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„Sabotage – Warum wir uns zwischen Demokratie und Kapitalismus entscheiden müssen“

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„Sabotage“ heißt ein Buch von Jakob Augstein, in welchem er der Frage auf dem Grund geht, welche Art von Gewalt im Kampf um die Demokratie in Ordnung ist und ob überhaupt Gewalt dafür eingesetzt werden darf. Dieser Frage geht er in Interviews mit verschiedenen Menschen nach und mit Analysen von verschiedenen Protesten der letzten Jahre.

Sabotage ist nur ein Teil des Buchtitels, der zweite Teil ist die Frage: „Warum wir uns zwischen  Demokratie und Kapitalismus entscheiden müssen“. Damit ist auch schon die Kampflinie vorgegeben, der Widerstand richtet sich gegen die neoliberale Politik in der Welt und gegen den Kapitalismus, der durch diese Politik immer stärker und unmenschlicher wird.

Kaum Antworten

Mein Fazit für dieses Buch ist, dass es zwar wichtige Fragen stellt, aber kaum Antworten gibt. Die Analysen sind interessant, auch die Interviews, welche den Blickwinkel etwas erweitern, aber am Ende wird nicht wirklich die Frage beantwortet, warum wir uns entscheiden müssen und es wird auch nicht beantwortet, welche Mittel legitim sind und welche nicht. Was Augstein okay findet, das ist die Sabotage, aber ob die ausreicht, um den Kampf gegen das Kapital zu gewinnen, ist mehr als fraglich. Dennoch ist das Buch als Einstieg in die Thematik interessant, weswegen ich sie euch auch nur empfehlen kann. Insgesamt bekommt das Buch 3,5 von 5 Punkten von mir.

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