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Buchvorstellung: Eine Wachstumskritik von Daniel Cohen

Die Welt gerät aus den Fugen und wir alle wissen es. Klimawandel, Umweltverschmutzung, Überfischung der Meere und vieles mehr. Ausbeutung von Natur, Erde und Mensch. Überall! Wir wissen, dass vieles falsch läuft, wissen, dass wir, wenn wir so weiter machen, unsere Lebensgrundlagen zerstören und dennoch machen wir so weiter. Wir warten auf Gesetze, die uns in unserem Handeln reglementieren, obwohl wir, wenn wir wollten, es auch ohne Gesetze ändern könnten. Warum?

Daniel Cohen und seine Wachstumskritik

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In „Die Welt bleibt klein und unsere Bedürfnisse sind Grenzenlos“ gibt Daniel Cohen zumindest eine Teilantwort. In seinem Buch geht er Schritt für Schritt durch die Geschichte der Menschen, folgt der Spur, die zu unserer heutigen Sucht nach Wachstum führt, warum wir am Wachstum festhalten, obwohl wir wissen, dass das unseren Untergang bedeutet?

Mit dieser Reise durch die Geschichte erklärt sich aber auch, warum wir hier im reichen Westen einen Aufschwung des Nationalismus und des Fremdenhasses erleben. Wollen wir verhindern, dass sich diese Tendenzen durchsetzen, dann müssen wir den Wachstumspfad verlassen, dazu muss sich aber auch eine Menge in der Gesellschaft verändern. Eine Gesellschaft, die sich über immer mehr Besitz definiert, nicht aber durch Menschlichkeit, Solidarität und wirkliche Gerechtigkeit.

Mein Fazit

Insgesamt ist es ein sehr lesenswertes Buch. Es hilft zu verstehen, warum es so schwer ist, den Wachstumspfad zu verlassen. Allerdings fehlt mir noch eine wirklich Vision, deswegen bekommt das Buch 4 von 5 Sterne von mir.

Daniel Cohen

Daniel Cohen wurde 1963 in Tunis geboren. Er ist ein französischer Wirtschaftswissenschaftler.

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