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Im Bann der Dunkelheit von Dean Koontz

Letztens habe ich einen Artikel darüber gelesen, dass es Wissenschaftlern gelungen ist, ihre eigene Bakterie nachzubauen. Sie haben diese nicht nur nachgebaut, sondern sich auch mit ihren Namen in der DNA verewigt. Das fällt mir deswegen gerade ein, weil es im Buch „Im Bann der Dunkelheit“ von Dean Koontz um etwas Ähnliches geht. Wenn man das Buch gelesen hat, was alles reine Fiktion ist, und sich diese Entwicklungen so ansieht, dann kann man schon Angst bekommen.

Wie gesagt ist das Buch von Dean Koontz nur Fiktion. Ein Thriller, der auch wieder in phantastische Welten und Ideen abgleitet.

Die Story

In der kleinen Stadt Moonlight Bay gehen seltsame Dinge vor sich. Die Stadt liegt in der nähe eines alten Militärstützpunktes, welcher nach dem Kalten Krieg stillgelegt wurde. Auf diesem Stützpunkt fanden strenggeheime Forschungen statt. Die Mutter von Christopher Snow, aus dessen Sicht dieses Buch erzählt wird, war Mitglied eines dieser Forschungsprojekte, und genau dieses Forschungsprojekt ging schief und nun steht die Welt, wie wir sie kennen, vor dem Ende. Die Geschichte beginnt aber erst einige Jahre nach diesem Unfall. Die Eltern von Christopher Snow sind inzwischen gestorben.

Plötzlich werden Kinder in Moonlight Bay entführt, und da unter diesen auch das Kind einer Freundin von Christopher Snow dabei ist, macht sich dieser auf die Suche nach den Kindern. Mit dabei ist sein treuer Begleiter, ein besonderer Hund, den er von seiner Mutter geschenkt bekommen hat. Seine Suche führt ihn auf das ehemalige Militärgelände, auf dem er, während er die Kinder sucht, auf noch ein anderes schreckliches Geheimnis des Stützpunktes trifft. Ein weiteres geheimes Forschungsprojekt, was die Menschheit ebenfalls in Gefahr bringt. Es entwickelt sich eine spannende Suche, bei der Christopher Snow die Unterstützung seiner Freunde braucht und auch eine Katze wird in dieser Geschichte noch eine wichtige Rolle spielen.

Und damit das Ganze noch etwas komplizierter wird, leidet Christopher Snow auch noch an einer seltenen Krankheit, welche es ihn unmöglich macht, sich bei Tageslicht durch die Welt zu bewegen. Bei seinen Nachforschungen sind er und seine Freunde also an die Nacht gebunden.

Das Fazit

Auf 539 Seiten erzählt Dean Koontz die Ereignisse von zwei Nächten. Zwei Nächte, die Christopher Snow und seine Freunde wohl nie wieder vergessen werden. Dean Koontz schafft es auch in diesem Buch, die Spannung der Geschichte bis kurz vor dem Schluss aufrecht zu erhalten. Mit zwei verschiedenen Forschungsprojekten führt er die Leser wieder auf verschiedene Pfade, sodass der Leser bis zum Ende warten muss, bis das Geheimnis gelöst wird und der Grund für die Kindesentführungen enthüllt wird.

Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung für dieses Buch, auch wenn es schon im Jahre 1999 erschienen ist und im Jahre 2000 im Heyne Verlag in Deutsch erschienen ist.

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