„Mach‘s falsch und du machst es richtig“ von Christian Ankowitsch

„Mach‘s falsch und du machst es richtig“ von Christian Ankowitsch

Ich sitze hier vor dem Rechner, gehe Mails durch, verfolge Diskussionen auf Facebook, überlege, wo ich mich einbringen könnte und mache sonst auch noch ganz viele Dinge. Nur eines mache ich nicht, das, was ich eigentlich machen wollte, ich schreibe nicht den Blogartikel, den ich eigentlich schreiben möchte.

Wir Menschen verhalten uns oft Paradox. Wir machen Dinge, die wir eigentlich gar nicht machen wollen, um Dinge nicht zu tun, die wir machen möchten. Warum nutzen wir das eigentlich nicht? Warum fangen wir nicht an Dinge machen zu wollen, die wir eigentlich nicht machen möchten und hören auf Dinge machen zu wollen, die wir machen möchten?

Mach‘s falsch und du machst es richtig – von Christian Ankowitsch

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Christian Ankowitsch erklärt uns genau dieses Paradoxe verhalten von uns Menschen in seinem Buch. Er fängt an mit Einschlafproblemen, die er hatte, und wie er diese gelöst hat, indem er unbedingt wach bleiben wollte. Wieder so ein paradoxes Verhalten und davon gibt es noch viel mehr. Wir müssen nur an Kinder denken, die meist genau das Gegenteil von dem Tun, was wir von ihnen wollen. Und was ist mit Verneinungen? Auch die bringen oft nicht das Ergebnis, was wir erwartet haben. Und all das liegt an unserem Gehirn, an dem Wesen, wie es für uns die Welt (re)konstruiert. Es liegt ein einfachen Regeln und ein Routinen, die jeder Mensch von uns in seinem Unterbewussten abgespeichert hat. Und all das erklärt Christian Ankowitsch in seinem Buch „Mach‘s falsch und du machst es richtig“ recht ausführlich.

Dabei möchte er nicht nur, dass wir verstehen, wie unser Handeln funktioniert, sondern er will uns auch die Möglichkeit an die Hand geben, diese Funktionsweise positiv für uns zu nutzen.

Fazit

Insgesamt ein sehr spannendes Buch zu dem Thema, wobei ich einige von dem Buch beschriebenen Verhaltensweisen an mir nicht entdecken kann. Wobei, diese laufen ja meist Unterbewusst ab und wir bekommen sie ja bewusst gar nicht mit. Andere hingegen kann ich täglich an mir beobachten und hey, dieses Buch gibt mir eine Entschuldigung dafür. Viele Prozesse sind nicht wirklich von uns steuerbar, sie laufen unbewusst ab. Das Buch dient also als riesengroßes Entschuldigungsschreiben für unser Verhalten. Ist das nicht cool?

Wer gerne mehr darüber erfahren möchte, warum er bestimmte Verhaltensweisen an den Tag legt, sollte dieses Buch nicht nur nicht nicht lesen, er sollte auf auf gar keinen Fall daran denken das Buch nicht zu kaufen. Von mir bekommt es vier von fünf Punkten.

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