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Oldies ;-) : Ossis, rettet die Bundesrepublik von Renate Holland-Moritz
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| Geschrieben von Teufel100 am 09.08.2009 20:44 (564 x gelesen) |
Ossis, rettet die Bundesrepublik, dieses Buch ist mir in der Bibliothek in die Hände gefallen. In Buchhandel bekommt man dieses Buch schon gar nicht mehr zu kaufen, aber auf diversen Gebrauchtbücher Plattformen kann man es noch finden.
In kurzen Kapiteln nimmt die Autorin das damalige Leben in der DDR und das Leben in der BRD kurz nach der Wende, bzw. in der DDR nach der Revolution 1989, wieder. Da wird das Kaufhallenpersonal aufs Korn genommen oder die Stasimitarbeiter, die immer die Post gelesen haben. Sie erzählt von ihrer Arbeit bei der Zeitung, als sie noch jung war, ihre Erfahrung mit ihrem Sohn, als dieser seine Ausbildung machte oder aber ihre Erfahrung mit den Krankenkassen kurz nach der Wende.
Die Satire im Buch ist gelungen, wird aber sicher eher von Menschen verstanden die sich mit dem damaligen Leben in der DDR auskennen. Hier kommt es nicht unbedingt aufs alter an, sondern eher auf die Bildung die man vorweisen kann für diese Zeit.
Meiner Meinung nach ist es schon eine interessante, leichte Lektüre, geschmückt mit einigen schönen Wörtern, die so heutzutage wohl niemand mehr benutzt. Eine Reise in die Vergangenheit und vielleicht auch mal ein kritischer Blick auf die Wende und was es den "Ossis" denn wirklich so alles gebracht hat. Aber wie gesagt, es sollte eine Gewisse Vorbildung zur DDR vorhanden sein und wenn ich sage Vorbildung, dann meine ich auch Bildung und nicht Vorurteile. Deswegen finde ich, ist das Buch nur unter bestimmten Voraussetzungen lesenswert.
Wer es also in der Bibliothek entdeckt, oder auf einen Trödelmarkt, kann es sich gerne ausleihen oder kaufen, wenn er denn Wissen über das Leben in der DDR hat, ansonsten lieber nicht. |
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Oldies ;-) : Franz Kafka: Amerika
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| Geschrieben von Seldon am 21.07.2009 17:30 (695 x gelesen) |
 Der 16-jährige Karl Roßmann wird von seinen Eltern nach Amerika "verbannt", weil er (ungewollt) die Nacht mit einem Dienstmädchen verbrachte. Er ist dadurch gezwungen, sein Studium als Ingenieur aufzugeben und sieht sich den Herausforderungen eines ihm völlig unbekannten Landes gegenüber.
Seine nun folgende Odyssee wird von zahlreichen unglücklichen Zufällen begleitet. Gleich bei der Ankunft im Hafen von New York vergisst er seinen Regenschirm im Bauch des Schiffes. Bei der Suche trifft er auf einen Heizer, der erzählt, wie er von seinem Vorgesetzten schlecht behandelt und um seinen Lohn betrogen wird. Der aufrichtige Karl versucht, dem Heizer zu helfen, was allerdings am fehlenden Feingefühl des einfachen Mannes scheitert. Allerdings trifft Karl auf der Brücke seinen Onkel, der ihn bei sich aufnimmt.
Beim Onkel lernt er Englisch und das Klavierspiel sowie die High Society kennen. Als er allerdings ein Gebot des Onkels übertritt, verstößt dieser ihn prompt und auch noch per Bote. Also begibt sich Karl auf Wanderschaft...
Fazit: Kafkas Roman "Amerika" ist wie so viele seiner Werke leider unvollkommen überliefert. Es gibt gegen Ende einen ziemlichen Sprung, weil einige Kapitel im Mittelteil fehlen, die wohl entweder nicht im Nachlass Kafkas aufgefunden wurden oder die dieser vollständig im Kopf entworfen hat und nicht niederschrieb. Das letzte Kapitel endet damit, dass Karl bei einem kafkaesken Naturzirkus, der das hundertfache Personal für die Personalsuche aufwendet, als letzendlich aufgenommen werden, vorstellig wird.
Der Roman beinhaltet keine großen Spannung, bietet aber Raum für Interpretationen. Der Schriftsteller Kurt Tucholsky schrieb über das Buch: "Hier ist der ganz seltene Fall, daß jemand das Leben nicht versteht, und recht hat". Nach der Lektüre kann man mit Karl nur Mitgefühl empfinden, dem seine Umgebung häufig grundlos ignorant gegenübertritt. |
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Oldies ;-) : Irrungen Wirrungen von Theodor Fontane
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| Geschrieben von Teufel100 am 28.02.2009 14:50 (994 x gelesen) |
 Irrungen Wirrungen von Theodor Fontane. Ein Buch welches bereits 1888 bei Steffens erschienen ist und heute gern als Schulliteratur herhalten muss.
In Irrungen Wirrungen geht es um eine Liebesgeschichte zwischen zwei verschiedenen Ständen. Ein Baron und ein Mädel aus einen ärmeren Stand. Der Baron Botho von Rienäcker rettet die junge Lene Nimptsch vor dem Kentern und entdeckt gleichzeitig seine aufrichtige Liebe zu ihr. Auch Lene verliebt sich in den Baron, weiß aber, dass es nur für ein paar glückliche Wochen und Monate reichen wird, bevor dem Baron seine Standespflichten wieder einholen würden.
Theodor Fontane beschreibt in seinen Buch viele Kleinigkeiten so das man sich in die Szenerie eigentlich gar nicht mehr groß hineindenken muss, sondern das Bild auf sich hinzukommen lassen kann. Das er so schreibt ist aber nicht verwunderlich, ist er doch ein Anhänger des Realismus und diese haben sich ja dazu bekannt die Wahrheit wieder zu geben. Natürlich nicht nur so, wie man sie sieht, sondern mit all den Facetten die man nicht sieht. Die Wahrheit erfährt eine Leuderung, eine Bearbeitung durch den Künstler. Und so passiert es halt auch, dass ein Buch, dessen Geschichte schon auf 30-40 Seiten erzählt sein könnte, 204 Seiten hat, jedenfalls in der Ausgabe, welche ich habe.
Aber es ist nicht so, dass das Buch dadurch nun langweiliger ist oder man sich zwingen muss es zu lesen. Ganz im Gegenteil, es animiert weiter zu lesen, die ganzen Facetten aufzunehmen und so die Hauptpersonen besonders gut kennen zu lernen.
Sehr viel mehr kann man über das Buch auch gar nicht schreiben, denn wie gesagt, von der Geschichte her hätte das Buch auch mit 30 Seiten auskommen können und wenn ich mehr erzähle, kennt man schon die ganze Geschichte und dann ist es halt so ziemlich langweilig ein Buch doch noch zu lesen. |
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Oldies ;-) : Die Physiker von Friedrich Dürrenmatt
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| Geschrieben von Teufel100 am 19.05.2008 13:03 (2402 x gelesen) |
 Im Buch "Die Physiker" von Friedrich Dürrenmatt geht es um drei Physiker die in einem Irrenanstalt sitzen, da diese sich für andere Physiker halten. Aber beginnen wir erst einmal ganz von vorne.
Das Buch "Die Physiker" ist eigentlich ein Theaterstück, um genau zu sein eine Komödie in zwei Akten. Dürrenmatt hält sich genau an die Vorgaben des aristotelischen Theaters was die Einheit des Ortes, der Zeit und Handlung betrifft, allerdings hält er sich nicht an die Vorgabe dass das Stück aus vier Akten bestehen müsste. "Die Physiker" entstanden im Jahre 1961 und wurden am 20.02.1962 Uraufgeführt. Das Theaterstück wurde zu einem Welterfolg.
Das Buch wurde erst nach der Uraufführung niedergeschrieben und enthält deswegen auch Regieanweisungen.
Die Handlung beginnt mit einer kurzen Erläuterung über den Ort wo das Stück spielt und dessen Umgebung, welche aber keinen weiteren Einfluss auf die Geschichte hat und von daher zu vernachlässigen ist. Der Ort der Handlung ist ein Salon einer alten, verlotterten aber bequemen Villa, welche Teil eines Irrenhauses ist. Diesen Salon verlassen wir das ganze Stück über nicht und hier spielt sich auch alles ab was für uns für Interesse ist.
Mit den ersten Akt steigen wir in einer Szene ein, wo gerade eine Leiche untersucht wird und der Inspektor Voß sich mit der Oberschwester Marta Boll unterhält. Der Inspektor würde gerne mit dem Täter reden, darf dies allerdings nicht, da es Ärztlich nicht zu vertreten ist, auch mit der Chefärztin kann er nicht reden, da diese gerade mit dem Täter zusammen Musik macht. Der Täter heißt Ernst Heinrich Ernesti, hält sich aber für Einstein, und spielt gerade Geige, wozu ihn die Chefärztin begleitet. Inspektor Voß entschließt sich zu warten und kommt mit Herbert Georg Beutler ins Gespräch, welcher sich für Newton hält. Dieser erzählt ihn im Gespräch das er eigentlich gar nicht Newton sei, sonder Einstein.
Im weiteren Verlauf des ersten Aktes kommt dann noch die Ex-Frau von Johann Wilhelm Möbius mit ins Spiel, welche aber nur eine kurze Rolle in der ganzen Komödie einnimmt. Sie hat nämlich wieder geheiratet und ist nun mit ihren drei Kindern und dem neuen Ehemann nur vorbei gekommen um sich zu verabschieden. Dies tut sie dann auch und um den Abschied etwas erträglicher zu machen spielt Möbius den verrückten und verjagt seine Familie, damit diese ohne Reue ein neues Leben anfangen können.
Nun kommt die Krankenschwester Monika Stettler ins Spiel, die Möbius gesteht das sie ihn liebt und das sie weiß das er nicht verrückt sei. Sie fordert Möbius auf mit ihr weg zugehen. Dieser möchte aber nicht.....
Monika Stettler wird am ende des ersten Aktes zum dritten Mordopfer.....
Der zweite Akt beginnt wie der erste, wieder ist die Polizei im Haus und wieder wird eine Leiche untersucht und zwar die von Monika Stettler. Weiterhin stellt sich heraus das zwei der drei Physiker Spione sind die den dritten Physiker auf ihre Seite bringen wollen, da dieser über soviel Wissen verfüge das man die Weltherrschaft damit erringen könnte. Zum Schluss kommt es zu einer sehr überraschenden Wendung.......
Ich könnte noch mehr über den Inhalt schreiben, dann würde es sich aber wahrscheinlich nicht mehr lohnen das Stück noch zu lesen.
Die Geschichte die hier wiedergegeben wird ist Interessant und weiß auch zum Schluss noch zu überraschen, von daher kann man eigentlich nur empfehlen das Buch zu lesen.
(Sven Buchien am 19.05.2008 --> Schulvortrag) |
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Oldies ;-) : Frühlingserwachen von Frank Wedekind
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| Geschrieben von Teufel100 am 11.03.2008 09:35 (3028 x gelesen) |
Nun ist es wieder mal soweit das ich für die Schule ein Buch gelesen habe. Diesmal war es Frühlingserwachen von Frank Wedekind. Und wie es Bücher die man für die Schule lesen soll nun mal so an sich haben, war es nicht wirklich das, was ich mir unter einen Buch vorstelle welches ich gerne lese.
Nun aber erst mal schnell ein wenig was zum Autor. Am 24 . Juli 1864 wurde Benjamin Franklin (Frank) Wedekind in Hannover geboren. Er war das zweite von sechs Kindern welches der Arzt Dr.Friedrich Willhelm Wedekind und die Schauspielerin und Sängerin Emilie Wedekind, geb. Kammerer, zur Welt gebracht haben. Im Jahre 1872 ist die Familie dann in die Schweiz übergesiedelt wo Wedekind auf dem Schloss Lenzburg aufgewachsen ist. Dort besuchte er auch die Gemeindeknabenschule. Eigentlich soll er, auf Wunsch seines Vaters, Jura studieren, wird aber Schriftsteller und hat uns eben diese Wunderbare Schullektüre "Frühlingserwachen" hinterlassen.
Zum Buch:
Das Buch Frühlingserwachen ist eigentlich ein Theaterstück, welches aber in den ersten Jahren nach der Erscheinung nicht aufgeführt werden durfte Erst 15 Jahre nach dem erscheinen dieser Geschichte wurde das Stück Uraufgeführt und dieses auch nur in einer zensierten Form.
Warum das Stück erst Verboten und dann zensiert wurde? Nun im Buch Frühlingserwachen geht es um Jugendliche, bzw. Kinder welche langsam aber sicher in die Pubertät kommen und sich darüber auch Unterhalten. Es gibt keine geschilderten Liebesszenen im Buch oder sonst irgendwas, aber schon die Erwähnungen und Andeutungen der Sexualität waren früher nicht erwünscht und schon gar nicht unter Jugendlichen. Ein zweiter Punkt der der Zensur unterworfen wurde waren die Namen der Lehrer. Die Namen Affenschmalz, Knüppeldick, Hungergurt, Knochenbruch, Zungenschlag und Fliegentod waren dann doch ein wenig viel für die damalige Gesellschaft.
Worum geht es nun aber im Buch? Nun wie schon gesagt geht es darum, dass die Jugendlichen, welche die Hauptrolle einnehmen, ihre Sexualität entdecken, aber nicht wissen wie sie damit umgehen sollen. Dies ist vor allen so, weil die Eltern ihre Kinder nicht aufklären wollten und einige noch ernsthaft daran glaubten das die Kinder vom Storch gebracht werden. Garniert wird das ganze mit einen Selbstmord aus Ehrfurcht vor den Eltern, einer Vergewaltigung, einer missglückten Abtreibung und einen Sündenbock der für alles die Schuld bekommt.
Alles im einen gibt das Buch wohl sehr viel von dem wieder, wie es in der damaligen Zeit wohl abgelaufen ist. In der Schule gab es die Prügelstrafe, zu Hause ebenfalls und die Kinder wurden so lange wie möglich von der Sexualität ferngehalten und Aufklärung fand so gut wie nie statt.
Eine Interessante Schullektüre, privat würde ich es aber wahrscheinlich nicht lesen....
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Oldies ;-) : Der kleine Prinz von von Antoine de Saint-Exupery
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| Geschrieben von Teufel100 am 10.09.2006 11:50 (2396 x gelesen) |
 Nicht viele Bücher haben es geschafft so berühmt zu werden, wie es der kleine Prinz geworden ist. Das Buch ist in über 150 Sprachen übersetzt wurden und hat Weltweit Kinder und Erwachsene ans lesen gefesselt. Der kleine Prinz ist 1943 in Frankreich das erste mal veröffentlicht wurden und wurde 1950 das erste mal in die deutsche Sprache übersetzt.
Einfach zu behaupten, dass es sich beim Kleinen Prinzen um ein reines Kinderbuch handelt, wäre wohl total falsch. Es ist sicher ein modernes Märchen, aber es ist nicht so geschrieben, dass es für Kinder interessant ist. Viel zu tief sind die Botschaften in den Text eingebaut und viel zu wenig Spannung bringt das Buch mit, so dass man einen Kind wohl eher das Lesen abgewöhnen würde mit diesem Buch, als das es ihn wirklich Spaß macht. Das Buch sollte man wohl erst mit 13-14 Jahren lesen um dann auch wirklich etwas davon zu haben.
Aber worum geht es eigentlich im Buch ? Es geht um einen Piloten der in der Wüste abstürzt und um einen kleinen Jungen, der dann aufeinmal in der Wüste auftaucht und den Piloten lauter Fragen stellt, ihn aber auch viele Informationen und Erfahrungen wiedergibt, die er in den letzten Monaten gesammelt hat. Der kleine Prinz stammt natürlich von einen anderen Planeten und ist von diesen aufgebrochen um auf seiner Reise neue Freunde zu finden und neue Erfahrungen zu sammeln. Er Reist über viele kleine Planeten, die, wie sein eigener Planet, nur einen Einwohner haben, bis er dann von einen Menschen die Information bekommt, dass er doch einmal auf die Erde reisen soll, was er dann auch wirklich tut. Auf der Erde lernt er dann eine ganze Menge und bleibt dann hier, bis er sich dann wieder auf den Heimweg zu seinen Planeten macht ....
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