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Romane : Die Geliebte des Gelatiere von Daniel Zahno
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| Geschrieben von Teufel100 am 08.06.2010 14:00 (323 x gelesen) |
"Die Geliebte des Galatiere" von Daniel Zahno. Ein Buch das ich unbedingt lesen wollte, aber ein wenig enttäuscht bin ich doch.
Die Story
Im Buch erzählt uns ein Mann seine Geschichte. Er erzählt uns wie er aufgewachsen ist, wie er zu seinem Beruf des Galatiere kommt und wie er seine große Liebe findet und diese am Ende wieder verliert. Es geht um die Lehre, um das suchen nach etwas was fehlt. Die Geschichte spielt zum größten Teil in Venedig. Hier wird der Ich-Erzähler der Geschichte geboren, hier geht er zur Schule und hier wird er erwachsen. Ebenfalls in Venedig studiert er, lernt seinen Beruf und baut später seine Eisdiele auf. Doch das ist nicht alles in seinem Leben, ihm fehlt ein Mädchen, welches er als Kind kennen gelernt hatte und welches dann wieder zurück in die USA gegangen ist.
Mehr darf man nicht mehr erzählen, sonst lohnt es sich nicht mehr das Buch zu lesen.
Fazit
Wenn ich jetzt auf das Buch zurück schaue, muss ich sagen, dass die eigentliche Geschichte auch auf 50 bis 80 Seiten hätte beschränken können. 194 Seiten sind für diese Geschichte einfach zu viel und viele Dinge hätte man sich auch sparen können. Deswegen wird das Buch in der Zwischenzeit, bis es dann zum großen Finale kommt, auch ziemlich langweilig. Ich musste es mehrere Tage aus der Hand legen, bevor ich mich wieder zum lesen überreden konnte. Ich würde das Buch deswegen nicht wirklich weiter empfehlen, aber wer auf Liebesgeschichten steht, der kann es sich gerne einmal anschauen. |
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Romane : Einfach losfahren von Fabio Volo
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| Geschrieben von Teufel100 am 19.02.2010 22:20 (701 x gelesen) |
Bei Karla habe ich das Buch "Einfach losfahren" von Fabio Volo gewonnen. Ich habe es jetzt endlich fertig gelesen und hier kommt nun meine Rezension dazu.....
Der Autor
Fabio Volo wurde 1972 in Brescia in der Lombardei geboren. Er ist Autor, Filmschauspieler und Moderator. Er ist auf der ganzen Welt zu Hause und lebt in Rom, Mailand, New York und Paris.
Die Geschichte
Im Buch geht es um einen Mann der erst noch lernen muss wirklich zu leben. Dabei hilft ihn sein Freund, mit dem er aufgewachsen ist und mit dem er über lange Zeit die selben Dinge erlebt hat. Das ging solange gut, bis sein Freund dieses Leben satt war und etwas neues erleben, sein Leben ausleben wollte. Michele, der Mann um den es im Buch geht, konnte seinen Freund Federico zuerst nicht verstehen, aber nach einiger Zeit versteht Michele, dass das Leben, welches Federico gewählt hat, einiges mehr zu bieten hatte, als sein eigenes. Der Aufbruch in sein eigenes Leben brachte ihn, neben vielen neuen Erfahrungen, auch die Fähigkeit eine Frau wirklich zu lieben und so begleitet man Michele auf eben diesen Weg durch sein Leben, erfährt eine Menge über seine Kindheit und sein bisheriges Leben und bekommt einige schöne Vergleiche, bzw. Metaphern rund um das Leben mit.
Meine Meinung
Es gibt wirklich viele schöne Ansätze im Buch und man kann einiges lernen, weswegen ich das Buch auch als Lesenswert einstufe und ihn die volle Punktzahl geben würde, aber es ist an vielen Stellen auch ziemlich oberflächlich, gerade so, als ob er das Geheimnis wie man wirklich leben sollte, für sich behalten möchte. Wir begleiten Michele auf seine Wanderung durch die Vergangenheit, welche die Gegenwart erst möglich gemacht haben, aber dann bleibt er mit seinen Umbrüchen im Leben doch zu oberflächlich. Wir bekommen nicht wirklich mit, was sich in seinem inneren alles verändert. Es ist ein Buch wo ich mir wirklich gewünscht hätte, dass es noch einige Seiten mehr hat, einfach um Michele viel besser kennen zu lernen, ihn auf seinem Weg besser zu folgen... |
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Romane : Ruhm von Daniel Kehlmann
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| Geschrieben von Teufel100 am 28.01.2010 23:54 (427 x gelesen) |
Ruhm von Daniel Kehlmann ist mal ein anderer Ansatz von Buch, jedenfalls für mich als Leser. Aber kommen wir erst mal kurz zum Autor. (Das Buch habe ich übrigens von Karla von der Buchkolumne bekommen.
Autor
Daniel Kehlmann wurde 1975 in München geboren. Inzwischen lebt er in Berlin und in Wien. In der Zeit von 1975 bis heute hat er schon folgende Bücher veröffentlicht.
-Beerholms Vorstellung -Unter der Sonne -Mahlers Zeit -Der fernste Ort. -Ich und Kaminski -Die Vermessung der Welt. -Wo ist Carlos Montufar? -Diese sehr ernsten Scherze
Und natürlich Ruhm, womit wir auch schon zum Werk selber kommen.
Die Geschichte
In Ruhm gibt es nicht nur 1. Geschichte, sondern Neun Kurzgeschichten die man alle für sich alleine Lesen kann. In einer Geschichte erfährt man von einer Person der sich ein neues Handy kauft und hier ein paar Überraschungen erlebt, in der anderen erfährt eine alte Frau das sie unheilbar Krank ist und beschließt in der Schweiz zu sterben. Dann gibt es einen Fremdgeher, einen Autor auf Reisen, einen Filmstar der plötzlich keiner mehr ist und noch ein zwei andere Personen. Alle Geschichten sind in sich abgeschlossen und könnten einzeln gelesen werden, die Reihenfolge ist egal. Man könnte mit der letzten Anfangen, in der Mitte oder erst die geraden und dann die Ungeraden lesen, wäre kein Problem. Und doch sind alle Geschichten miteinander verbunden. Man kann in der einen lesen und findet in der anderen heraus wie es dazu gekommen ist, lernt verschiedene Schicksale kennen, die aber doch irgendwie miteinander verbunden sind und lernt von Kurzgeschichte zu Kurzgeschichte immer mehr über die Welt um die es im Buch geht.
Fazit
Wie oben schon erwähnt ist es für mich ein ziemlich neuer Ansatz, den es sicher schon gegeben hat, aber den ich noch nicht kannte und deswegen war es so interessant das Buch zu lesen. Nicht unbedingt weil die einzelnen Kurzgeschichten so gut sind, sondern weil sich hier eine Welt aufbaut aus den Kurzgeschichten. Alle sind sie für sich alleine abgeschlossen und greifen doch ineinander. Man lernt in der einen Kurzgeschichte wie es zu der anderen Kurzgeschichte kommen konnte. Kann sich die Zufälle anschauen die eine andere Kurzgeschichte möglich machen und merkt am Ende das alles irgendwie zusammengehört, obwohl alles eine andere Szene wiedergibt. Deswegen hat es Spaß gemacht zu lesen, auch wenn mir nicht jede einzelne Kurzgeschichte gefallen hat.
Ob man es lesen sollte? Das kann ich für dieses Buch jetzt nicht unbedingt sagen, dass muss jeder bei diesen Buch für sich entscheiden.
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Romane : Ein Makelloser Tod von P.D.James
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| Geschrieben von Teufel100 am 21.01.2010 13:10 (454 x gelesen) |
Das Buch "Ein Makelloser Tod" von Phyllis Dorothy James ist im Jahre 2008 in der Originalfassung und 2009 in der deutschen Fassung erschienen. Es hat 552 Seiten, welche in 5 Bücher unterteilt sind (so werden die großen Kapitel im Buch genannt)
Die Autorin:
Phyllis Dorothy James würde 1920 in Oxford geboren. Bis 1962 war sie in der Krankenhausverwaltung und in der Kriminalabteilung des Innenministeriums tätig. Seit 1962 widmet sie sich nun ganz der Schriftstellerei und "Ein Makelloser Tod" ist ihr 18.Roman.
Die Story:
Rhoda Gradwyn ist eine investigative Journalistin. Sie hat viele Dinge aufgedeckt, ist dabei aber immer fair geblieben und hat nur sorgfältig Ermittelte Fakten verwendet. Wir lernen Rhoda am Anfang des Romans kennen und erfahren, dass sie sich eine Narbe entfernen lassen möchte, welche sie seit ihrer Kindheit hat. Für diese Operation hat sie sich den Arzt George Chandler-Powell ausgesucht, der neben seiner Tätigkeit im Londoner Krankenhaus, auch eine Privatklinik betreibt, in welcher Rhoda sich einliefern lässt. Was Rhoda damals noch nicht weiß ist, dass sie in dieser Privatklinik ermordet wird. Alle stehen vor einen Rätzel warum sie umgebracht wurde und wer es gemacht hat und auch die ermittelnden Polizisten können sich erst keinen Reim auf die ganze Geschichte machen. Bis ein weiterer Mord geschieht....
Fazit:
In der Geschichte übernimmt Commander Adam Dalgiesh die Ermittlungen. Er ist der Leiter eines Spezialteams. Er und sein Team übernehmen die Ermittlungen, fischen aber ziemlich lange im Dunkeln. Wer der wirkliche Mörder ist, wird einen erst ziemlich spät klar und auch das wahre Motiv wird erst ziemlich spät offenbart. Aber mit 552 Seiten ist das Buch ein wenig zu lang geworden. Die Personen werden ausführlich beschrieben, manchmal gehen ganze Kapitel im Buch dafür drauf. Man erfährt viel über die Personen, viele Dinge die nicht zum Fall gehören, die einfach mit in den Roman eingebracht wurden sind. Aus diesen Grund habe ich mich auch ein wenig durch das Buch gekämpft, da es ziemlich lange gebraucht hat um wirklich spannend zu werden. Man erfährt zwar schon am Anfang das Rhoda bald ermordet werden wird, aber dieser Mord lässt dann auch über 100 Seiten auf sich warten. Im großen und ganzen kann man aber schon sagen, dass dieses Buch gelungen ist, auch wenn man ab und zu gedenkt es in die Ecke zu werfen Literatur also für echte Krimifans die sich auch mal durchbeißen können.... |
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Romane : Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins von Milan Kundera
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| Geschrieben von Teufel100 am 28.11.2009 00:35 (402 x gelesen) |
Das Buch "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" von Milan Kundera gibt die Liebes- und Lebensgeschichte von 4 Personen wieder. Zum einen sind da Tomas und Teresa, welche durch verschiedene Zufälle ein Paar werden. Nachdem sich die beiden durch Zufall in einer kleinen Stadt kennen gelernt haben, steht Teresa eines Tages vor seiner Tür in Prag. Dort liebt er Sie und wenn sie nach dem Liebesakt nicht krank geworden wäre, hätte er sie wahrscheinlich gleich wieder weggeschickt. So aber behält er Sie bei sich und sie kommen zusammen. Aber Tomas ist nicht treu, er trennt die Liebe und den Sex voneinander und deswegen hat er noch eine Geliebte Namens Sabina, welche die dritte Person ist um die es im Buch geht. In der weiteren Geschichte lernt Sabina dann Franz kennen, die vierte Hauptperson.
Im Buch kann man dann die Geschichte dieser vier Personen verfolgen. Tomas und Teresa leben im Kommunistischen Teil Europas, Sabina später im kapitalistischen und demokratischen Teil, wo auch Franz lebt. Teresa, Tomas und Sabina kommen aus Tschechin, von wo sie alle flüchten, nachdem die Russen einmarschiert sind, wohin aber zuerst Teresa und dann Tomas zurück kehren.
So mehr möchte ich Inhalt nicht verraten, sonst lohnt es sich ja nicht mehr das Buch zu lesen
Was aber auch noch interessant ist, ist die Tatsache das der Autor des Buches sich hier und da in die Geschichte einklinkt und verschiedene Fragen stellt, oder Situationen analysiert. Außerdem gibt er uns so manche Hintergrundinformationen über die Protagonisten und lässt uns an ihren Gedankengängen teilhaben. Er sagt aber auch, dass diese Protagonisten von ihn erschaffen wurden und ohne ihn gar nicht existieren würden.
Das ganze zieht sich auf 300 Seiten dahin und lässt einen Teilweise ermüden. Aber doch hat das Buch etwas, was zum weiter lesen einlädt und es deswegen so interessant macht. Aber es fordert auf zum Mitdenken und man muss sich in den Zeit- und Handlungssprüngen erst einmal zurecht finden. Also eine kleine Herausforderung sozusagen. 
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Romane : Eine kurze Geschichte vom Glück von Thommie Bayer
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| Geschrieben von Teufel100 am 18.08.2009 21:41 (481 x gelesen) |
Stell dir vor du kämpfst gerade mit deinen Kopfschmerzen und überlegst wie du sie loswerden könntest und ob du eine Tablette nehmen solltest. Plötzlich klingelt das Telefon und du gehst ran, in der Erwartung das es deine Frau ist die dich anruft. Aber anstatt deiner Frau ist die Lottogesellschaft am Telefon und erklärt dir, dass du über 6 Millionen Euro im Lotto gewonnen hast. Genau das passiert Robert Allmann in diesem Buch. Völlig fertig, im positiven Sinne nimmt er diese Nachricht auf und überlegt sich was er nun wo er reich ist machen sollte. Ziemlich viele Gedanken gehen ihn durch den Kopf. Aber als erstes will er es seiner Frau sagen. Für diesen Zweck kauft er Lebensmittel ein, bereitet ein Abendessen vor und wartet auf seine Frau. Als diese dann kommt erwähnt er Beiläufig das er einen Job auf einen Kreuzfahrtschiff abgesagt hat, worauf zwischen seiner Frau und ihm ein Streit entsteht. So erfährt diese nichts von dem Gewinn und Robert möchte ihr Zeit geben sich zu beruhigen. Doch das was in den nächsten Wochen auf ihn zukommt, dass kann er natürlich noch nicht wissen.
Rasant baut man eine Beziehung zum Protagonisten auf und verliert sich schnell in seiner Gedankenwelt. Den Rückblicken in seine Vergangenheit, in die Zeit wo er seine Frau kennen gelernt hat, wo er aufgehört hat Musik zu machen. Aber seine Gedanken führen uns auch durch die Gegenwart, durch seine Ängste jetzt nach dem Lottogewinn, seine Gefühle und seine Pläne für die Zukunft. So plant er mit seiner Frau ins Ausland zu gehen, ihr die Reisen zu ermöglichen, die sie sich schon immer geplant hat. Er möchte auch wieder mit der Musik anfangen und sein Leben jetzt geordneter Leben.
Ein wirklich schönes Buch was uns durch die Gedanken eines Menschen führt der gerade sehr viel Geld gewonnen hat, aber der im selben Moment auch eine ganze Menge verliert.
Das Buch hat 215 Seiten und ist bei Piper im Jahre 2007 erschienen.
 
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Romane : Sakrileg - von Dan Brown
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| Geschrieben von Pizzalover am 02.07.2009 18:43 (454 x gelesen) |
 Robert Langdon, Symbologe aus Harvard, befindet sich aus beruflichen Gründen in Paris, als er einen merkwürdigen Anruf erhält: Der Museumsdirektor des Louvre wurde mitten in der Nacht vor dem Gemälde der Mona Lisa ermordet aufgefunden. Langdon begibt sich zum Tatort und erkennt schon bald, dass der Tote durch eine Reihe von versteckten Hinweisen auf die Werke Leonardo da Vincis aufmerksam machen wollte - Hinweise, die seinen gewaltsamen Tod erklären und auf eine finstere Verschwörung deuten. Bei seiner Suche nach den Hintergründen der Tat wird Robert Langdon von Sophie Neveu unterstützt, einer Kryptologin der Pariser Polizei und Enkeltochter des ermordeten Museumdirektors. Von ihr erfährt er auch, dass der Direktor der Sions-Bruderschaft angehörte - einer Bruderschaft, die seit Jahrhunderten ein dunkles Geheimnis wahrt.
Atemberaubend geschrieben, von der ersten, bis zur letzten Seite. |
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Romane : Blutmale von Tess Gerritson
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| Geschrieben von Teufel100 am 28.06.2009 15:42 (441 x gelesen) |
 Zitat: Und wenn tausend Jahre vollendet sind, wird Satan los werden aus seinem Gefängnis
Diesmal hat es die Pathologin Maura Isles und Detective Jane Rizzoli mit mythischen Wesen zu tun und mit einer Organisation, welche sich zur Aufgabe gemacht hat diese zu Jagen und sie zu stoppen.
Am Anfang des Buches sind wir wieder ein paar Jahre in der Vergangenheit, besser gesagt 12 Jahre vor der eigentlichen Handlung. Hier lernen wir auf einer Beerdigung zwei der wichtigsten Personen des Romans kennen. Auf der einen Seite ist der Junge, der gerade seine Eltern verloren hat. Er ist 15 und wird nun den Sommer bei seinem Onkel und seiner Familie verbringen. Zu dieser Familie gehört auch Lily, die Tochter von dem Onkel.
Dann machen wir einen Zeitsprung, zwölf Jahre sind vergangen, es ist Weihnachten und Maura und Jane befinden sich an einen Tatort. Eine Junge Frau wurde brutal ermordet, ihr wurde eine Hand abgetrennt und auch der Kopf war nicht dort wo er hingehörte. Den beiden bietet sich ein schreckliches Bild und es bleibt die Frage, wer ist zu so einer Tat in der Lage? Als sie dann auch noch die Wahlwiederholung des Telefons drücken und eine alte Bekannte in den Fall mit hineinschlittert wird es noch interessanter.
Als sich dann noch eine Organisation für diesen Fall interessiert, die für Jane nicht greifbar ist, weil sie keine Informationen über sie bekommt, wird das ganze für sie noch interessante und sie will den Fall lösen, so schnell wie möglich.
Wieder ist Tess Gerritsen ein spannendes Buch gelungen und so schnell wird es wohl niemand aus der Hand legen, wenn man erst einmal angefangen hat es zu lesen. Wichtig ist auch, dass man nicht nur auf den Fall versteift bleibt, sondern auch viele Details aus den Privatleben von Jane und Maura erhält. So werden die beiden einen immer Sympatischer.
Ein Buch das man absolut empfehlen kann.
Die Taschenbuch Ausgabe die ich habe hat 410 Seiten plus 3 Seiten Nachwort und Danksagung. Es kostet 9,95 Euro und ist beim Limes Verlag erschienen. Hier kommt ihr zur Webseite der Autorin ---> http://www.tess-gerritsen.de/buecher_rizzoli.php
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Romane : Die Känguru-Chroniken von Marc-Uwe Kling
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| Geschrieben von Teufel100 am 22.04.2009 17:43 (703 x gelesen) |
Ein Känguru als Nachbarn zu haben ist mit Sicherheit keine Alltäglichkeit, darüber aber auch noch ein Buch zu schreiben, dass muss einen erst einmal einfallen.
Marc-Uwe Kling hat dieses in seinen Buch "Die Känguru-Chroniken" gemacht.
Zur Story:
Der Protagonist lebt in seiner Wohnung und ist Kleinkünstler (wobei Kleinkünstler ein Wort ist, was ihn eher abschreckt). Eines Tages sieht in die Wohnung neben ihn ein neuer Nachbar ein. Bei diesem Nachbar handelt es sich rein zufällig um ein Känguru und dieses klingelt kurz nach seinem Einzug bei den oben erwähnten Protagonisten um ihn zu fragen ob er Eier für Eierkuchen hat. Denn das Känguru möchte Eierkuchen machen, aber leider fehlen ihn nicht nur die Eier, sondern auch der ganze Rest, bis hin zu einer Pfanne und einem Herd. Irgendwann entscheidet sich das Känguru bei seinem Nachbarn einzuziehen und dort zu leben.
Das Känguru ist auch noch Kommunist und total Gewaltbereit und so liest man in viel vom Prügeln und so. Hinzu kommt das dieses Beuteltier gegen das Kapitalistische System ist und gegen alles und jeden Rebelliert . So entsteht ein Duo, welches in viele Unmögliche Situationen reinschlittert....
Jedes Kapitel im Buch ist eine Abgeschlossene kurze Geschichte, welchen man eine Gewisse Komik nicht absprechen kann. Allerdings ist es doch ziemlich Vorurteils-Beladen und das Gewaltbereite Linke Känguru kann einen mit seinen Macken schon mal auf die nerven gehen.
Es handelt sich um ein kurzweiliges Buch, welches man nicht unbedingt lesen muss und schon gar nicht lesen sollte, wenn man auf anspruchsvolle Literatur steht, denn Anspruch an irgendetwas hat dieses Buch nicht wirklich. Ich habe es gelesen, ich habe gelacht, manchmal auch nachgedacht, aber im großen und ganzen habe ich aus dem Buch nicht wirklich etwas mitnehmen können. |
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Romane : Schwesternmord von Tess Gerritsen
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| Geschrieben von Teufel100 am 26.12.2008 11:07 (532 x gelesen) |
 "Bedenke jeden Morgen, dass du vielleicht den Tag nicht überleben wirst, Und jeden Abend, dass du vielleicht die Nacht nicht überleben wirst."
So beginnt der Roman "Schwesternmord" von Tess Gerritsen. Wer schon andere Bücher von Tess Gerritsen kennt, der kennt sicher auch schon Maura Isles, eine Gerichtsmedizinerin die in Boston im Gerichtsmedizinischen Institut arbeitet.
Am Anfang der Geschichte befindet sich Maura in Paris, wo sie auf einen Kongress teilgenommen hatte. Als sie zurück kehrt findet sie vor ihrem Haus eine Menge Polizisten, die alle sehr ungläubig schauen, als sie Maura auf ihr Haus zukommen sehen. Maura weiß natürlich nicht was los ist und als Detective Jane Rizzoli sie sieht, denkt diese, dass sie einem Geist gegenüber steht. Was nicht verwunderlich ist, denn in einem Auto vor ihrem Haus sitzt eine Frau, welche Ermordet wurden ist und genauso aussieht wie Maura.
Bei der Toten handelt es sich um Mauras Zwilliingsschwester, die sie allerdings nicht kannte, da beide nach ihrer Geburt von unterschiedlichen Eltern adoptiert wurden waren. Für Maura beginnt eine Reise in ihre Vergangenheit, zu ihren Wurzeln. Sie sieht die Chance gekommen, ihre wirklichen Eltern zu finden und sie kennen zu lernen. Doch was sie findet, dass gefällt ihr überhaupt nicht. Rizzoli und Sie decken eine grausame Verbrechensserie auf, die man sich so nicht vorstellen mag. Aber sind die Mörder auch verantwortlich für den Tot von Mauras Schwester, die sie nie kennen lernen dürfte? Und was haben diese Personen mit Maura zu tun?
Etwa zur gleichen Zeit wird eine Schwangere Frau entführt. Diese denkt, dass der Entführer Lösegeld für sie fordern möchte. Allerdings ist ihr Mann nicht wirklich wohlhabend und es kommen auch Zweifel in ihr auf, ob ihr Mann das Lösegeld wirklich zahlen würde? Bleibt die Frage, ob der Entführer überhaupt hinter Lösegeld her ist, oder ob er nicht eher an etwas anderem interessiert ist.
Wie schon im ersten Buch, welches ich von Tess Gerritsen gelesen habe, schafft sie es auch in diesem wieder, zwei Handlungen nebenher zu Entwickeln und diese zum Schluss zu einer zusammen zu führen. Auch gelingt es ihr, die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten, da man erst kurz vor Schluss erahnen kann, wer der wirkliche Mörder von Mauras Schwester ist. Auch die Familienkonstellation bleibt bis kurz vorm Schluss unklar....
Über 400 Seiten Spannung! 400 Seiten, die man erst aus der Hand legen möchte, nachdem man den Schluss kennt. Tess Gerritsen ist es wieder gelungen einen Thriller zu schreiben der überzeugt und zum lesen animiert.
An dieser Stelle schreibe ich jetzt meistens, dass man das Buch unbedingt lesen muss, wenn man an guten Krimis, bzw. guten Thrillern interessiert ist. Aber heute möchte ich dazu aufrufen, in den Kommentaren eure Meinung über das Buch oder über Tess Gerritsen zu hinterlassen.
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Romane : Mieses Karma von David Safier
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| Geschrieben von Teufel100 am 14.11.2008 03:33 (888 x gelesen) |
Nun habe ich ihn also auch gelesen, den Bestseller von David Safier. Jedenfalls steht das so auf dem Cover vom Buch!
Die Story von "Mieses Karma" ist schnell erzählt. Eine Frau führt ein schlechtes leben, stirbt unerwartet, wird wieder geboren, aber nicht als Mensch, sondern als Tier, versucht nun so viel gutes Karma zu sammeln, damit sie ins Nirwana kommt. Oder damit sie als Mensch wieder geboren wird! So weit, so gut nun kommt noch ein wenig Handlung dazu, eine Geschichte, warum das ganze so passiert wie es passiert, ein wenig Witz und Spannung und schon darf sich das ganze Bestseller nennen.
Ich glaube man merkt schon, dass ich mir ein wenig mehr vorgestellt habe, als das, was ich dann am Ende lesen dürfte. Dabei fing es so gut an. Kim Lange Moderiert eine Talkshow und soll für diese den Deutschen Fernsehpreis erhalten. Nach der Verleihung landet sie mit einem Kollegen im Bett und läuft dann auf das Dach um dort ihrem Tot zu begegnen. Was man noch erwähnen sollte ist, dass Kim Lange sowohl einen Mann, wie auch ein Kind hat, um welche sie sich viel zu selten kümmert, da ihr ihre Karriere wichtiger ist. Tja und so ist es auch nicht verwunderlich das sie soviel schlechtes Karma gesammelt hat, dass sie als Ameise wieder geboren wird und von ganz unten anfangen muss um ins Nirwana zu gelangen. Irgendwie muss es ihr gelingen gutes Karma zu sammeln und natürlich gelingt es ihr auch....
So weit noch ganz gut, aber jetzt fängt das Buch auch schon an, abzubauen. Anstatt man Kim nun längere Zeit durch mehrere Leben begleiten darf, wo sie viele Abenteuer überstehen muss um am Ende dann zu einem verdienten Happy End zu kommen, jagd uns David Safier von Totesfall zu Todesfall und jedes mal ist es Kim die da stirbt. Viel zu selten geht er wirklich auf die Person ein, erklärt nie, warum sie jetzt ausgerechnet in diesen oder jenen Tier wieder geboren wurde. Auch verschweigt er uns, warum die Ameise die unterste Stufe der Wiedergeburt ist. Kurz gesagt, die Geschichte hätte interessant werden können, ist es aber nicht, weil die Substanz fehlt. Leider!
Aber wie habe ich am Anfang doch so schön gesagt, auf dem Cover steht, es ist ein Bestseller und somit will ich gar nichts gesagt haben. Man muss es aber nicht unbedingt lesen, man verpasst nichts, wenn man es nicht tut, es passiert einem aber auch nichts, wenn man es tut. Soviel zu meiner eigenen Meinung . |
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Romane : Frösche und Liebhaber von Judith Summers
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| Geschrieben von Teufel100 am 19.10.2008 00:37 (706 x gelesen) |
 Frösche und Liebhaber ein Roman von Judith Summers.
Lisa ist 35 und noch immer nicht verheiratet. Gerade hat sie sich von einen Mann getrennt den sie zwar liebt, der aber sich nicht von seiner Ex-Freundin, Lisa denkt jedenfalls das es die Ex-Freundin ist, räumlich trennen möchte. Im Gegenteil, Andy, der Mann um den es geht, und seine Ex-Freundin kaufen sich sogar noch gemeinsam eine neue Wohnung, was das Fass zum überlaufen und Lisa dazu bring ihn zu verlassen.
Gerade als Andy zur Tür raus ist, taucht auch schon Lisa's Mutter auf, die nicht gerade erfreut darüber ist, dass ihre Tochter noch nicht verheiratet ist und mit 35 auch noch kein Kind hat, denn Enkelkinder wünscht sich ihre Mutter aus vollem Herzen. So kommt es dann, dass die Mutter ihr ein Blind Date mit einen Frauenarzt arrangiert und Lisa erst einige Stunden vorher davon erfährt. Obwohl ihr, Lisa, der Eingriff in ihr Beziehungsleben gar nicht gefällt, lässt sie sich auf dieses Blind Date ein und trifft einen Mann, der ziemlich unverschämt und arrogant ist. Sie flüchtet darauf hin unbemerkt aus dem Restaurant und läuft dem Cecil direkt vor das Auto. Dem Arzt begegnen wir nun nicht mehr im Buch, dafür kommt aber Cecil öfter vor, er spielt nämlich die zweite Hauptperson in diesem Buch.
Cecil besteht darauf Lisa nach Hause zu fahren, diese möchte das zur erst nicht, willigt am Ende dann aber ein. Vor Lisas Tür fragt Cecil Lisa dann, ob sie nicht mit ihm Essen gehen möchte. Obwohl Lisa Cecil ziemlich hässlich und abstoßend findet, lässt sie sich darauf ein. Nach einigen weiteren treffen und einer Wette mit ihrer Freundin (sie will den ersten Mann heiraten, der um ihre Hand anhält) verlobt sie sich auch mit Cecil.
Nun entsteht eine ziemlich verwirrende Liebesgeschichte! Da Lisa ihren Verlobten ziemlich hässlich und abstoßend findet, kann sie sich nicht überwinden mit ihm zu schlafen, nicht vor und auch nicht nach der Hochzeit. Cecil lässt sich darauf hin einen Plan einfallen, welchen er mit mehr oder weniger Erfolg in die Tat umsetzt.
Mehr möchte ich aus dem Buch jetzt nicht verraten da ich denke das der Ausschnitt auch reicht um ein wenig Lust auf das Buch zu machen. Mit 426 Seiten ist das Buch sicher etwas langatmig geworden, aber es ist dennoch nicht der Fall das es langweilig wird und man das Buch weglegen möchte. Außerdem ist es mal eine andere Art von Liebesgeschichte. Es ist natürlich keine Literatur gehobenen Anspruchs, aber für die Reise und zum genießen für zwischendurch ist es mit Sicherheit empfehlenswert.
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Romane : Mörder ohne Gesicht von Henning Mankell
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| Geschrieben von Teufel100 am 19.07.2008 11:49 (715 x gelesen) |
 Da es im Buchclub diesen Monat das Angebot gab, zwei Bücher von ein und dem selben Autor zum Preis von einen zu kaufen, habe ich da gleich mal zugeschlagen und mir die ersten beiden Bände von Henning Mankell's Wallander-Reihe zu kaufen.
Wallander, das ist ein Polizist der knapp über 40 ist. Seine Frau hat sich gerade von ihm getrennt und nun kommt auch noch der schwerste Fall seiner Kariere auf ihn zu. Auf einen abgelegenen Hof in Schweden wurde ein altes Ehepaar auf grausamste Art und Weise ermordet. Keiner weiß warum! Die Nachbarn, die den Mord entdeckt haben und welche schon über 40 Jahre neben den Paar leben, können auch keine Motive aufdecken. Alle Informationen die Wallander über das Paar sammeln konnte, deuteten darauf hin, dass es sich um ein altes Ehepaar handelte, welche keine großen finanziellen Mittel zur Verfügung hatten und hier auf ihren Hof einfach nur ihren Lebensabend verbrachten, nachdem sie Jahrzehnte lang als Bauern gearbeitet hatten.
Ein Hinweis von einem Verwanden der Ehefrau ändert allerdings alles und bringt die Ermittlungen zunächst auf die falsche Bahn. So stellte sich heraus das der Ehemann doch sehr hohe Geldbeträge zur Verfügung hatte, da er mit seinem Vater im zweiten Weltkrieg mit den Deutschen zusammen gearbeitet hat und diesen Fleisch geliefert hat, zu ziemlich hohen Preisen. Auch stellte sich heraus, dass der Ehemann einen unehelichen Sohn hatte. Für diesen zahlte er jedes Jahr eine ziemlich hohe Summe und aus genau diesen Grund hatte er einige Tage vor dem Mord 23.000 Kronen von seinem Konto abgehoben.
Wallander verdächtigte nun die Geliebte bzw. den Sohn des Ermordeten und ermittelte die gesamte Zeit in diese Richtung. Nur Rydberg, ein Kollege von Wallander, versuchte ihn immer daran zu Erinnern, was die Frau gesagt hat, kurz bevor sie gestorben ist. Sie konnte noch das Wort "Ausländer" sagen, bevor sie an ihren schweren Verletzungen und Misshandlungen gestorben ist.
Da es in seiner Abteilung anscheinend eine Undichte Stelle gab, kam die Information an die Presse und die Bevölkerung ging nun davon aus, dass Wallander Ausländer suchte, welche für diese Tat verantwortlich wären. Dadurch ergab sich für Wallander nun eine zweite Front an der er kämpfen musste, denn nun musste er auch noch die Ausländischen Mitmenschen schützen, da einige Rechtsextreme nun angekündigt hatten, nach Ablauf einer bestimmten Frist die Sache in die eigenen Hände zu nehmen, und für das Tote Ehepaar zwei Ausländer zu töten.
Wie Wallander sich an den beiden Fronten schlägt und wie er wieder auf die Richtige Spur zurück findet müsst ihr nun aber selber raus finden, indem ihr das Buch lest.
Nun aber zu meiner Meinung. An einigen Stellen fand ich dass das Buch zu viel Leerlauf hatte und das der eigentliche Fall viel zu kurz kam. Dadurch lernte man Wallander zwar besser kennen aber wurde doch auch vom eigentlichen, nämlich vom Doppelmord, abgelenkt. Das Buch ist aber dennoch lesenswert und da uns Wallander ja auch noch ein paar Bücher mehr begleitet, ist es vielleicht auch gar nicht so schlecht, dass man ihn im ersten Buch gleich so genau kennen lernt. |
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Romane : Feuchtgebiete von Charlotte Roche
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| Geschrieben von Teufel100 am 19.06.2008 12:44 (1783 x gelesen) |
Nun, nachdem ich von diesen wundervoll perversen Buch gehört hatte, musste ich doch gleich losrennen und mir das kaufen. Und nachdem ich es mir nun gekauft habe, habe ich es natürlich auch gelesen und zwar so schnell wie nur möglich, damit ich es dann auch hinter mir habe und mitreden kann. Und was hat mir der Genuss des Buches gebracht? Eigentlich gar nichts, außer das ich nun weiß, welche Phantsien so manche Mädels haben und was mit oder ohne Schokodip bedeutet.
Nun gut, erst mal zum Buch. Eigentlich handelt es sich um ein Mädchen, oder besser gesagt, um eine junge Frau, welche es nie verkraftet hat, dass sich ihre Eltern getrennt haben. Sie möchte das sie wieder zusammen kommen und findet, dass ihr Aufenthalt im Krankenhaus dafür die beste Möglichkeit bietet. Da man nun aber nicht ohne Grund im Krankenhaus ist, gibt es dafür natürlich einen Grund und zwar eine missglückte Rasur des Hinterns. Ein kleiner Schnitt der sich Entzündet hat und der nun Operativ behandelt werden muss.
Die Geschichte findet die ganze Zeit im Krankenhaus statt, wo sie uns aus purer Langeweile heraus an ihren Sexleben und ihren besonderen Methoden teilhaben lässt. So hat sie besondere Vorlieben wenn es um Düfte und Deos geht, baut sich ihre Tampons selber und lässt am liebsten auch noch einige dran teilhaben, wenn sie ihre Tage hat, möchte sie gern dezent aus der Hose riechen, um die Männer anzumachen und möchte einfach alles anders machen als wie man ihr das beigebracht hat.
Wäre noch zu erwähnen das es am Ende noch eine kleine Liebesgeschichte gibt und das man auch ein wenig was über ihre Kindheit erfährt und halt auch, dass sie sich vorstellen kann, mit ihren Vater ins Bett zu gehen. Mehr sei nicht verraten, da es sich sonst wohl nicht mehr lohnt das Buch zu lesen, wenn es sich denn überhaupt lohnt.
Ich hätte, jetzt im Nachhinein betrachtet, auf die Lektüre verzichten können. Ich werde Frauen jetzt wohl nie mehr so betrachten können wie früher und auch war es an vielen Stellen einfach nur Eklig, so das man das Buch einfach zur Seite legen musste und erstmal eine Pause beim lesen machen musste. Aber das heißt nicht unbedingt, dass das Buch schlecht ist, sondern viel mehr, dass wir bzw. ich einfach ein paar zu hohe Hemmschwellen haben und unsere Erziehung wohl auch ein wenig dazu beigetragen hat diese Sachen so zu sehen, wie man sie nun sieht, eklig und pervers..... |
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Romane : Homo faber von Max Frisch
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| Geschrieben von Teufel100 am 10.05.2008 00:56 (2225 x gelesen) |
 Hier möchte ich euch das Buch "Homo faber" von Max Frisch vorstellen, welches ich im Rahmen des Deutschunterrichtes gelesen habe. Homo faber, das ist Lateinisch und bedeutet soviel wie "Der schaffende/herstellende Mensch" und das ist Walter auch. Walter das ist die Hauptfigur um die es in diesen Roman geht, besser gesagt schreibt Walter diesen Roman eigentlich, denn es ist ein Bericht von ihn selber.
Es fängt alles mit einen Absturz an, der rein zufällig passiert ist, denn in Walter seinen Leben, der Techniker von Beruf ist, gibt es weder Schicksal noch Vorbestimmung. Es gibt für ihn nichts mystisches in der Welt, alles ist für ihn rational und mit Hilfe der Wissenschaft zu erklären. So ist es auch nur Zufall das er Herbert bei diesen Absturz kennen lernt und das eben dieser Herbert der Bruder von Joachim ist, mit dem Walter damals befreundet war. Genauso ist es Zufall das er auf einen Schiff ein Mädchen trifft, dass er anziehend findet und mit dem er sich anfreundet und eine ziemlich lange Reise durch Europa macht. Und es ist Zufall das dieses Mädchen seine eigene Tochter ist, von der er bis dahin nicht wusste das sie existiert.
Eigentlich basiert Walter sein ganzes Leben nur auf Zufällen. Ihn trifft weder die Schuld für das was passiert ist, noch für das was passieren wird. Und Schicksal, sowas gibt es schon einmal überhaupt nicht.
Im Buch berichtet Walter immer abwechselnd über seine Reisen, seinem wiedersehen mit Hanna, die Mutter seiner Tochter und seine alte Jugendliebe. Über die Reise mit Herbert, die er nach dem Absturz mit ihm unternimmt. Man bekommt einen groben überblick über Walter sein Leben und kann miterleben, wie er seine letzten Monate verbingt, bevor er im Krankenhaus landet, da er ein Magenleiden hat, welches Operiert werden muss. Es wird nicht gesagt ob Walter diese Operation überlebt oder nicht, aber es ist wohl davon auszugehen, dass er dieses nicht tut.
Im großen und ganzen ist es schon interessant dieses Buch zu lesen. Es ist interessant zu sehen wie Walter sich sieht, wie er Frauen sieht und was sein eigentliches Weltbild ist. Auch ist hier schön zu erkennen wie sich ein Mensch hinter einer Fassade versteckt, wie sich ein Mensch ein Bildnis von sich selber aufbaut, ohne auf die Realität zu achten.
Max Frisch hat hier einen interessanten Roman geschrieben den es sich lohnt zu lesen, auch wenn man schon nicht mehr in der Schule ist.
Noch kurz zu Max Frisch. Er wurde am 15. Mai 1911 in Zürich geboren und starb dort auch im Jahre 1991. Er war der Sohn eines Architekten und studierte selber auch Architektur, nachdem er einige Zeit als freier Journalist für die "Neue Züricher Zeitung" gearbeitet hat und zuvor ein Studium der Germanistik abbrechen musste, da sein Vater gestorben war und er es sich finanziell nicht mehr leisten konnte. Bevor er allerdings Architektur studierte veröffentlichte er 1934 seinen ersten Roman (Jürg Reinhart. Eine sommerliche Schicksalsfahrt) bekam aber noch im selben Jahr Selbstzweifel an seinen können und verbrannte alle seine Manuskripte die er bis dahin Verfasst hatte. Erst 1940 wird wieder etwas von ihm veröffentlicht und zwar "Blätter aus dem Brotsack. Tagebuch eines Kanoniers". 1955 löst er dann sein Architekturbüro auf und arbeitete fortan als freier Schriftsteller in Zürich.
Einige seiner Werke :
1934 Jürg Reinhart. Eine sommerliche Schicksalsfahrt
1943 J´adore ce qui me brûle oder Die Schwierigen (1957 Neuausg. ohne den ersten Teil "Reinhart")
1954 Stiller
1957 Homo faber. Ein Bericht
1964 Mein Name sei Gantenbein
Zitat von Max Frisch:
Zitat: Unsere Meinung, daß wir das andere kennen, ist das Ende der Liebe, jedesmal, aber Ursache und Wirkung liegen vielleicht anders, als wir anzunehmen versucht sind - nicht weil wir das andere kennen, geht unsere Liebe zu Ende, sondern umgekehrt: weil unsere Liebe zu Ende geht, weil ihre Kraft sich erschöpft hat, darum ist der Mensch fertig für uns.
( http://zitate.net/autoren/max%20frisch/zitate.html )
Weitere Quellen:
http://www.dieterwunderlich.de/Frisch_Faber.htm#cont |
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