„Heut ist irgendwie ein komischer Tag“ von Cornelius Pollmer

„Heut ist irgendwie ein komischer Tag“ von Cornelius Pollmer

„Heut ist irgendwie ein komischer Tag“ ist irgendwie ein komisches Buch. Cornelius Pollmer schreibt in diesem Buch über seine Wanderungen durch Brandenburg und irgendwie soll es auch um Fontane gehen. Und ich? Ich habe es gelesen und überlege jetzt schon seit Wochen, was ich über das Buch schreiben möchte.

Am Anfang verspricht das Buch ja doch noch irgendwie Spannung. Gerade hat er seine Reise durch Brandenburg begonnen, schon sitzt er in einem Flugzeug und wartet dort auf seinen ersten Fallschrimsprung. Warum? Keine Ahnung! Er macht es halt, weil es irgendwie zu seiner Tour durch Brandenburg passt, weil er irgendwie Menschen kennengelernt hat, die meinen, dass er dies unbedingt tun sollte. Und ich? Ich überlege, was mir das Buch sagen will. Das Buch verliert sich, erzählt Geschichten, ohne sich festlegen zu wollen, warum diese Geschichten erzählt werden. Eine Art Tagebuch vielleicht?

Habe ich mich vielleicht nicht auf das Buch eingelassen oder bin mit Erwartungen in die Lektüre gegangen, die da Buch gar nicht erfüllen wollte? Kann eigentlich nicht sein, denn ich hatte keine wirklichen Erwartungen. Es war tatsächlich der Titel des Buches, der mich zum Lesen verleitete. Ich wollte auf eine Reise durch Brandenburg gehen, wahrscheinlich auch ein wenig was über Fontane lernen, auch wenn dieser nur als Inspiration für den Wanderer Pollmer dienen soll. Beides kommt mir im Buch dann aber zu kurz und irgendwie weiß ich auch nicht.

„Ich möchte den guten Willen haben, das Gute gut zu finden.“

Was der Cornelius Pollmer möchte, dass erzählt er ziemlich gut auf Seite 18 des Buches. Von hier stammt auch das Zitat aus der Zwischenüberschrift. Er möchte einen Sommer lang durch Brandenburg wandern, möchte dort sein und den Menschen zuhören. Und das macht er wohl auch, nur vergisst er es, uns wirklich auf die gesamte Reise mitzunehmen. Im Buch lernen wir tatsächlich Menschen aus Brandenburg kennen, schemenhaft, so wie wir seinen Sommer nur Schemenhaft erblicken können. Das Buch plätschert vor sich hin, lässt auf Höhepunkte warten. Hier und da löst es ein Lächeln im Gesicht aus, mehr aber auch nicht. Die Neugier auf Brandenburg kann der Autor leider nicht erwecken, obwohl es in Brandenburg durchaus schönes zu entdecken gibt.

Ein Fazit fällt mir schwer, denn ich kann auch nicht wirklich etwas Negatives über das Buch schreiben. Deswegen werde ich diesmal auf ein Fazit verzichten und auch auf eine Bewertung, denn die ergibt sich sowieso schon aus dem gesamten Text. Ich kann euch nicht sagen, ob ihr das Buch lesen solltet oder nicht. Irgendwie ist das jetzt auch ein komisches Ende für eine Buchbesprechung …

Titel: Heut ist irgendwie ein komischer Tag
Autor: Cornelius Pollmer
ISBN-10: 3328600604
ISBN-13: 978-3328600602
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