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Die Tote im Götakanal von Maj Sjöwall und Per Wahlöö

Diesmal befinden wir uns in Schweden. Denn hier führt uns das Buch „Die Tote im Götakanal“ hin. Empfohlen wurde mit das Buch von der Kristine von der Krimikiste.

Kurz zum Autor. Per Wahlöö wurde im Jahre 1926 geboren. Er studierte Geschichte und arbeitete danach als Journalist. In den fünfziger Jahren ging er dann nach Spanien, wo er aber 1956 vom Franco-Regime ausgewiesen wurde. Nach dem er längere Zeit umher gereist ist und dabei die halbe Welt kennen gelernt hat, lies er sich wieder in Schweden nieder, wo er dann als Schriftsteller arbeitete. Zusammen mit seiner Frau Maj Sjöwall schrieb er dort dann einen Zyklus von zehn Kriminalromanen, welche alle zu Welterfolgen wurden. Das Buch welches ich heute vorstelle ist das erste Buch wo Kriminalkommissar Martin Beck mitspielt.

Kommen wir nun zur Handlung. An der Schleusentreppe in Borenshult ist eine Mole, welche die Einfahrt gegen See vor östlichen Winden schützen soll. Als im Frühjahr der Schiffsverkehr wieder aufgenommen werden soll, stellt sich heraus das diese Einfahrt schon wieder total verschlammt ist und so kommt es, dass sie mit einen Bagger wieder von diesen Schlamm befreit werden muss. Während diesen Arbeiten kommt aber nicht nur Schlamm zum Vorschein, sondern auch eine Frauenleiche, welche mehrere Tage dort unten im Schlamm gelegen haben muss. Ab hier nimmt die Polizei rund um Martin Beck die Ermittlungen auf, welche zuerst ziemlich im Sand verlaufen, da man weder eine Anhaltsspur hatte, wer die Frau ist, noch wo sie herkam. Deswegen konnte man die ersten Monate auch keiner heißen Spur folgen. Dann stellt sich aber heraus, dass die Frau aus Amerika stammt. Nun kann die Polizei nach verfolgen wie die Frau durch Schweden gereist ist und wie sie dort hin gekommen ist. Nun musste nur noch geklärt werden, wer der Mörder ist. Doch dies erweist sich schwieriger als Gedacht, denn jeder der Passagiere die mit ihr auf dem Schiff fahren, könnte der Täter sein, vielleicht auch einer von der Besatzung, oder aber jemand, der irgendwo bei den Schleusen mit an Board gekommen ist. Martin Beck und seine Kollegen sind ziemlich verzweifelt, da sie immer noch keine Spur haben, aber durch einen Zufall kommen sie den Täter auf die Spur…..

Ich muss zugeben, ohne Kristine wäre ich wohl nie auf dieses Buch gestoßen. Im Nachhinein kann ich sagen, es wäre wohl ein Verlust gewesen, denn das Buch überzeugt. Es wird nicht zu viel verraten und man lernt zusammen mit den Polizisten das Opfer besser kennen. Man verfolgt zusammen mit ihnen die Spuren, wird aber nicht mit all zu vielen Nebensächlichkeiten überhäuft. Die Spannung hält sich bis kurz vor Schluss auch wenn man schon 100 Seiten vorher weis wer der Täter ist. Ich kann nur empfehlen das Buch zu lesen und zusammen mit Martin Beck den Fall aufzuklären.

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