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Ruhm von Daniel Kehlmann

Ruhm von Daniel Kehlmann ist mal ein anderer Ansatz von Buch, jedenfalls für mich als Leser. Aber kommen wir erst mal kurz zum Autor. (Das Buch habe ich übrigens von Karla von der Buchkolumne bekommen.

Autor

Daniel Kehlmann wurde 1975 in München geboren. Inzwischen lebt er in Berlin und in Wien. In der Zeit von 1975 bis heute hat er schon folgende Bücher veröffentlicht.

-Beerholms Vorstellung
-Unter der Sonne
-Mahlers Zeit
-Der fernste Ort.
-Ich und Kaminski
-Die Vermessung der Welt.
-Wo ist Carlos Montufar?
-Diese sehr ernsten Scherze

Und natürlich Ruhm, womit wir auch schon zum Werk selber kommen.

Die Geschichte

In Ruhm gibt es nicht nur 1. Geschichte, sondern Neun Kurzgeschichten die man alle für sich alleine Lesen kann. In einer Geschichte erfährt man von einer Person der sich ein neues Handy kauft und hier ein paar Überraschungen erlebt, in der anderen erfährt eine alte Frau das sie unheilbar Krank ist und beschließt in der Schweiz zu sterben. Dann gibt es einen Fremdgeher, einen Autor auf Reisen, einen Filmstar der plötzlich keiner mehr ist und noch ein zwei andere Personen. Alle Geschichten sind in sich abgeschlossen und könnten einzeln gelesen werden, die Reihenfolge ist egal. Man könnte mit der letzten Anfangen, in der Mitte oder erst die geraden und dann die Ungeraden lesen, wäre kein Problem. Und doch sind alle Geschichten miteinander verbunden. Man kann in der einen lesen und findet in der anderen heraus wie es dazu gekommen ist, lernt verschiedene Schicksale kennen, die aber doch irgendwie miteinander verbunden sind und lernt von Kurzgeschichte zu Kurzgeschichte immer mehr über die Welt um die es im Buch geht.

Fazit

Wie oben schon erwähnt ist es für mich ein ziemlich neuer Ansatz, den es sicher schon gegeben hat, aber den ich noch nicht kannte und deswegen war es so interessant das Buch zu lesen. Nicht unbedingt weil die einzelnen Kurzgeschichten so gut sind, sondern weil sich hier eine Welt aufbaut aus den Kurzgeschichten. Alle sind sie für sich alleine abgeschlossen und greifen doch ineinander. Man lernt in der einen Kurzgeschichte wie es zu der anderen Kurzgeschichte kommen konnte. Kann sich die Zufälle anschauen die eine andere Kurzgeschichte möglich machen und merkt am Ende das alles irgendwie zusammengehört, obwohl alles eine andere Szene wiedergibt. Deswegen hat es Spaß gemacht zu lesen, auch wenn mir nicht jede einzelne Kurzgeschichte gefallen hat.

Ob man es lesen sollte? Das kann ich für dieses Buch jetzt nicht unbedingt sagen, dass muss jeder bei diesen Buch für sich entscheiden.

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