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Wie die Tiere

Nein, diesmal sind wir nicht in Zell, diesmal sind wir in Wien und Brenner muss auch nicht den Mord an zwei Amerikanern aufklären, sondern er soll einen Hundekeksstreuer finden, der diese Hundekekse mit Nadeln versieht, so dass die Hunde, die diese fressen elendig zu Grunde gehen. Aber Moment, ich habe ja noch gar nicht gesagt worum es hier überhaupt geht.

Es geht um den fünften Fall von Brenner, einen ehemaligen Polizisten der nun als Detektiv arbeitet und sich so über Wasser hält. Brenner, ja das ist die Romanfigur aus den Romanen von Wolf Haas und wie oben schon angedeutet handelt es sich hier um den fünften Fall von Brenner. Das Buch heißt „Wie die Tiere“ und hat 217 Seiten. Es ist beim rororo-Verlag erschienen und kostet 8,95 Euro.

Nun aber wieder zurück zum Buch. Also der Brenner ist diesmal in Wien, wie oben schon erwähnt. Aber nicht der Fall führt ihn dort hin, sondern die Tatsache das er probieren will in Frühpension zu gehen. Und da die Amtsärzte in Wien da etwas kooperativer sind als die in anderen Bundesländern, ist der Brenner halt für einige Zeit nach Wien übergesiedelt. Da er hier nun offiziell erst einmal Leben musste um zum Amtsarzt zu gehen, kam ihn der Job beim Schmalzl natürlich gelegen. Denn dieser ist Betreiber eines Buffs und möchte etwas für seine öffentliche Wirkung tun und deshalb möchte dieser, dass der Brenner in seinen Auftrag den Hundekekse-Streuer fängt, da diese, wie oben schon erwähnt, mit Nadeln versehen sind, was den Hunden nicht wirklich gut bekommt. Als nun aber noch eine tote Frau ins Spiel kommt, wird der Fall komplizierter als vorher angenommen und so muss der Brenner wieder sein ganzes können aufbieten um den Fall zu lösen. Verdächtige hat er genügend, denn die Kekse werden in einen Park verstreut, den sich Kinder und Hundebesitzer teilen und da ist jede Mutter gleich erst einmal verdächtig….

Mehr möchte ich jetzt nicht verraten da ihr ja wie immer das Buch noch selber lesen sollt.

Wie schon beim ersten Band, hat mir auch in diesem wieder der Schreibstil gefallen. Es ist mal nicht das perfekte Deutsch, welches man aus Büchern immer erwartet, sondern eher ein Deutsch, wie man es in bestimmten Gebieten wiederfindet. Das macht den Erzähler sympatisch, da man wirklich denkt, dass man eher neben einen Freund in der Kneipe oder im Cafe sitzt, als das man ein Buch liest. Die Geschichte ist wieder mit viel Humor rüber gebracht wurden, so dass man sich im Buch vertieft und es nur ungern wieder weglegt.

Aber ich möchte auch erwähnen, dass das Buch wirklich nur für Menschen geeignet ist, die nicht unbedingt darauf bestehen das ein Buch zum verbessern und erlernen einer Sprache ist, denn dazu ist dieses Buch auf keinen Fall geeignet. Eher ist das Buch an Leser gerichtet, die ein Buch auch einfach mal wegen der Geschichte lesen, die darin erzählt wird und halt auch der Entspannung wegen. Wer das erfüllt und sich auf einen gemütlichen Abend mit einen Freund (auch wenn es hier ein Buch ist) machen will, für den ist das Buch genau richtig. Für alle anderen ist es eher nichts und denen wird es wohl auch keinen Spaß machen das Buch zu lesen.

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