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Autoren : Bertolt Brecht
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| Geschrieben von Teufel100 am 23.08.2008 09:37 (2519 x gelesen) |
 Am 10.02.1898 erblickte Eugen Berthold Friedrich Brecht das Licht der Welt. Er war der älteste von zwei Söhnen von Berthold Brecht und seiner Frau Sophie. Von 1904 an besuchte er dann für 4 Jahre die Volksschule bevor er dann auf das Peutinger Realgymnasium wechselte, wo er 1917 sein Notabitur macht. Danach schreibt er sich an der Ludwig-Maximilian-Universität ein um doch Medizin zu studieren. Das Studium unterbricht er aber schon im Jahre 1918 wieder, da er als Sanitätssoldat eingesetzt wird. In dieser Zeit lernt er auch seine Jugendliebe Paula Banholzer kennen. Am 30 Juli 1919 wird dann der gemeinsame Sohn geboren.
Im Jahre 1920 stirbt dann Brecht seine Mutter und er beginnt nun damit öfter nach Berlin zu reisen um dort Kontakte zu Personen aus dem Theater aufzubauen. Bereits zwei Jahre später, am 29 September 1922 kommt es dann zur Uraufführung seines ersten Stückes "Trommeln in der Nacht" in München. Im selben Jahr wird auch die Buchversion seines ersten Dramas Baal veröffentlicht, welches zwar schon zwei Jahre dem Verlag vorlag, allerdings aus Angst vor einem Verbot nicht gedruckt wurde. 1922 ist auch das Jahr in welchem er Marianne Zoff heiratet, nachdem er sich von seiner Jugendliebe getrennt hat. Außerdem wird ihm der Kleist-Preis verliehen.
1923 bekommen die beiden dann ihre Tochter Hanne. Kurz darauf lernt er dann Helene Weigel kennen, mit welcher er ein Jahr später einen weiteren Sohn haben wird.
1924 zieht er dann von München nach Berlin, wo er beim Deutschen Theater zusammen mit Carl Zuckmayer als Dramaturge unter Vertrag genommen wird.
1927 lässt er sich dann von seiner Frau scheiden um 1929 dann Helene Weigel zu heiraten. Vorher wird allerdings noch "Die Dreigroschenoper" Uraufgeführt. Und zwar am 31 August 1928 in Theater am Schiffbauerdamm in Berlin.
1930 wird dann seine zweite Tochter geboren. Die Uraufführung des Stückes „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ endet als Theaterskandal.
1931 wird dann der Film „Die Dreigroschenoper“ uraufgeführt, gleichzeitig arbeitet er an dem Film "Kuhle Wampe oder: Wem gehört die Welt?" welcher im Jahr darauf verboten wird. Allerdings wird er 1932 dann doch uraufgeführt und zwar in einer abgeschwächten Form.
1933 verlässt er dann Deutschland, nachdem die Nationalsoziallisten die Macht ergriffen hatten. Er verlässt Berlin über Prag und Wien und emigriert in die Schweiz. Von dort aus geht es dann weiter nach Paris und am Ende dann über Kopenhagen nach Dänemark. 1935 wird ihm dann die Deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt.
1938 entsteht dann das Werk „Das Leben des Galilei“. Ein Jahr später geht er, wegen der Kriegsgefahr, nach Schweden und nach dem Einmarsch der Deutschen in Dänemark und Schweden dann nach Finnland.
1941 würde dann sein Stück „Mutter Courage und ihre Kinder“ in Zürich uraufgeführt und in Finnland schreibt Brecht das Parabelstück „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“. Im selben Jahr wandert er über Russland in die USA aus, wo er sich in Kalifornien nieder lässt. Hier möchte er gerne als Drehbuchautor arbeiten, scheitert aber.
Im Jahre 1947 kehrt er dann mit seiner Frau und seiner Tochter nach Deutschland zurück. Dabei fliegt er über Paris nach Zürich, wo er sich ein Jahr lang aufhält, da ihm die Einreise nach Westdeutschland untersagt wurde. 1948 kam er dann über Prag, mit einen tschechoslowakischem Pass nach Ost-Berlin zurück. Hier lebte er in einen Hotel bis er später nach Weißensee in die Berliner Allee zog.
1949 wird dann seine überarbeite Version von „Mutter Courage“ in Berlin uraufgeführt. Er gründet das „Berliner Emsemble“ zusammen mit seiner Frau.
1950 gründet er mit anderen Intellektuellen die „Deutsche Akademie der Künste“.
1951 erhält Brecht den Nationalpreis der DDR und führt, ein von der SED im Text geändertes, Theaterstück Namens „Das Verhör des Lukullus“ auf.
1953 wird er dann in Ost und Westberlin zum Präsidenten des PEN-Zentrums gewählt.
1954 erhält er den Stalin-Preis für Frieden und Verständigung zwischen den Völkern. Im selben Jahr sieht das Berliner Ensemble in das Theater am Schiffsbauerdamm. Außerdem wird er Vizepräsident der Deutschen Akademie der Künste.
1955 hält er eine Rede auf dem Deutschen Friedensrat in Dresden und protestiert gegen die Pariser Verträge.
1956 erkrankt Brecht an einer Grippe, mit welcher er ins Krankenhaus eingeliefert wird. Am 12.08 erleidet er dann einen Herzinfarkt an welchen er dann am 14.08 verstirbt. |
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Autoren : George Tabori
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| Geschrieben von Teufel100 am 22.05.2008 19:46 (999 x gelesen) |
 Zitat: Was ich immer erzählen muss, immer sagen muss: dass ich keine Heimat habe, dass ich ein Fremder bin, und das meine ich nicht pathetisch, sondern als gute Sache. Weil ein Schriftsteller, nach meinem Geschmack, muss ein Fremder sein.
Zitat von George Tabori
George Tabori wurde am 24.Mai 1914 in Budapest, als Sohn eines linksorientierten Journalisten und Schriftstellers, dessen Name Cornelius Tabori war und dessen Ehefrau Elsa, geboren. Das er eigentlich Jude ist erfuhr er erst nach seinem siebten Lebensjahr, bis dahin wurde er katholisch erzogen. Seine Mutter stammte von einen össterreichischen Kurarzt ab, weshalb George auch zweisprachig erzogen wurde. Nach dem er seine Matura gemacht hatte sollte er, obwohl er Talent zum schreiben hatte, eine handfeste Ausbildung zum Hotelfachmann machen, welche er auch ein halbes Jahr durchhielt. 1933 musste er allerdings Deutschland verlassen da er Jude war und ging zurück nach Budapest, wo er an der Universität studierte. Im Jahre 1936 siedelte er dann nach London über, wo sein Bruder schon lebte und arbeitete, wie sein Vater, als Übersetzer und Journalist. 1939 ging er dann als Auslandskorrespondent nach Sofia und Istanbul, was er auch bis 1941 machte.
1941 wurde Tabori dann britischer Staatsbürger und arbeitete dann als Kriegsberichts-Erstatter und als Offizier des britischen Nachrichtendienstes. Dieser Lebensabschnitt ging bis 1943, danach arbeitete er für den BBC als Journalist und Reporter.
Im Jahre 1943 erschien auch sein erster Roman "Beneath the stone" welches in der Zeit des zweiten Weltkrieges fällt und als Hauptfigur einen Nazi hat.
1947 ging er dann nach Amerika wo er am Anfang als Drehbuchautor arbeitete. Durch einen Zufall kam er dann aber ans Theater, und zwar übersetzte er Brechts Werk "Das Leben des Galilei" ins englische. Danach hörte er auf Romane zu schreiben und arbeitete am Theater.
1971 kam Tabori dann nach Deutschland zurück, nachdem er sich von seiner Ehefrau getrennt hatte. In Deutschland, besser gesagt in Bremen arbeitete er dann am Theater wo er verschiedene schauspielerische Experimente durchführte.
1986 inszenierte Tabori dann seine erst Oper und zwar an der Kammeroper in Wien. Dabei handelte es sich um die Oper "Der Bajazzo von Leoncavallo". Von 1987 bis 1990 leitete er dann das Wiener Theater "Der Kreis". Danach ging er in das Wiener "Burgtheater" wo er fast in jedem Jahr eine Uraufführung hatte. 1999 ging er dann nach Berlin um dort im Berliner Ensemble zu arbeiten.
Am 23. Juli 2007 starb Tabori dann im Berlin und zwar im Alter von 93 Jahren.
Einige seiner Theaterstücke:
-Die Kannibalen -Pinkville -Talk Show -Mutters Courage -Die Brecht-Akte
Einige seiner Bücher:
-Beneath the stone --> Das Opfer -Die Reise -Unterammergau oder Die guten Deutschen
Einige seiner Auszeichnungen:
-Deutscher Kritikerpreis -Prix Italia - Hörspielpreis des Internationalen Fernseh- und Radiowettbewerbs -Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich
Das stellt alles nur einen kleinen Einblick in seine Werke, Bücher und Auszeichnungen dar. Er hat noch sehr viel mehr Geschrieben und Inszeniert. Auch kommen noch viele Drehbücher von dazu die er für Hitchcock und Co. geschrieben hat.
Wer Lust hat das ganze noch zu ergänzen, darf das gerne in den Kommentaren tun. |
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Autoren : Wolfgang Borchert
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| Geschrieben von Teufel100 am 17.05.2008 23:21 (2446 x gelesen) |
 Am 20. Mai 1921 wurde Wolfgang Borchert in Hamburg geboren. Seine Eltern waren ein Volksschullehrer und eine Mundart-Autorin. Mundart-Autorin bedeutet, das man Gedicht oder Geschichten im eigenen Dialekt wiedergibt, bzw. niederschreibt. Im Jahre 1928 kam er dann an die Volksschule und besuchte diese bis 1932, in diesem Jahr ging er dann auf die Oberrealschule in Hamburg. Im Jahre 1936, also im Alter von 15 Jahren, veröffentlichte er dann seine ersten Gedichte, welche auf einigen Seiten als dilettantisch beschrieben werden.
Im Jahre 1939 beginnt er dann eine Ausbildung zum Buchhändler, welche er anscheinend nicht gerne macht, da er diese nur ein Jahr später wieder abbricht. In der selben Zeit begann er aber auch Schauspielunterricht zu nehmen und machte hier im Jahre 1940, also im selben Jahr wo er seine Ausbildung abbrach, seine Schauspielprüfung. Ein Jahr später wurde er dann von der Landesbühne Ost-Hannover als Schauspieler angeheuert, nach Borcherts aussagen die schönste Zeit seinen Lebens. Diese währte aber nur kurz, da er noch im selben Jahr zum Kriegsdienst eingezogen wurde.
Borchert durchlief eine Ausbildung zum Panzergrenadier, als welcher er dann auch in den Fronteinsatz kam. Hier wurde er auf einen Patrouillengang verletzt und erkrankte danach auch noch an Diphtherie. Da man vermutete das Borchert sich die Verletzung selbst zugefügt hatte, wurde er wegen Selbstverstümmelung angezeigt und sollte, so der Wille der Anklage, zum Tode durch Erschießen verurteilt werden. Das Gericht sprach ihn allerdings von diesen Anklagepunkt frei. Borchert war aber nun immer noch kein freier Mann, denn ihm wurde auch noch defätistisches Äußerungen unterstellt, welche ihn eine Gefängnisstrafe von mehreren Monaten einbringt. Er muss von diesen allerdings nur sechs Wochen im Gefängnis verbringen und wird dann auf Bewährung an die Ostfront geschickt. Im Jahre 1943 wird er dann aus der Armee entlassen.
Im selben Jahr arbeitet er dann als Kabarettist und wird wegen einer Parodie auf Joseph Göbels verhaftet. Wieder wird er wegen Defätismus angezeigt und zu neun Monaten Gefängnis verurteilt. Dies geschieht im Jahre 1944. Er wird allerdings wieder vorzeitig aus der Haft entlassen und darf zum zweiten mal zur "Bewährung" an die Front. Dort gerät er in französische Kriegsgefangenschaft, aus welcher er im Jahre 1945 flieht und nach Hamburg zurück kehrt, und zwar als Schwerkranker Mensch.
In Hamburg wird er dann Regieassistent und arbeitet am Hamburger Schauspielhaus.
In den darauf folgenden Jahren veröffentlicht er dann eine Gedichtsammlung und schreibt mehrere Kurzgeschichten. Im Jahre 1947 schreibt er dann die Geschichte "Draußen vor der Tür" welche erst als Hörspiel gesendet wird und einen Tag nach seinem Tode in den Hamburgern Kammerspielen dann uraufgeführt wurde.
Am 20. Novermber 1947, gerade einmal 26 Jahre alt , stirbt Wolfgang Borchert während eines Aufenthaltes in der Schweiz. |
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Autoren : Max Frisch
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| Geschrieben von Teufel100 am 16.05.2008 15:37 (926 x gelesen) |
 Am 15. Mai 1911 wurde in Zürich-Hottingen ein Sohn eines Architekten geboren. Dieser ging dann von 1924 bis 1930 auf das Realgymnasium in Zürich und erreichte an dieser auch seine Hochschulreife. Danach studierte dieser junge Mann Germanistik an der Universität seiner Vaterstadt. Leider musste er dieses Studium nach dem Tod seines Vater unterbrechen, da ihm nicht mehr die finanziellen Möglichkeiten zur Verfügung standen. Er Arbeitete deshalb als freier Journalist für die Neue Züricher Zeitung. Im Jahre 1936 nahm er dann erneut ein Studium auf und zwar als Architekturstudent an der Eidgenössischen Technischen Hochschule. Dieses Studium schloss er im Jahre 1941 mit Diplom ab. Von 1939 bis 1945 leistete er seinen Militärdienst ab.
Im Jahre 1942 gründete er sein eigenes Architekturbüro in Zürich und heiratete im selben Jahr auch seine Partnerin Constanze von Meyenburg. In den nächsten Jahren lebte er dann als Architekt und freier Schriftsteller und wird Vater von 2 Kindern, einen Sohn und einer Tochter. Diese Ehe hält bis in das Jahr 1959, in welchen er sich dann von seiner Frau scheiden lässt.
Im Jahre 1954 löste er sein Architekturbüro auf und arbeitete fortan nur noch als freier Schriftsteller in Zürich. Einiger seiner Werke sind:
1934 Jürg Reinhart 1937 Antwort aus der Stille 1940 Blätter aus dem Brotsack 1943 Bin oder die Reise nach Peking und Santa Cruz 1949 Als der Krieg zu Ende war 1957 Homo Faber 1961 Andorra 1964 Mein Name sei Gantenbein
In seinen Leben unternahm er viele Reisen. Er besuchte Deutschland kurz nach dem Ende des Krieges, war in den USA, lernte die UDSSR kennen, verbrachte Zeit in Israel, lebte in Italien und war auch in Spanien. Die Rede ist hier natürlich von Max Frisch, der in seinen Werken immer das Bildnis von sich selbst und von anderen, welches man sich laut der Bibel ja nicht machen soll. So sucht er in seinen Werken zwar immer nach Zweisamkeit, landet aber meistens in der Einsamkeit.
Max Frisch starb am 4.April 1991 in Zürich. |
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Autoren : Interview Derek Meister
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| Geschrieben von Teufel100 am 12.06.2006 14:30 (1220 x gelesen) |
 Fragen an Derek Meister
"Rungholts Ehre"
Seit wann schreiben Sie?
Mit 5 habe ich auf die Tapete in meinem Kinderzimmer angefangen - das war im Nachhinein recht schmerzhaft. (lach) Ich habe schon in meiner Kindheit angefangen - so mit elf, zwölf Jahren und bin nicht mehr davon losgekommen. Damals habe ich die Drehbücher für Super8-Filme geschrieben, die meine Freunde und ich im Wald hinterm Haus drehten. Scheußlich-schöne Werke.
Was haben Sie als Kind gerne gelesen? (Haben Sie als Kind gerne gelesen? )
Ehrlich gesagt nein. Ich habe erst recht spät angefangen mit Lesen, dann jedoch querbeet.
Wie sind Sie zum schreiben gekommen?
Durchs späte Lesen und die frühe Lust am Fabulieren. Es hat mir immer ungeheuren Spaß gemacht, mir Geschichten und Figuren auszudenken. Da ich Filme und das Schreiben mag habe ich mich Mitte der 1990er an der Filmhochschule Potsdam-Babelsberg für den Studiengang Dramaturgie (also dort Drehbuchschreiben) beworben. Und es hat geklappt.
Was wollen Sie mit ihren Büchern erreichen? (Wollen sie etwas mit ihren Bücher erreichen? )
Natürlich freut es mich, wenn ich von Lesern höre, dass sie Spaß beim Lesen hatten oder ihnen ein Buch sogar etwas offenbarte, was sie vorher nicht sahen. Dass ihnen z.B. Rungholt ebenso ans Herz gewachsen ist wie mir. Das ist es eigentlich schon: Die Lust und Freude von einem Charakter zu schreiben, seine Höhen und Tiefen in einer guten Geschichte auszuloten und dem Leser dies alles nahe zu bringen. Klingt simpel, aber ich fürchte, das ist es nicht immer.
Schreiben sie für eine Bestimmte Person?
Nein. Am ehesten noch für mich selbst. Klingt eingebildet, aber meine Geschichten müssen in erster Linie mir Freude bereiten, denn schließlich hocke ich mit diesen ganzen Wörtern recht lange zusammen im stillen Kämmerchen.
Das Buch was ich gerade in den Händen halte und lese ist ein historischer Roman, der viele hundert Jahre zurückgeht. Wie einfach ist es ihnen gefallen, sich in diese Zeit zurück zu versetzen und wie lange haben sie sich darauf vorbereitet und besonders, wie?
Es fiel nicht schwerer, als sich einem heutigen Thema zu nähern. Wobei der Rechercheaufwand doch enorm ist. Das Mittelalter hat mich zwar schon immer fasziniert, doch mehr als ein grobes Wissen - ein bisschen Schulwissen, einige Artikel und Holzschwerterfahrungen im Wald - hatte ich bis zum Schreiben von "Rungholt" nicht. Ich habe mich für Rungholt durch mehrere Meter Fachliteratur gelesen und vor allem Lübeck und sein Archiv mehrmals besucht. Die Stadt hat hervorragende historische Quellen - und die Altstadt ist einfach wunderschön. Das Zurückversetzen und Atmen einer vergangenen Zeit macht einfach Spaß und außerdem kommt es bei Drehbüchern selten zu historischen Stoffen.
Wie sind sie zu ihren Verlag gekommen und sind sie mit diesen zufrieden?
Ich habe mich bei einer Agentur beworben, die mich genommen hat und Rungholt vermittelt hat. Und bisher bin ich mit der angenehmen und kompetenten Zusammenarbeit von Agent und Verlag sehr zufrieden.
Haben sie eine Ausbildung gemacht zum Schreiben oder geht das alles so?
Wie schon erwähnt, habe ich Dramaturgie an der Filmhochschule in Potsdam- Babelsberg studiert. Das Studium war gut und kürzte den Weg des Autodidakten angenehm ab. So eine "Ausbildung" hat den großen Vorteil, dass man nicht in jedes Fettnäpfchen der Fabelentwicklung tritt und einiges an Handwerkszeug in die Hand bekommt. Ich kann es nur empfehlen, aber natürlich "geht es" auch so.
Können Sie zum Schluss vielleicht noch ein bisschen mehr über ihre Person sagen?
1973 in Hannover geboren, lebe ich zusammen mit meiner Frau in Berlin und schreibe neben "Rungholt" noch Drehbücher für das Fernsehen. Sie halten da ja mein Debütwerk in Händen, und ich hoffe, dass noch viele Bücher folgen werden. Wer noch mehr wissen möchte, kann übrigens auch unter www.derekmeister.com stöbern.
Wie geht's weiter mit Rungholt?
Der zweite Teil von Rungholt mit dem Titel "Rungholts Sünde" erscheint im Frühjahr 2007 und diesmal wird Rungholt in eine blutige Mordserie verwickelt. Der arme Sturkopp. |
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Autoren : Interview mit Christine Feher
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| Geschrieben von Teufel100 am 09.10.2005 12:40 (2882 x gelesen) |
Seid wann schreiben Sie ?
- So kleinere Sachen, Kurzgeschichten, Gedichte etc. eigentlich schon seit meinem 16. Lebensjahr. Professionell aber erst seit ca. 6 Jahren.
Haben sie schon als Kind bzw. Jugendlicher gerne geschrieben und gelesen ?
- Ja, beides. Gelesen habe ich immer viel, geschrieben siehe oben, hatte aber in der Schule auch meistens sehr gute Noten bei Aufsätzen etc.
Wie sind Sie zum schreiben gekommen ?
- Es war ein Jugendtraum von mir, Bücher zu schreiben, mit 19 habe ich auch mal ein längeres Manuskript verfasst, aber nie gewagt es an Verlage zu schicken. Später habe ich dann einen Fernlehrgang in Kreativem Schreiben absolviert, bei dem ich viel schriftstellerisches Handwerk und Technik gelernt habe. Von da an war es nicht mehr schwer, Verlage auf meine Texte aufmerksam zu machen. Im Februar 2001 erschien mein erstes Kinderbuch "Komm mit zum Ballett" im Verlag Kerle bei Herder.
Können Sie vielleicht eine kleine Story zu einer ihrer Bücher erzählen, die sie für Lustig oder wichtig erachten ?
- Mein erster Jugendroman "Dann bin ich eben weg" beruht ja z.T. auf eigenen Erfahrungen, da ich selbst mal gefährdet war, an Magersucht zu erkranken. Während ich schrieb merkte ich, dass ich drauf und dran war, wieder in das alte Fahrwasser gestörten Essverhaltens zu rutschen. Teilweise habe ich das Buch aber auch absichtlich hungrig geschrieben, um mich noch einmal ganz in die Seele einer Magersüchtigen einzufühlen. So habe ich tatsächlich in der Zeit etwas abgenommen. Diese Kilos sind aber zum Glück längst wieder drauf!! -- Noch eine Story zu "Straßenblues": An der Hauptschule hatte ich mal einen Schüler und eine Schülerin, die von irgend einem Zeitpunkt an immer seltener zum Unterricht erschienen und keiner wusste richtig, was mit denen los ist. Den Jungen habe ich etwas später mit einer halb leeren Cognacflasche und ein paar anderen Jugendlichen bei McDonalds gesehen, er tat aber so, als ob er mich nicht kennt. Ich fand es schlimm, dass wir als Lehrer so wenig Möglichkeiten (und auch Zeit) hatten, solchen Kids zu helfen. So entstand die Idee zu dem Buch.
Was wollen Sie mit ihren Büchern erreichen ?
- Ich möchte auf unterhaltsame Art zum Nachdenken anregen; dazu ermutigen, mal über den eigenen Tellerrand zu schauen um wahrzunehmen, wie es anderen geht, Randgruppen, Ausgestoßenen, Jugendlichen mit psychischen Problemen oder anderen Schwierigkeiten in ihrem Umfeld. Für solche Personen möchte ich mit meinen Romanen Verständnis wecken und Toleranz und das Faszinierende an ihnen herausarbeiten.So habe ich auch schon oft bestätigt bekommen, dass Menschen die Problematik einer Magersüchtigen, eines Straßenkindes, eines Transsexuellen und einer jugendlichen Schwangeren nach der Lektüre meiner Bücher mit anderen Augen sehen.
Schreiben sie für eine Bestimmte Person ?
- Die wichtigste Zielgruppe meiner Jugendbücher sind Mädchen, aber auch Jungen ab von ca.13-18 Jahren. Je mehr andere Leute sich jedoch auch davon angesprochen fühlen, umso besser.
Sie schreiben Kinder und Jugendbücher, meinen sie, dass die Bücher bei ihrer Zielgruppe ankommen ?
- Ja, das bekomme ich immer wieder durch Gästebucheinträge auf meiner Homepage und e-mails von Jugendlichen bestätigt. Kinderbücher für Jüngere habe ich jetzt schon länger nicht mehr geschrieben.
Wie sind sie eigentlich auf die Idee gekommen für diese Gruppe der Bevölkerung zu schreiben ?
- Das geschah, nachdem ich meinen Mann geheiratet hatte, der schon zwei Kinder im Grundschulalter mit in die Ehe brachte. Die beiden fühlten sich damals ziemlich stark hin- und hergerissen zwischen ihrer Sympathie zu mir einerseits und Loyalitätskonflikten ihrer Mutter gegenüber andererseits. Ich habe versucht mir vorzustellen, wie es wohl gerade für ein Mädchen sein muss, wenn es in die Pubertät kommt und mit der Trennung ihrer Eltern und einer neuen Partnerin des Vaters klarkommen muss. Dies habe ich versucht als Jugendroman aufzuschreiben. Das Buch ist zwar nie erschienen, aber vom Stil her fanden die Verlage es trotzdem gut, und so blieb ich im Jugendbuchbereich hängen, und zwar gerne.
Wenn sie Schreiben, was empfinden Sie dann dabei ?
- Ich schlüpfe richtig in meine erfundenen Figuren hinein, ähnlich wie ich es mir bei einer guten Schauspielerin vorstelle. Es fasziniert mich, dann jemand ganz anderes sein zu dürfen, den Personen Leben einzuhauchen.
Würden Sie sagen das es bestimmte Themenbereiche gibt wo einen Frau/ein Mann besser drüber schreiben können ?
- Mein Buch "Elfte Woche", in dem die Hauptperson eine 15jährige Schwangere ist, wäre für einen Mann sicher schwieriger zu schreiben gewesen, zumindest in den Passagen, wo es wirklich um die Schwangerschaft aus Carolins Sicht geht. Ebenso sind Probleme in der Liebe aus Jungensicht sicher von einem Mann als Autor authentischer. Es gibt natürlich auch Autorinnen und Autoren, die beides können; ich könnte aber auch z.B. keine wissenschaftlichen Themen aus den Bereichen Physik, Chemie etc. in Romanform bearbeiten. In diesen Bereichen bin ich einfach eine Niete, was natürlich nicht unbedingt was mit dem Geschlecht zu tun hat.
Wie sind sie zu ihren Verlag gekommen und sind sie mit diesen zufrieden ?
- Mehrere Verlage haben mich angerufen, nachdem ich damals das Manuskript zum Thema "Scheidungskind" verfasst hatte. Am engsten arbeite ich heute mit Patmos zusammen und bin sehr zufrieden. Die Leute dort sind sehr nett und ich fühle mich außerordentlich gut behandelt.
Wenn sie ihren Verlag beschreiben müssten, wie würden sie das tun ?
Freundschaftlich, kompetent, ermutigend, fair, zuverlässig, tüchtig etc.
Könnte es für sie einen Grund geben der Sie dazu bringen würde mit dem Schreiben aufzuhören ?
- Wenn ein sehr naher Angehöriger mich aus irgend einem Grund rund um die Uhr bräuchte, oder wenn ich absolut erfolglos wäre.
Haben sie eine Ausbildung gemacht zum Schreiben oder geht das alles so ?
- Ich habe den Kurs "Belletristik" bei der Hamburger Akademie für Fernstudien absolviert. Sicher gibt es aber auch Naturtalente, die das alles "so" können, viele dieser Autoren haben aber Literaturwissenschaften o.ä. studiert. Mir hat der Kurs viel genützt, so habe ich gelernt, wie man z.B. Dialoge schreibt, sich auf das Wesentliche beschränkt, lebendig beschreibt etc.
Erzählen Sie doch bitte noch etwas zu ihrer Person.
- Ich bin 1965 im Sternzeichen Wassermann geboren und in der Berliner Innenstadt (West) aufgewachsen, lebe jetzt etwas außerhalb von Berlin mit meinem Mann, unserer elfjährigen Tochter Julia und den beiden großen "mitgeheirateten" Kindern, die inzwischen schon 19 und 23 Jahre als sind. Im Herzen bin ich aber immer noch Berlinerin, träume davon, eine ganz kleine eigene Wohnung mitten in der Stadt zu haben, die ich nur zum Schreiben nutzen würde. Das kann ich mir aber nicht leisten. In meiner Freizeit treffe ich gern meine besten Freundinnen, stricke, höre Musik (am liebsten ABBA), gehe gern ins Kino um mich durch die Gefühle, die die Filme in mir auslösen, zu neuen Büchern inspirieren zu lassen. Insgesamt bin ich ziemlich ausdauernd, zäh und belastbar, kann aber, wenn es allzu hektisch wird, auch aufbrausend und ungerecht werden, was mir hinterher gleich wieder leid tut. Ich esse sehr gern chinesisch oder leckere Salate, trinke abends gern Sekt oder Wein in Maßen, brauche Kaffee zum Wach werden, verabscheue aber Zigaretten.
Haben sie vielleicht noch etwas was ihnen wichtig ist und das sie uns mitteilen möchten ?
- Nee, das Interview ist auch so schon lang genug )
Ihr Buch "Strassenblues" behandelt das Thema Straßenkinder, wie sind sie auf dieses Thema gekommen ?
- Siehe vierte Frage ("Storys"), aber auch weil man in Berlin solche Straßenkids einfach oft sieht, wie sie da mit ihren Hunden am Alex lagern ... Ich habe mich gefragt, was das wohl für Schicksale sind; was haben die für ein Zuhause, wenn sie das Leben auf der Straße vorziehen?
Ist die Hauptperson nur erfunden, oder gibt es sie wirklich ?
- Maxi ist erfunden, ich habe aber Erlebnisse und Gefühle, von denen ehemalige Straßenkids mir erzählt haben, in veränderter Form eingearbeitet.
Das Thema, dass die Kinder nicht mit dem neuen Lebenspartner klar kommen und deswegen abhauen, ist ein immer aktuelles Thema, war es leicht darüber zu schreiben ?
- Bücher zu schreiben ist nie leicht, egal über welches Thema. Aber viele Kids hauen auch aus ganz anderen Gründen ab, zu viel Kontrolle, Sehnsucht nach Unabhängigkeit, aber auch sog. Wohlstandsvernachlässigung etc.
Hatten sie irgendwann einmal Zweifel das Buch fertig zu stellen, als sie es geschrieben haben ?
- Nein, in keiner Sekunde. Eigentlich hatte ich alles die ganze Zeit über klar vor Augen.
Wollen sie noch etwas wichtiges über das Buch erzählen ?
- Maxi und Ronny aus dem Buch sind die Figuren, die ich vielleicht am meisten von allen meinen Romanfiguren mag. Vielleicht gerade weil sie die kaputtesten und unangepasstesten sind. Aber wenn meine Tochter so wäre, hätte ich trotzdem ein Problem 
Wenn sie die Literatur bestimmen könnten, die in der Schule gelesen wird, welche Bücher würden Sie wählen ?
- Die Lehrpläne sollten ganz allgemein viel offener sein für moderne Bücher heutiger Autoren und nicht ewig nur die Klassiker durchkauen.
Haben sie ein bestimmtes Motto ?
- Mehrere: "Behandele jeden so, wie du selbst von ihm behandelt werden möchtest" (Jesus); "Carpe Diem" = Nutze den Tag, oder um mit einem Song der z.Zt so angesagten Newcomerband Tokio Hotel zu sprechen: Leb' die Sekunde!!
Finden sie, dass die Jugend zu wenig liest ?
- Ich würde eher sagen, das Leseverhalten hat sich verändert, da es sich viel auf den Computer verlagert hat. Wir sind früher in die Bücherei gegangen, um uns Informationen zu beschaffen, wenn uns etwas interessiert hat, heute durchforsten die Kids das Internet. Das finde ich überhaupt nicht negativ. Allerdings glaube ich schon, dass insgesamt auch weniger Kinder- und Jugendromane gelesen werden als vielleicht noch vor 20 Jahren, und das finde ich schon schade, weil die Kids sich dadurch um den Genuss bringen, in ihren Köpfen eine andere Welt entstehen zu lassen. Obwohl - das stimmt auch nicht, sie lesen ja alle Harry Potter. Meine Tochter z.B. liest aber nur abends vorm Einschlafen, nie mal einfach so zwischendurch, da sieht sie lieber fern. Ich habe früher nach der Schule immer gelesen, weil ich einfach die Ruhe brauchte, die man dabei hat. Viele Kids empfinden Lesen viel zu sehr als Anstrengung denn als Entspannung.
Haben sie vielleicht noch etwas was ihnen wichtig ist und das sie uns mitteilen möchten ?
- Diese Frage kommt hier doppelt vor, das Interview ist immer noch lang genug und die Fragen sind so gestellt, dass glaube ich erst mal alles Wichtige drin ist ))
Vielleicht haben sie ja noch ein paar Fragen, auf die Sie eigentlich immer warten, die aber nie gestellt werden. Würden sie diese Fragen uns verraten und uns auch gleich die Antworten darauf geben ?
- Was müsste sich am Beruf des Schriftstellers verändern? Antwort: Die Bezahlung, als der prozentuale Anteil, den man für verkaufte Bücher bekommt. Der ist so gering, dass man eigentlich immer einen Bestseller braucht, der gleich verfilmt oder zumindest in mehrere Sprachen übersetzt wird, um davon leben zu können. |
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Autoren : Interview mit Tino Hemmann
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| Geschrieben von Teufel100 am 27.09.2005 11:50 (2021 x gelesen) |
Seit wann schreiben Sie?
Seit meinem zehnten Lebensjahr. In der vierten Klasse fiel ein Aufsatz etwas länger aus, von da an förderten meine Eltern das Schreiben ein wenig. Später habe ich mich selbst gefordert. Ich weiß noch, dass ich mir eine riesige gusseiserne Schreibmaschine von meinen Nachbarn ausgeliehen habe ...
Haben sie schon als Kind bzw. Jugendlicher gerne geschrieben und gelesen?
Gelesen habe ich praktisch immer, wenn ich nicht geschrieben habe. - Nein, nicht ganz so. Ich habe auch noch Leistungssport gemacht, für die Schule gelernt und meine Kindheit genossen. Schaue ich heute in mein Bücherregal, dann weiß ich sofort, was ich damals gelesen habe: Jules Verne, die ganze "Spannend Erzählt"-Reihe, die DDR-Kinderbuchklassiker, die Schatzinsel ... Mein Lieblingsbuch war damals Twains Tom Sawyer, von dem ich heute noch ganze Passagen auswendig kann. Wenn wir damals allerdings schon Computer gehabt hätten, wer weiß, vielleicht wäre alles ganz anders gekommen. Von meinem zehnten bis zum vierzehnten Lebensjahr habe ich dann mein erstes Buch "Silberauge" geschrieben. Es handelt um 1850 über einen Jungen, der Waisenkind wird und den es anschließend einmal um die ganze Welt führt. Ein unglaubliches Abenteuer, das ich selbst erlebt habe. In meinem Kopf, versteht sich. Meine ersten acht Lebensjahre wuchs ich als Hinterhofkind auf. Nur mit Hilfe der Phantasie konnte man seinen Horizont erweitern.
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Autoren : Patricia Cornwell
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| Geschrieben von sexyangel am 21.05.2005 14:58 (1581 x gelesen) |
 Ich finde einfach,dass sie eine hervorragende Thriller-Autorin ist,deswegen möchte ich sie vorstellen: Sie wurde 1956 in Miami geboren und war vor ihren Auszeichnungen für ihre Thriller Polizeire- porterin und Computerspezialistin am Gerichtsme- dizinischen Institut in Virginia.Heute lebt sie in Richmond/Virginia und Malibu/Kalifornien. Sie hat ungefähr 13 Scarpatta-Romane. Hier eine Liste: -Ein Fall für Kay Scarpetta/Mord am Samstagmorgen -Ein Mord für Kay Scarpetta -Herzbube/Das fünfte Paar -Vergebliche Entwarung -Das geheime ABC der Toten -Die Tote ohne Namen -Trübe Wasser sind kalt -Der Keim des Verderbens -Brandherd -Blinder Passagier -Die Dämonen ruhen nicht -Staub -Predator (in Amerika Oktober 2005)
Das waren nur die Romane mit Kay Scarpatta. |
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Autoren : John Marsden
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| Geschrieben von sexyangel am 20.03.2005 21:25 (1746 x gelesen) |
 Ich will einmal diesen hervorragenden Autor etwas vorstellen: Er wurde 1950 in Melbourne geboren und hatte anfangs sehr viele verschiedene Jobs:beim Gebäudeschutz,als Nachtwächt- ter in einer Leichenhalle,bei der Blutabnahme. Schließlich wurde er Englischlehrer im australischen Busch. Als sein erstes Buch, "Ich habŽdir so viel zu erzählen", ein großer Erfolg wurde,beschloss er,weiterzuschreiben. Er ist inzwischen einer der weltweit erfolgreichsten Jugendbuchautoren.
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Autoren : Deborah Froese
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| Geschrieben von sexyangel am 20.03.2005 21:24 (1928 x gelesen) |
 Ich will auch sie einmal vorstellen,da ich sie für eine sehr gute Autorin halte: Sie wurde 1957 in Winnipeg,Kanada,geboren.Zehn Jahre lang arbeitete sie im Medienbereich als Fotografin und produ- zierte computeranimierte Filme.Schließlich entschied sie sich dann für die Schriftstellerei.Es ist nicht lange her, da hat sie ihr erstes Theaterstück veröffentlicht.Sie gibt Lesungen,leitet verschiedene Workshops und gibt Schreibse- minare.Zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen lebt sie im kanadischen Bundesstaat Manitoba. |
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Autoren : Andreas Steinhöfel
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| Geschrieben von sexyangel am 20.03.2005 21:23 (2878 x gelesen) |
 Ich wollte Žmal einen Autoren vorstellen,den ich für gut halte..<----Untertreibung Er ist sehr gut. Ich kenne ihn übrigens durch das Buch ,,Der mechanische Prinz". Ich kann leider nicht allzu viel über ihn schreiben,aber ich schreibe Žmal das,was ich kann: Er ist 1962 geboren.Studieren tat er in Marburg Anglistik, Amerikanistik und Medienwissenschaften.Er ist Übersetzer, schreibt Drehbücher und rezensiert Jugendliteratur für die FAZ und DIE ZEIT.Vor allem aber ist er Autor sehr vieler national und international ausgezeichneter Kinder-und Ju- gendbücher. |
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Autoren : Interview mit Markus Fifka
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| Geschrieben von Teufel100 am 12.03.2005 22:50 (1295 x gelesen) |
 Seid wann schreiben Sie ?
Ich schreibe im Grunde genommen bereits seit meiner Schulzeit. Doch früher schrieb ich einfach nur so für mich. Ein paar Gedichte ab und an, Tagebuchaufzeichnungen, Erfahrungsberichte, Reiseschilderungen, kleine Erzählungen. Ich hatte jedoch auch Jahre dazwischen, da schrieb ich überhaupt nichts. So richtig ernst mit dem Schreiben im Hinblick auf eigene Bücher wurde es vor circa sechs Jahren. Ich verfasste damals ein Mathematikbuch, das Schülern helfen sollte, die Aufgaben besser zu verstehen. Ungefähr zwei Jahre arbeitete ich am Manuskript, das jedoch nie veröffentlicht wurde. Liegt immer noch in meiner Schublade. Eigentlich schade. Aber nicht alle Buchprojekte finden ihren Weg an die Öffentlichkeit. Dafür hat's ja mit ein paar anderen ganz gut geklappt.
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Autoren : Interview mit Esther Grünig-Schöni
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| Geschrieben von Teufel100 am 22.02.2005 15:40 (1777 x gelesen) |
Bevor wir mit dem Interview beginnen, erst einmal eine kleine Leseprobe aus einen Roman
FROST
Der Anfang eines Romanes
im Schleierwelten-Verlag herausgekommen.
Er stand bei der Pinie. Manchmal sass er in einer Astgabel wie ein Nachtvogel. Heute stand er dicht am Stamm des Baumes. Im Baum sangen die Zikaden. Es roch nach Piniennadeln, nach Harz, nach Kräutern und nach Salz in der Luft. Für ihn unwichtig. Für andere ... blöde Romantik.
Seinen Feldstecher hatte er dabei. Manchmal, wenn er näher an das Gelände schlich, brauchte er keinen. Keiner sah ihn. Dafür sorgte er mit grossem Vergnügen. Es gehörte zum Spiel. Er beobachtete beinahe ständig. Unterbrochen durch Schlaf. Davon brauchte er wenig. Unterbrochen durchs Essen - vielleicht -, durch sein Training, durch einen kurzen Aufenthalt zuhause. Er sah und wurde selbst nicht gesehen. Im Grunde existierte er nicht. Dafür, dass er nicht existierte, fühlte er sich sehr lebendig. Ohne Existenz. Er wartete auf seine Zeit. Davon hatte er genug. Viel Zeit. Keine Eile. Eile war schlecht. In der Eile wurden vermeidbare Fehler gemacht. In der Eile lag der Teufel. |
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