleiten dürfen und so auch erfahren, wie sie und wie die Männer ticken. Mein Fazit Das Buch hätte sicher interessant sein könne, war es aber nicht. Sicher konnte man hier und da mal schmunzeln, aber insgesamt hat mir das Buch nichts gebracht. Die „Männergeschichten“ werden viel zu oberflächlich betrachtet und Sara weiß eigentlich gar nicht, was sie wirklich will. Vielleicht liegt das diesmal auch wirklich daran, dass ich ein Mann bin und Frauen je nun einmal ganz anders Denken als wir Männer. Ich weiß es nicht, es hat mich auf jeden Fall nicht überzeugt. Deswegen mache ich es auch kurz: 2 von 5 Sternen, mehr kann ich für dieses Buch leider nicht vergeben.
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Lese-Momente : Emma I.Kesselhut liest und beantwortet unsere Leseratten-Fragen ;-)
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| Eingetragen von Sven An 07.11.2011 21:09:12 (604 Lesen) |
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Vielleicht erinnert sich noch wer an die Aktion von 2009, in welcher ich die Leseratten dazu aufrief, mir ein paar Fragen zu beantworten. Heute hatte ich den Link mal wieder herausgesucht und bei Facebook veröffentlicht. Das wird gleichzeitig dann auch getwittert, wo dann auch Emma I. Kesselhut drauf aufmerksam geworden ist. Nein, sie ist nicht nur drauf aufmerksam geworden, sie hat die Fragen auch beantwortet. Hier ist das, was sie dazu zu sagen hat: Seit wann lest ihr? Ich lese schon immer passiv und aktiv seit der ersten Klasse. Am Anfang habe ich Bücher bekommen, bei denen einige Worte durch Bilder ersetzt waren, aber in der dritten Klasse wollte ich keine Bilder mehr in Büchern haben. Geändert hat sich das erst wieder als ich vor 3 Jahren die Stadt der träumenden Bücher gelesen habe. Die Zeichnungen von Herrn Moers dort sind sehr hübsch – überhaupt sind die Werke von Herrn Moers sehr hübsch illustriert Euer erstes Buch? (soweit ihr das noch wisst) Mein erstes Buch, zumindest das zum selbst lesen war glaube ich Heute wird gehext. Welches Buch das erste war, das mir vorgelesen wurde, daran kann ich mich nun nicht mehr erinnern. Seid ihr Schnellleser oder Genießer? Kommt darauf an. Habe ich weniger Zeit lese ich langsam habe ich viel Zeit lese ich schnell und gerne. Wie viele Bücher habt ihr zu Hause die euch gehören? Gelistet habe ich 288, aber ich weiß, dass diese Liste nicht vollständig ist. Was war oder ist euer schönster Lesemoment? Weiß ich nicht. Wenn ich ein Buch an einem Tag durchlese ist das schön, ein schlechtes Buch, das man endlich durchhat ist schön. Ein schön formulierter Satz kann schön sein, aber etwas Spezielles fällt mir nicht ein. Wo lest ihr? Meist im Bett oder auf der Couch. Manchmal auch im Zug. Wann lest ihr? Wenn ich Zeit und Lust dazu habe, vor dem Schlafengehen und wenn gerade mal keine Hartz IV Shows im Fernsehen laufen. Wie viel lest ihr? Momentan leider nicht sehr viel, höchstens 2-3 Bücher pro Monat, aber das soll in den nächsten anderthalb Jahren definitiv gesteigert werden. Begonnen mit der Steigerung habe ich mit dem wiederholten Lesen der Harry Potter Bücher, was sich als schwierig gestaltet, da ich schon beim Gefangenen von Askaban bin und nur die ersten drei Bücher besitze. Schätze ich werde am Mittwoch mal in die Bücherei müssen, wenn noch Geld nach dem Shoppen für dringend benötigte Winterkleidung übrig ist. Was wolltest du zum Thema lesen schon immer mal gesagt haben? Lesen büldet. ^^
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Romane : So sollst du schweigen von Clara Salaman
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| Eingetragen von Verena An 14.10.2011 07:52:12 (630 Lesen) |
Caroline wächst in einer religiösen Organisation mitten in London auf. Die Mitglieder der Organisation leben nach strengen Regeln. Das Essen zum Beispiel darf nicht gekocht werden und es gilt eine spezielle Kleidungsordnung. Die Kinder gehen auf eine gesonderte Schule, die von der Organisation nach ihren Richtlinien errichtet wurde. Auch Caroline besucht diese Schule. Allerdings beginnt sie, mit 13 gegen die Organisation zu rebellieren. Dauernd steht sie im Konflikt mit der Schulleiterin, Miss Fowler. Sie wird von ihr gedemütigt und als Lügnerin dargestellt. Auch von ihrem Vater erfährt Caroline Gewalt. Ihre Mutter sagt zu alldem nichts. Schließlich ist sie selber ein Mitglied der Organosation und alles, was dort geschieht, ist richtig. Trotzdem ist Caroline eine gute Schülerin. Am liebsten sind ihr die Griechischstunden. Der Lehrer ist ein junger Amerikaner – Mr Steinberg. Insgeheim hofft Caroline, ihn irgendwann einmal heiraten zu können. Doch die Schikanen der Schulleiterin und die wenige Liebe, die Caroline widerfahren, sind schließlich zuviel für die 13jährige. Sie hat einen Plan gegen Miss Fowler ausgeheckt. Als der Plan ausgeführt ist, flüchtet das Mädchen in blinder Panik. Sie will einfach nur weg von allem, was an ihre Kindheit erinnert. Am Bahnhof klaut sie die Handtasche eines jungen Mädchens und nimmt ihren Namen an, der auf dem Pass steht. Von nun an ist sie nicht mehr Caroline Stern, sondern Lorrie Fischer. Mit dem Geld, was in der Handtasche war, flüchtet sie nach Frankreich. Mittlerweile ist sie erwachsen und lebt mit ihrem Freund Joe und Hund Tilly wieder in London. Irrwitzigerweise ist sie nun Familientherapeutin. Doch niemand kennt ihre Wahrheit. Immer noch ist sie Lorrie Fischer. Ihr Freund hat keine Ahnung von der Vergangenheit seiner Freundin. Bis eines Tages eine ehemalige Mitschülerin in Carolines Leben auftaucht. Außerdem begegnet sie ihrem ehemaligen Lehrer wieder. Abwechselnd in der Vergangenheit und im heutigen Leben erfährt man immer mehr über Caroline. Das klingt vielleicht etwas irreführend, aber man merkt sofort, welche Caroline man gerade vor sich hat. So sollst du schweigen ist ein zum Teil autobiografisches Buch der Engländerin Clara Salaman. Wie ihr Leben verlief, schildert sie hier (englisch). Beim Lesen habe ich mich oft gefragt, was das für eine kranke Sekte ist und wieso die anderen nicht sehen, was sie da den Kindern, insbesondere Caroline, antun. Stellenweise erscheint mir die Geschichte etwas unrealistisch, was die Flucht betrifft. Dennoch habe ich richtig mitgefühlt. So sollst du schweigen ist das erste Buch von Clara Salaman. Ein zweites ist wohl in Arbeit. Hätte ich ein Punktesystem, würde ich dem Buch die volle Punktzahl geben. Das Thema ist sehr interessant und ich kann jedem das Buch empfehlen, der gerne Bücher über religiöse Gruppen liest. Zu der Sorte Leser gehöre ich eigentlich nicht, aber der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht. Im Original heißt das Buch übrigens Shame On You .
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Romane : One Day von David Nicholls
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| Eingetragen von Verena An 13.10.2011 17:54:52 (726 Lesen) |
Zwei Menschen treffen auf der Abschlussfeier aufeinander und verbringen eine Nacht miteinander: Emma und Dexter. Von nun an erfährt der Leser, was sie an jedem 15. Juli machen. Wie es ihnen geht, was aus ihnen geworden ist. 20 Jahre lang. Trotz Studium wissen lassen beide sich erstmal zeit mit einem richtigen Job. Dexter geht ins Ausland. Mal hierhin, mal dorthin. Emma arbeitet zuerst beim Theater, schließlich in einem mexikanischen Restaurant. Dexter wird schließlich Moderator einer Fernsehshow für junge Leute. Doch seine Shows sind eher ein Flop. Die Zeitungen schreiben nur noch Schlechtes über ihn. Er macht gerne Party und trinkt zu viel. Seine Freundin hat er schon vorher oft gewechselt. Emma ist nicht glücklich in ihrer Beziehung, aber findet einen Job als Lehrerin. Aber eigentlich möchte sie Schriftstellerin werden. Dexter hat es nicht leicht. Seine Mutter ist schwerkrank und mit seinem Vater und seiner Schwester scheint er sich nicht so gut zu verstehen. Dexter und Emma haben immer noch Kontakt zueinander. Sie schreiben sich Briefe, Postkarten, telefonieren und treffen sich. Doch sie streiten sich auch. Obwohl Emma irgendwann den Kontakt abbricht, finden sie wieder zueinander. Auf einer Hochzeit gemeinsamer Freunde begegnen sie sich wieder. Dort eröffnet Dexter ihr, dass er Vater wird und bald heiratet. Emma fühlt sich alleine, weil alle ihre Bekannte verheiratet sind und Kinder haben. Nur sie selber, mit über 30, immer noch nicht. Ihr ehemaliger Freund hat ihr zwar einen Heiratsantrag gemacht, aber sie liebte ihn nicht. Dexter’s Ehe verläuft alles andere als gut. Er trinkt weiterhin, kann auf das Baby nicht aufpassen und scheint völlig zu versagen. Seinen Job beim Fernsehen ist er schon längst los. Ein Freund bietet ihm einen Job an. Doch genau dieser Freund hat was mit seiner Frau. Die Scheidung ist also absehbar. Emma hat in der Zeit schon viel gescvhrieben und veröffentlicht. Sie arbeitet nicht mehr als Lehrerin, sondern hat ihren Traum erfüllt. Einer ihrer Bücher soll auch als Comic verfilmt werden. Für sie läuft alles bestens. Fehlt nur noch der Mann und ein Kind. Als sie für einen Sommer in Paris st, besucht Dexter sie und das führt sie endlich zusammen. Doch das ist noch längst nicht das Ende. Mehr will ich aber nicht verraten. Anfangs kam ich mit dem Buch einfach nicht weiter. Es war irgendwie anstrengend (weil ich's auf Englisch gelesen habe!). Aber es ist interessant, wie sich zwei Menschen über die Jahre hinweg entwickeln können. Emma und Dexter machen viel durch und schaffen es doch irgendwie. Es scheint, als bräuchten sie einander. Stellenweise ist das Buch aber auch traurig. Besonders an einer Stelle. Würde ich Punkte vergeben (oder Sterne), bekäme das Buch 3 von 5, eben weil ich zu Beginn nicht weiter kam.
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Thriller : Der frühe Tod von Zoe Beck
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| Eingetragen von Sven An 12.10.2011 15:44:46 (461 Lesen) |
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Das Buch „Der frühe Tod“ von Zoe Beck ist der Nachfolger von „Das alte Kind“. Das Interessante daran ist, das die Geschichte im Buch einige Zeit früher stattfindet, als die Geschichte in „Das alte Kind“. Im Buch treffen wir Ben wieder, der ehemalige Journalist, der Fiona dabei geholfen hat, ihre Lebensgeschichte aufzuklären. Dich Geschichte im Buch „Das alte Kind“ ist auch der Grund dafür, warum Ben im ersten Band eine Auszeit von seinem Beruf genommen hat. Die Story Caitlin hat sich in die schottischen Highlands zurückgezogen, um mit ihrer Vergangenheit abzuschließen. Sie hat nicht nur einen neuen Namen angenommen, sondern auch einen neuen Job gefunden, der ihr gut gefällt. Eines Morgens findet sie eine Leiche, als sie sich auf ihrer Laufrunde befindet. Da es sich bei dieser Leiche um ihren Ex-Ehemann handelt, gerät Caitlin schnell unter Mordverdacht, aber sind die Polizisten hier auf der richtigen Spur? Etwa zur gleichen Zeit geht bei der Zeitung „Scottish Independent“ ein mysteriöses Fax ein. Ben ist der Erste, der dieses Fax zu Gesicht bekommt, und wittert hier die Chance, endlich vom Gerichtsreporter zum Enthüllungsjournalisten aufzusteigen. Im Fax geht es um eine Stiftung, die sich um sozialschwache Kinder kümmert. Allerdings behauptet der anonyme Absender, dass schon drei Kinder durch diese Stiftung ums Leben gekommen sind. Der Inhaber vom „Scottish Independent“ übergibt Ben den Fall, obwohl er auch indirekt an dieser Stiftung beteiligt ist und eine Menge Geld für ihn auf dem Spiel steht. Doch ist an den Vorwürfen überhaupt etwas dran, und was hat das Ganze mit Caitlin zu tun? Das Fazit Um es gleich vorwegzunehmen, auch diesen Teil würde ich eher im Krimi-Genre einordnen, als bei den Thrillern. Aber das ist meine Meinung und die Verleger werden sich schon etwas dabei gedacht haben, diese beiden Bücher in die Thriller-Ecke zu stellen. Das Buch selbst ist wieder interessant geschrieben. Zwar kann der aufmerksame Leser sich auch diesmal wieder schnell einen Überblick über die Geschichte verschaffen, aber auch in diesem Buch bleibt die Spannung immer aufrecht erhalten. Deswegen gibt es auch für dieses Buch wieder vier von fünf Sternen, auch wenn Thriller-Fans wohl eher wieder enttäuscht werden.
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Thriller : Das alte Kind von Zoe Beck
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| Eingetragen von Sven An 07.10.2011 00:23:23 (784 Lesen) |
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Stellt euch vor, ihr müsst im Krankenhaus in Quarantäne, um von einer Krankheit zu gesunden, ohne andere Menschen anzustecken. Außerdem habt ihr ein kleines Baby, was ihr für die Zeit der Quarantäne in fremde Hände geben müsst, weil euer Ehemann keine Zeit hat, darauf aufzupassen und auch keine andere Person zur Verfügung steht. Nun stellt euch vor, dass ihr die Quarantäne wieder verlassen dürft und ihr freut euch auf euer Kind. Euch wird auch ein Baby gebracht, doch ihr merkt sofort, dass es nicht euer Kind ist, doch niemand glaubt euch. Eine schreckliche Vorstellung, oder? Aber genau das ist ein Thema, um welches es im Buch „Das alte Kind“ von Zoe Beck geht. Die Story Die oben beschriebene Szene ist natürlich nur ein kleiner Teil des Buches, welcher in der Vergangenheit spielt. Aber auch die Gegenwart hat einiges an Spannung zu bieten, denn Fiona wacht eines Tages in ihrer Badewanne auf, in welcher sich das Badewasser langsam rot färbt. Das Rot entsteht durch ihr eigenes Blut, doch Fiona kann sich nicht daran erinnern, einen Selbstmordversuch begannen zu haben. Sie ruft den Notarzt, der sie auch noch rechtzeitig findet und von einem Selbstmordversuch ausgeht. Fiona bestreitet dies, sie behauptet, dass sie Opfer eines Mordversuches geworden ist. Doch auch ihr glaubt niemand. Doch Fiona erfährt im Krankenhaus noch etwas anderes, etwas, was ihr Leben für immer verändern wird. Mein Fazit Im Buch werden zwei Geschichten erzählt. Eine spielt in der Vergangenheit und eine in der Gegenwart. Dass beide Geschichten zusammengehören, das bekommt der Leser ziemlich schnell raus, doch warum bestimmte Dinge in der Gegenwart passieren, das ergibt sich nicht sofort. Allerdings konnte ich mir den Verlauf der Geschichte schon ziemlich früh im Buch zusammenreimen, es waren eigentlich nur die Nebenschauplätze, die mich zum Weiterlesen motiviert haben. Und doch hat mir der Schreibstil gefallen und die Geschichte hatte etwas, was mir am Ende doch gefallen hat, denn auch wenn bestimmte Spannungsbögen schnell zerstört werden, so gibt es andere Spannungsbögen, die uns weiterhin durchs Buch führen. Deswegen hat das Buch auch 4 von 5 Sterne (Lovelybooks-Wertung) von mir bekommen. Allerdings würde ich das Buch nicht als Thriller einordnen, da habe ich schon bedeutend bessere gelesen. Thriller-Fans wird das Buch wahrscheinlich enttäuschen, weswegen ich hier nur empfehlen kann, das Buch nicht als Thriller anzusehen. Für mich gehört das Buch in die Kategorie „Zug-Literatur“, welche man während der Fahrt von Berlin nach München liest, wenn man sich durch den Lärm nicht ganz so konzentrieren kann, wie zu Hause auf der Couch.
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Romane : Mängelexemplar von Sarah Kuttner
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| Eingetragen von Sven An 19.09.2011 16:24:03 (697 Lesen) |
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 Im Leben vieler Menschen gibt es Momente, die das Leben im negativen Sinn beeinflussen. Das können Enttäuschungen und Verletzungen sein, die einem in der Kindheit wiederfahren sind. Oder Verluste, zum Beispiel der Tod eines geliebten Menschen. In einigen Fällen führen diese Erlebnisse zu einer Depression, welche einen total aus der Bahn werfen kann.
Und plötzlich war alles anders! Karo ist eine kluge Frau, die gerade ihre Arbeit in einer Event-Managment-Agentur verloren hat und jetzt als Kellnerin arbeitet. Auch in ihrer Beziehung ist sie nicht mehr glücklich und so entscheidet sie sich, ihre Probleme mit einer Psychotherapeutin zu besprechen. Hier kommen nicht nur die aktuellen Probleme auf den Tisch, sondern auch die Erlebnisse aus ihrer Kindheit, die fehlende Liebe der Mutter, die kaputte Familie und vieles mehr. Nachdem Karo dann auch noch ihre Beziehung beendet, rutscht sie endgültig in eine Depression. Jetzt braucht sie ihre ganze Kraft, ihre Mutter, ihren besten Freund und ganz viel Mut, um aus dieser Depression wieder herauszukommen. Ob sich für Karo alles in die richtige Richtung entwickelt, oder ob alles falsch läuft, was falsch laufen könnte, erfahrt ihr, wenn ihr das Buch lest. Mein Fazit Mit viel Schwung und Humor führt uns Sarah Kuttner durch das Buch. Wir verfolgen Karo, wie sie durch viele Tiefen und einige Höhen geht und wie sich ihr Leben im Verlaufe eines Jahres ändert. Leider wird das Problem der Depressionen nur oberflächlich angesprochen.Dennoch gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen (ich übernehme jetzt mal die Lovelybooks-Wertung), weil die Lektüre des Buches so wunderschön leicht ist, und man dennoch in die Problematik eingeführt wird. Man sieht, wie schnell man in eine Depression abrutschen kann und das es nichts Schlimmes ist, sich Hilfe zu holen.
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Romane : Sina und Louise
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| Eingetragen von Miriam Frankovic An 07.09.2011 13:42:13 (816 Lesen) |
Die Schwestern Sina und Louise, beide Ende 30, treffen sich nach acht Jahren in Berlin wieder, um das Begräbnis ihrer Mutter in die Wege zu leiten. Dabei treten frühere Animositäten der Schwestern zutage. Louise, die in einer unglücklichen Beziehung zu dem Kunstmaler Tom gefangen ist, beneidet Sina um deren scheinbar freies Leben in Paris. Diese hingegen hat das Gefühl, immer im Schatten ihrer Schwester gestanden zu haben und lässt das Louise auch spüren. Sina blockt, nachdem ihr Lebensgefährte Jer?me bei einem Unfall ums Leben gekommen ist, die Annäherungsversuche von Matthias, der von ihr fasziniert ist, vehement ab. Der Konflikt der Schwestern spitzt sich zu, da finden sie auf einem Dachboden alte Briefe ihrer Mutter. Es zeigt sich, dass die Ehe der Eltern ganz anders verlief, als die Schwestern bislang dachten. Das verändert auch ihr Verhältnis zueinander gravierend. Die Autorin, Miriam Frankovic wurde in Lübeck geboren und absolvierte dort nach der Fachhochschulreife eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin für Englisch/Französisch. In Berlin besuchte sie vier Jahre lang die Schauspielschule. Diverse Theaterengagements und gelegentliche Drehtage folgten. Nebenbei jobbte sie als Deutschlehrerin, Bioladenverkäuferin, Bürokraft und Synchronsprecherin und kam über letzteres auch beruflich zur Schreiberei. Sie textete ungefähr 210 Folgen für verschiedene US-Serien. Seit dem Jahr 2000 ist sie als freiberufliche Drehbuchautorin für die ARD, PRO 7 und RTL tätig mit Serien wie „Verbotene Liebe“, „Alles was zählt“ und „Unter uns“. Bisher sind im Shaker Media Verlag vier Bücher von ihr erschienen, zwei Kinderbücher und zwei Romane.
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Kinderbücher : Der große Boxer und die Rasomiten
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| Eingetragen von Miriam Frankovic An 05.09.2011 16:17:02 (747 Lesen) |
Die elfjährige Kira lebt mit ihrem Vater in einer kleinen Stadt am Meer. Sie wünscht sich nichts sehnlicher als ein Känguru. Als sie von ihrem Vater einen Computer geschenkt bekommt, springt eines Tages tatsächlich ein Känguru, das lange durchs Internet gereist ist, aus dem Computer und plumpst auf ihren Schreibtisch – der Große Boxer. Der hat eine ziemlich große Klappe, noch dazu immerzu Hunger und möchte am liebsten berühmt werden, ohne etwas dafür zu tun. Als nächstes wird ein 873 Jahre altes Gespenst namens Albert aus dem Computer geschleudert. Es folgen der schöne Schimmel Pferdfreund; Watahulu, ein sanfter Elefant, der auf seinem Rüssel Trompete spielen kann; Noko, ein ängstliches Krokodil, das Komplexe wegen seiner hässlichen Zähne hat; Mintz, ein hellsichtiger Papagei und weitere Tiere. Alle ziehen zusammen in die alte Villa am Seerosenteich, in die Nähe des alten Leuchtturms.
Kira, die heimlich ein bisschen in Niklas verliebt ist, traut sich nach einer Weile endlich, diesen zum Eis essen einzuladen. Alles scheint gut zu werden, da wird Albert von den Rasomiten entführt, bösen, habgierigen Raubrittern aus dem Mittelalter, die Alberts Formel, wie man sich unsichtbar macht, vor mehren hundert Jahren gestohlen haben. Dann entführen die Rasomiten auch noch Niklas, und die Jagd auf die Ganoven beginnt. Die Autorin Miriam Frankovic zeigt in ihrem Erstlingswerk mit viel Witz und Fantasie, dass Wünsche wahr werden können, wenn man nur fest genug daran glaubt. Erschienen 2008 im Shaker Media Verlag, Herzogenrath 118 Seiten / 14,80 € Geeignetes Lesealter: 8-11 Jahre ISBN 978-3-940459-44-2 Miriam Frankovic wurde in Lübeck geboren und absolvierte dort nach der Fachhochschulreife eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin für Englisch/Französisch. In Berlin besuchte sie vier Jahre lang die Schauspielschule. Diverse Theaterengagements und gelegentliche Drehtage folgten. Nebenbei jobbte sie als Deutschlehrerin, Bioladenverkäuferin, Bürokraft und Synchronsprecherin und kam über letzteres auch beruflich zur Schreiberei. Sie textete ungefähr 210 Folgen für verschiedene US-Serien. Seit dem Jahr 2000 ist sie als freiberufliche Drehbuchautorin für die ARD, PRO 7 und RTL tätig mit Serien wie „Verbotene Liebe“, „Alles was zählt“ und „Unter uns“. Bisher sind im Shaker Media Verlag vier Bücher von ihr erschienen, zwei Kinderbücher und zwei Romane. Mit ihren Kinderbüchern macht sie viele Lesungen an Berliner Grundschulen.
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